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Stadt der Menschenrechte

Kenne deine Rechte - Menschenrechte online

 

Der Menschenrechtsbeirat hat es sich zum Ziel gesetzt, das Menschenrechtsbewusstsein in allen Bereichen der Gesellschaft zu stärken. Nur Menschen, welche die Prinzipien der Menschenrechte verstehen, werden bereit sein, für ihre eigenen Rechte und die anderer einzutreten und sie zu schützen. Das Hauptaugenmerk wird innerhalb dieser Arbeitsgruppe auf die Zielgruppe Jugendliche gerichtet. Kinder und Jugendliche müssen verstärkt über Grundrechte und ihre Bedeutung im Alltag informiert werden. Der Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz ist überzeugt, dass dies am wirkungsvollsten ist, wenn die Information VON Jugendlichen FÜR Jugendliche (Peer to Peer-Ansatz) vermittelt wird.

Aus diesem Grund initiierte der Menschenrechtsbeirat im Jahr 2010 das Jugendprojekt Kenne deine Rechte. Seither schließt sich jährlich eine Gruppe von Jugendlichen zwischen 15 und 23 Jahren zusammen, um sich für mehr Aufklärung in Sachen Menschenrechte einzusetzen. Sie recherchieren und schreiben journalistische Artikel zu menschenrechtlichen und gesellschaftspolitisch relevanten Themen, führen Interviews, beantworten Fragen wie „Was kann ich tun, wenn ich beobachte, dass jemand auf Grund seiner Hautfarbe der Zutritt in ein Lokal verweigert wird?" oder „Dürfen meine Eltern mein Tagebuch lesen?", uvm.

 
Warum sie Teile ihrer Freizeit beim Recherchieren und vor dem Computer verbringen?

Weil sie sich besser in dem Bereich Menschenrechte auskennen und in die journalistische Welt hineinschnuppern möchten. Sie möchten etwas bewegen, Menschen informieren und Bewusstsein dafür schaffen, dass die Menschenrechte keine abstrakte oder trockene Rechtsmaterie sind, sondern jede und jeden Einzelnen, jeden Tag aufs Neue, betreffen.

Unterstützt werden die Jugendlichen in ihrer Arbeit durch die Geschäftsstelle des Menschenrechtsbeirats der Stadt Graz, das ETC Graz.

 
Erfolgreich etabliert
Das Pilotprojekt aus dem Jahre 2010, mit dem übergeordneten Ziel, ein Menschenrechtsportal VON Jugendlichen FÜR Jugendliche zu schaffen (Peer to Peer-Ansatz) hat sich etabliert: so gehen jährlich junge engagierte und vor allem reflektierte MenschenrechtsjournalistInnen aus diesem Projekt hervor, die den Grundgedanken der Menschenrechte auch über das Projekt hinaus in ihre weitere persönliche, schulische und/oder berufliche Laufbahn einfließen lassen. (Beispiel Fachbereichsarbeit, Matura-Spezialgebiete, Referate in der Schule, JournalismusstudentInnen, etc.).

Reges Interesse überregionaler Institutionen und auch von anderen Städten ist gegeben. So duften VertreterInnen von Kenne deine Rechte das Projekt als Beispiel guter Praxis für Jugendbeteiligung u.a. bei der Konferenz „Human Rights (in) Education" des Europarates in Straßburg oder beim Trialog (Trilateraler Dialog deutschsprachiger Menschenrechtsbildungsinstitutionen) in Berlin vorstellen. Die Städte Zürich, Berlin und Botkyrka zeigten bei der Konferenz der Europäischen Städte gegen Rassismus in Berlin (April 2013) reges Interesse an einer etwaigen Weiterentwicklung und überregionaler Zusammenarbeit.

 
Die Projektziele im Überblick
  • Bewusstmachen der Alltäglichkeit von Menschenrechten und in wie weit diese Basis unseres Gesellschaftssystem sind. Dies sowohl vertieft bei den Peers/MenschenrechtsjungjournalistInnen (Projektteam), die sich mindestens ein Schuljahr lang intensiv mit menschenrechtlich und gesellschaftspolitisch relevanten Themen befassen, als auch bei den einzelnen UserInnen, die die Beiträge lesen, liken, kommentieren (Peer to Peer-Ansatz)
  • Menschenrechtsdiskussion auf Social Media anstoßen
  • Förderung und Stärkung sozialer Kompetenzen
  • nachhaltiger Beitrag zu einer kritischen und reflektierten Jugendkultur
  • Einrichtung eines auf Jugendliche zugeschnittenen Sprachrohrs sowohl für ihre persönlichen Anliegen als auch für jene benachteiligter Gruppen durch Gespräche/Interviews für ihre Artikel.
  • Vermittlung von Wissen, breite Informationsfunktion, Bewusstseinsbildung (Menschenrechte und Verantwortung für diese kennen, Vorurteile durch Aufklärung und verbesserte Information überwinden, Förderung der Zivilcourage und Solidarität, Herstellung eines Menschenrechtsbezugs im eigenen Alltag, Aufklärung über reale Dimension gesellschaftspolitischer Probleme, ihre Hintergründe und vorhandene Lösungsansätze auf Grundlage der Menschenrechte, der Toleranz und der Nichtdiskriminierung, der Achtung der Menschenwürde)
  • Partizipationsmöglichkeit auch für LeserInnen/NutzerInnen: direkte und intensive Auseinandersetzung mit menschenrechtlich und gesellschaftspolitisch relevanten Themen durch Kommentarfunktion, Diskussionen, uvm.
 
Auch deine/Ihre Meinung ist gefragt
Die Homepage bietet die Möglichkeit, seine Meinung zu posten und mitzudiskutieren! Dies gilt natürlich nicht nur für Jugendliche, auch Erwachsene sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren.
 
Werde selbst MenschenrechtsjournalistIn
Du bist zwischen 15 und 23 Jahre alt, bist gesellschaftskritisch, hast Lust am Schreiben und möchtest neue Leute kennenlernen? Dann bewirb dich für die nächste Projektrunde unter office@kennedeinerechte.at.
 
DANKE!
Der Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz sowie das junge Team von Kenne deine Rechte bedanken sich recht herzlich für die Unterstützung bei allen PartnerInnen, UnterstützerInnen und GeldgeberInnen! Danke!
 

Zur Onlineplattform geht's hier!

Kenne deine Rechte gibt es auch auf Facebook.

Der Geschäftsbericht von Kenne deine Rechte 5

 
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