Für barrierefreie Bedienung:

[Alt + 0] - Zur Startseite[Alt + 1] - Zur Suche[Alt + 2] - Zur Hauptnavigation[Alt + 3] - Zur Subnavigation[Alt + 4] - Zum Inhalt[Alt + 5] - Kontakt

Suche starten

Stadt der Menschenrechte

Initiativen der Stadt Graz gegen Rassismus

Europäische Koalition der Städte gegen Rassismus (ECCAR)
Abschlusserklärung 2015 
Abschlusserklärung 2015
 

Am 29. Juni 2006 hat der Gemeinderat den Beitritt der Stadt Graz zur „Europäischen Koalition der Städte gegen Rassismus" (ECCAR) beschlossen. Die Städtekoalition ist eine 2004 gestartete Initiative der UNESCO mit dem Ziel, ein internationales Netzwerk von Städten einzurichten, die sich gemeinsam für einen wirkungsvollen Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Die Kommunen haben eine wichtige Rolle bei der Durchsetzung der Menschenrechte und der Anwendung von internationalen und nationalen Rechtsinstrumenten auf lokaler Ebene. Auch sind die Städte der Schlüssel zur Entwicklung effektiver Synergien.

 

Mit dem Beitritt zur „Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus" hat die Stadt Graz 2006 auch einen von einem ExpertInnengremium erarbeiteten Zehn-Punkte-Aktionsplan mit konkreten Handlungsbeispielen beschlossen. Die Mitglieder des Gemeinderates haben die Unvereinbarkeit eines Beitritts zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus mit politisch motivierten, diskriminierenden Äußerungen anerkannt und verpflichteten sich, in Zukunft, insbesondere während Wahlkampfzeiten, keine wie immer gearteten diskriminierenden Äußerungen in Wort, Schrift oder bildlichen Darstellungen zu tätigen und Einfluss auf ihre Parteien zu nehmen, in eben diesem Sinne zu handeln. Zur Konkretisierung, Erweiterung und Anpassung der Menschenrechtspolitik für die Stadt Graz wurde für die Periode 2010 bis 2012 ein zweiter 10-Punkte-Plan erstellt und vom Gemeinderat beschlossen. Am 2. Oktober 2012 wurden die Vorhaben für die Zeit 2013 bis 2015 vom Gemeinderat genehmigt.

Die Geschäftsstelle der Koalition ist das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg; für Graz ist das städtische Integrationsreferat die geschäftsführende Stelle. Die Europäische Städtekoalition ist Teil der "Internationalen Koalition der Städte gegen Rassismus - International Coalition of Cities Against Racism".

Europäische Koalition der Städte gegen Rassismus
Internationale Koalition der Städte gegen Rassismus

 
ECAR: Europäische Städte gegen Rassismus
 

Projektbeschreibung
Das Gesamtziel des Projektes ist es, die Wirkung und die Nachhaltigkeit lokaler Strategien und Maßnahmen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu verbessern. Diese werden durch Austausch, Transfer von Good-practice-Beispielen und ein zu entwickelndes Monitoringsystem für lokale AkteurInnen in europäischen Städten nutzbar gemacht.

Partner
Zehn Stadtverwaltungen und NGOs aus vier Ländern: Deutschland (Berlin, Projektkoordination), Österreich (Graz), Spanien (Madrid) und Schweden (Botkyrka, Växjo).

 
 

Ziele

Sensibilisierung von AkteurInnen in Verwaltung und Zivilgesellschaft für Toleranz und ihre Verantwortung im Kampf gegen Rassismus

  • Empowerment von Bevölkerungsgruppen, die aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, Hautfarbe oder Religion von Rassismus betroffen sind
  • Etablierung lokaler und internationaler Netzwerke zwischen AkteurInnen verschiedener europäischer Städte
  • Gewährleistung eines Monitoringmodelles zur Evaluierung von antirassistischen Maßnahmen
  • Erarbeiten von Empfehlungen für die weitere Arbeit an einer europäischen Antirassismuspolitik
  • Die Öffentlichkeit über lokale und internationale Aktivitäten von Städten gegen Rassismus informieren.
 

Projektergebnisse
Projektergebnisse sind eine Situationsanalyse zur lokalen Lage, ein Monitoringmodell, Good Practice-Broschüren zur Verbreitung innerhalb der EU, Empfehlungen zu Transfer und Nutzung sowie eine europäische Plattform zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Zielgruppen
ECAR richtet sich an AkteurInnen in NGOs und Verwaltung, Gruppen, die von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit betroffen sind sowie an die EinwohnerInnen und Medien der teilnehmenden Städte.

Kampagne
Im Rahmen der Antirassismus-Kampagne der Stadt Graz wurden folgende zwei Videospots erarbeitet:

Spot Afrikaner
Spot Muslime

Projektleitung: LADS Berliner Landesstelle für Gleichberechtigung - gegen Diskriminierung; Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Koordination: BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit
Projektdaten: Mai 2011 - April 2013
Geber: Europäische Kommission, GD Justiz

This project has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.

http://www.citiesagainstracism.org
(Klicken Sie „ECAR" am Ende der Seite)

 
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).

  • socialbuttons