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News + Aktuelles

23.08.2010

Stadt Graz unterstützt SOS-Kinderdörfer in Haiti

250.000 Euro für Not- und Wiederaufbauhilfe

v.l.: Mag. Mario Edler, Vertreter der SOS-Kinderdörfer Steiermark, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und LAbg. Barbara Riener 
v.l.: Mag. Mario Edler, Vertreter der SOS-Kinderdörfer Steiermark, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und LAbg. Barbara Rienerv.l.: Mag. Mario Edler, Vertreter der SOS-Kinderdörfer Steiermark, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und LAbg. Barbara Riener
 
Zur Unterstützung der Not- und Wiederaufbauhilfe im vom Erdbeben zerstörten Gebiet Haitis, spendete die Stadt Graz im Frühjahr 2010 eine Summe von 250.000 Euro an das SOS-Kinderdorf. Ein Teil des Geldes wurde und wird vor Ort für akute Hilfe wie Nothilfepakete, psychosoziale Unterstützung für Kinder und deren Familien, sowie temporäre Betreuung für unbegleitete Kinder und Familienzusammenführungen eingesetzt. Der andere Teil fließt in langfristige Maßnahmen wie die Unterstützung für Familien beim Wiederaufbau sowie Beratung, Berufsausbildung und Arbeitsvermittlung. Im Sinne dieser nachhaltigen Hilfe wird eine „SOS-Nachhaltigkeits-Foundation" errichtet, für Spenden die dem Wiederaufbau zugute kommen.
 
Zertifikat als Dankeschön
Zertifikat für die Stadt Graz 
Zertifikat für die Stadt GrazZertifikat für die Stadt Graz
 
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl nahm heute, 23. August 2010, ein Zertifikat des SOS-Kinderdorf als Dankeschön für die Spende entgegen. Überreicht wurde ihm die Urkunde von LAbg. Barbara Riener, Vorstandsvorsitzende der SOS-Kinderdörfer in der Steiermark und Mag. Mario Edler. Der Bürgermeister freute sich, dass für die Spende vor Ort eine wichtige Verwendung gefunden wurde: „Kinder sind für mich das Wichtigste, da sie das schwächste Glied in der Kette sind. Mit dieser Hilfe im Katastrophengebiet sieht man sein Wirken wieder in einem anderen Licht. Schön, dass es solche Projekte gibt." Die Rückführung der Kinder zu ihren Angehörigen beziehungsweise die Suche nach einem liebevollen Zuhause gehört zum obersten Ziel der SOS-Kinderdörfer.
 
Zwei Kinderdörfer in Haiti
LAbg. Barbara Riener und Mag. Mario Edler beim Überreichen des Zertifikates an Bürgermeister Nagl 
LAbg. Barbara Riener und Mag. Mario Edler beim Überreichen des Zertifikates an Bürgermeister NaglLAbg. Barbara Riener und Mag. Mario Edler beim Überreichen des Zertifikates an Bürgermeister Nagl
 
Seit 30 Jahren bieten zwei SOS-Kinderdörfer in Port au Prince und Santo Kindern ein Zuhause. Schon vor dem Erdbeben in Haiti war die Armut groß, jedoch nahm sie nach der schrecklichen Katastrophe ein immenses Ausmaß an. Zu den 133 Kindern und Jugendlichen, die in den beiden Kinderdörfern untergebracht sind, kamen weitere 300 dazu. Unzählige Erdbebenopfer, vor allem Mütter und Kinder die ihren Ernährer verloren haben, erhalten Hilfe vor Ort. Weltweit unterstützt das SOS-Kinderdorf 800.000 Kinder und Jugendliche.
 
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