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Rathaus

21.04.2010

Der erste Hybrid-Autobus fährt in Graz

GVB starten dreijährigen Testbetrieb

Der E-Flitzer als Fotomotiv, der Hybrid-Bus geht in Graz in dreijährigen Testbetrieb: Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder und Bgm. Mag. Siegfried Nagl. Fotos: Stadt Graz/Fischer 
Der E-Flitzer als Fotomotiv, der Hybrid-Bus geht in Graz in dreijährigen Testbetrieb: Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder und Bgm. Mag. Siegfried Nagl. Fotos: Stadt Graz/FischerDer E-Flitzer als Fotomotiv, der Hybrid-Bus geht in Graz in dreijährigen Testbetrieb: Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder und Bgm. Mag. Siegfried Nagl. Fotos: Stadt Graz/Fischer
 
Die Grazer Verkehrsbetriebe werden in den nächsten drei Jahren intensiv den ersten serienreifen Hybrid-Bus von Volvo testen und auf Basis der gemachten Erfahrungen über die Zusammenstellung der künftigen GVB-Busflotte entscheiden: Dies gaben Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und GRAZ AG-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Messner heute auf dem Grazer Hauptplatz bekannt. Hier, vor dem Rathaus, gab es einen Vorgeschmack auf die bei der Grazer Frühjahrsmesse stattfindenden Präsentation von E-Fahrzeugen, denn neben dem Hybrid-Bus gab es E-Autos und E-Fahrräder zu sehen. „Die GrazerInnen müssen nicht extra zu einem Autosalon fahren: Sie können diese zukunftsweisenden Fahrzeuge auf der Straße erleben und sie auf der Grazer Messe sogar selbst testen!", freute sich Bgm. Nagl, der voll auf E-Mobilität zur Schaffung von Green Jobs und Sicherung der Wertschöpfung in unserer Region setzt.
 
Die neue GVB-Busflotte - Gas oder Hybrid?
Dieser Hybrid-Bus wird von den GVB auf "Herz und Lungen" getestet werden. 
Dieser Hybrid-Bus wird von den GVB auf "Herz und Lungen" getestet werden.Dieser Hybrid-Bus wird von den GVB auf "Herz und Lungen" getestet werden.
 
„Die GVB-Busse verbrauchen pro Jahr 4,4 Millionen Liter Diesel. Hybrid-Busse laden ihre Batterien beim Bremsen wieder auf und hinterlassen keine Dieselwolken an den Haltestellen. Die Treibstoffeinsparungen liegen zwischen 20 und 40 Prozent. Das zeigt, dass der Einsatz der Hybrid-Technologie speziell in Städten interessant ist", führte Nagl aus. „Wir testen den Hybrid-Bus drei Jahre lang im Echtbetrieb. Gleichzeitig haben wir vier neue mit Gas betriebene Busse laufen - auf Basis der Testergebnisse, der technischen, ökologischen und ökonomischen Vorteile, werden wir dann über den Ankauf neuer Busse entscheiden", ergänzte Dr. Messner. Die 136 GVB-Busse - seit 2003 allesamt mit Biodiesel betrieben - werden nämlich langsam alt und müssen ausgetauscht werden.
 
Land fördert Fahrradboxen/E-Ladestationen
Bei der E-Mobility-Präsentation begrüßte Nagl auch Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder als „kongeniale Partnerin der Stadt" bei den Bemühungen zur Forcierung der Mobilität durch regenerative Energie. „95 Prozent aller Autofahrten", so die Landesrätin, „sind kürzer als 50 Kilometer, könnten also leicht mit einem E-Auto getätigt werden. Fünf Sechstel der Fahrten sind maximal 20 Kilometer - dafür würde ein E-Fahrrad reichen." Diese Schiene will das Land mit zusätzlichen Förderungen für Radabstellplätze und Fahrradboxen mit oder ohne E-Ladestationen unterstützen.

In kurzen Statements stellten auch die Vertreter der Projektpartner Magna E-Car Systems, Volvo Austria und Siemens AG ihren Beitrag zur E-Mobility vor.

 
E-Mobilität-Präsentation auf dem Hauptplatz mit (v. l.) Roman Bartha (Siemens AG), Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, Bürgermeister Siegfried Nagl, GRAZ AG-Vorstand Wolfgang Messner, Robert Schaffernak (Magna E-Cars Systems) und Günter Kallus, Volvo Austria. 
E-Mobilität-Präsentation auf dem Hauptplatz mit (v. l.) Roman Bartha (Siemens AG), Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, Bürgermeister Siegfried Nagl, GRAZ AG-Vorstand Wolfgang Messner, Robert Schaffernak (Magna E-Cars Systems) und Günter Kallus, Volvo Austria.E-Mobilität-Präsentation auf dem Hauptplatz mit (v. l.) Roman Bartha (Siemens AG), Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, Bürgermeister Siegfried Nagl, GRAZ AG-Vorstand Wolfgang Messner, Robert Schaffernak (Magna E-Cars Systems) und Günter Kallus, Volvo Austria.
 
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