Suche starten


Verwaltung

27.01.2011

"Green Award" für bestes IT-Projekt

Nächste Auszeichnung für Solardachkataster

Bei der Preisübergabe in Wien: Stadtvermessungsamtsvorstand DI Günther Lorber, Barbara Horst (Umweltamt) sowie vom Stadtvermessungsamt Erwin Wieser, DI Anneliese Kapfenberger-Pock und DI Bernhard Rieder (v.li.). Foto: Report Verlag. 
Bei der Preisübergabe in Wien: Stadtvermessungsamtsvorstand DI Günther Lorber, Barbara Horst (Umweltamt) sowie vom Stadtvermessungsamt Erwin Wieser, DI Anneliese Kapfenberger-Pock und DI Bernhard Rieder (v.li.). Foto: Report Verlag.Bei der Preisübergabe in Wien: Stadtvermessungsamtsvorstand DI Günther Lorber, Barbara Horst (Umweltamt) sowie vom Stadtvermessungsamt Erwin Wieser, DI Anneliese Kapfenberger-Pock und DI Bernhard Rieder (v.li.). Foto: Report Verlag.
 
Man nehme das Geoinformationssystem GIS, lege es über die Grazer Dächerlandschaft, beziehe Parameter wie Ausrichtung, Beschattung, Neigung und Größe der Dächer ein und bearbeite das Ganze so, dass alle Interessierten per Mausklick im Internet für jede Grazer Adresse die Eignung des Daches für die gewinnbringende Nutzung einer Solaranlage überprüfen können – so klingt das Erfolgsrezept, mit dem das städtische Stadtvermessungsamt in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt von Auszeichnung zu Auszeichnung eilt. Hatte sich bereits im Vorjahr ein wahrer Preisregen über das Projekt ergossen, schneite jetzt, mitten im Winter, die nächste Frohbotschaft herein: Beim „ebiz egovernment award“, bei dem die österreichweit besten Informationstechnologie-Projekte des Vorjahres ausgezeichnet werden, räumte der zuvor bereits zum besten steirischen Projekt gekürte Solardachkataster die nächste „Goldene“ ab, die gestern Abend im Telekom-Haus in Wien feierlich überreicht wurde. 
 
Großer Nutz & spannender Ansatz

Auszüge aus der Begründung der Jury: „Der Nutzen des Projektes lässt sich beziffern, es ist ein spannender Ansatz, um mögliche Potenziale zur Solarenergie aufzuzeigen“. Zudem sei das Grazer Projekt „vorausschauend und sehr beeindruckend“ und insgesamt eine „ausgesprochen tolle Sache“. Der Solardachkataster ist im Internet unter www.gis.graz.at per Mausklick abrufbar – und er wird eifrig genutzt.
Immerhin bieten rund 40 Prozent der insgesamt 14 Millionen Quadratmeter Dachfläche in Graz das Potenzial für lohnende Solarflächen. Daraus könnten jährlich rund 2.000 Gigawattstunden Solarstrom gewonnen werden – das entspricht etwa dem gesamten Energieeinsatz der Stadt für Heizung und Warmwasser. 

Werfen Sie einen Blick auf die Urkunde!

 
  • socialbuttons