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Rathaus

16.04.2010

Schmeißt nicht einfach alles weg!

„Littering-Day“ will Bewusstsein der Bevölkerung schärfen

 
Abfallwirtschaftscontrolling-Referatsleiterin DI.in Dr.in Alexandra Loidl auf dem Info-Rad des Umweltamtes. 
Abfallwirtschaftscontrolling-Referatsleiterin DI.in Dr.in Alexandra Loidl auf dem Info-Rad des Umweltamtes.Abfallwirtschaftscontrolling-Referatsleiterin DI.in Dr.in Alexandra Loidl auf dem Info-Rad des Umweltamtes.
 
Die Wirtschaftsbetriebe zeigten auf dem Hauptplatz ihren Fuhrpark an Sammel- und Reinigungsfahrzeugen. 
Die Wirtschaftsbetriebe zeigten auf dem Hauptplatz ihren Fuhrpark an Sammel- und Reinigungsfahrzeugen.Die Wirtschaftsbetriebe zeigten auf dem Hauptplatz ihren Fuhrpark an Sammel- und Reinigungsfahrzeugen.
 
V.l. Alexandra Loidl, Günther Volkmer, Ruth Masser und Gerhard Baumer vom Umweltamt 
V.l. Alexandra Loidl, Günther Volkmer, Ruth Masser und Gerhard Baumer vom UmweltamtV.l. Alexandra Loidl, Günther Volkmer, Ruth Masser und Gerhard Baumer vom Umweltamt
 

Littering - damit bezeichnet man das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum. Das Verunreinigen von Straßen, Plätzen und Brücken ist zwar laut Straßenreinhalteverordnung der Stadt Graz veboten, auf Übertretungen stehen Geldstrafen bis zu 218 Euro. Aber leider kümmern sich sehr viele Menschen den buchstäblichen „feuchten Dreck" um diese Bestimmungen und um ihre Umwelt und vermüllen rücksichtslos ihre Umwelt.

600 Kinder säuberten Grazer Bezirke
Rund 1.450 Tonnen Abfälle sammeln die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Graz jährlich auf den Straßen, in den Parks und Grünanlagen ein; allein die reinen Entsorgungskosten betragen 265.000 Euro.

Vizebürgermeisterin Lisa Rücker appelliert an die Grazerinnen und Grazer: „Wer seine Stadt wirklich mag, verschmutzt sie nicht. Jeder Einzelne, der sein Papierl einfach liegen lässt, statt es in den Abfallbehälter daneben zu werfen oder den Kaugummi einfach auf den Boden spuckt sollte über seine Vorbildwirkung nachdenken. Die Stadt Graz stellt im öffentlichen Raum rund 3.000 Abfallkörbe und zusätzlich 500 mit Hundesackerlspender zur Verfügung. 15.000 Entleerungen finden pro Woche statt. Wir schaffen den Rahmen, um die Stadt so sauber und gemütlich wie möglich zu halten. Wir können die Leute aber nicht an der Hand nehmen und zum Abfallkorb führen. Diesen Minimalbeitrag zu einer gepflegten Stadt erwarten wir uns von allen Grazerinnen und Grazern."

 
 

Umweltamt und Wirtschaftsbetriebe setzen beim „Grazer Frühjahrsputz" auf Aufklärungsarbeit und Bewusstseinsbildung - und fangen bei den Kleinen, den Kindern an. Im Rahmen der heute ablaufenden, von den AbfallberaterInnen des Umweltamtes - Referat Abfallwirtschaftscontrolling Ruth Masser und Gerd Baumer organisierten Aktionswoche für Schulen haben rund 600 Kinder aus zwölf Schulen in ihrem Umfeld zehn Kubikmeter Müll gesammelt, einen ganzen Container voll. Dieser Container plus die verschiedensten Sammel- und Reinigungsfahrzeuge der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Graz sind heute, 16. April 2010, noch bis 15 Uhr auf dem Hauptplatz zu besichtigen. Dazu gibt´s jede Menge Information über Müllvermeidung und richtige Müllentsorgung.

 

Machen Sie mit bei der Muruferreinigung!
Morgen, Samstag, 17. April 2010, endet die Aktionswoche mit der Muruferreinigung, die die Grazer Berg- und Naturwacht und das Grazer Umweltamt organisieren. Treffpunkt ist um 8 Uhr entweder

• vor der Augartensauna,
• an der Kalvarienbergbrücke,
• der Keplerbrücke,
• der Puntigamer Brücke (Unterfahrt Murfelder Straße) oder am
• Gasrohrsteg in Puntigam.

Müllsäcke und Handschuhe werden zur Verfügung gestellt! Um 13 Uhr treffen sich dann alle TeilnehmerInnen bei der Feuerwehr am Lendplatz zum gemütlichen Ausklang der Putzaktion bei einer kleinen Stärkung.

Nähere Informationen finden Sie auf dem Umweltserver der Stadt Graz. Und hier gibt´s das Merkblatt "Stopp Littering".

Text: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Graz

 
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