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Verwaltung

28.02.2011

Kinderbildungs- und betreuungsprogramm Graz

Projekt gestartet

Am 28. Februar 2011 wurde mit den Verantwortlichen und Mitwirkenden des Projektes „Grazer Kinderbildungs- und –betreuungsprogramm“ im Media Center gestartet.
Auftakt Projekt "Kinderbildungs- und -betreuungsprogramm: Dr. Vasiliki Argyropoulos, Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, Stadträtin Mag. Sonja Grabner, Abteilungsvorständin Mag. Ingrid Krammer, Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogel 
Auftakt Projekt "Kinderbildungs- und -betreuungsprogramm: Dr. Vasiliki Argyropoulos, Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, Stadträtin Mag. Sonja Grabner, Abteilungsvorständin Mag. Ingrid Krammer, Magistratsdirektor Mag. Martin HaidvogelAuftakt Projekt "Kinderbildungs- und -betreuungsprogramm: Dr. Vasiliki Argyropoulos, Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, Stadträtin Mag. Sonja Grabner, Abteilungsvorständin Mag. Ingrid Krammer, Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogel
 
ÖVP und Grüne haben im Juni 2010 die Grundlage für die Erarbeitung eines „Grazer Kinderbildungs- und betreuungsprogramm 2011 – 2015“ geschaffen.
In 3 Teilprojekten:
(1) Qualitätsentwicklung und Qualitätsstandards für Graz
(2) Optimale Organisationsform für städtische Einrichtungen
(3) Nachmittagsbetreuungskonzepte

wird die vertiefte Detailausarbeitung mit Expertinnen und Experten für dieses Programm erfolgen. Diese Ergebnisse werden dann den politischen Entscheidungsträgern zur Beschlussfassung vorgelegt.

 
Visionen für Graz
Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg 
Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg
 
Wir haben das Projekt ‚Grazer Kinderbildungs- und –betreuungsprogramm’ gestartet um über einige Visionen nachzudenken. An den Überlegungen zur Umsetzung bzw. das gesamte Programm möchten wir gemeinsam mit den Trägern erarbeiten. Dazu finden in den nächsten Wochen mehrere Gesprächstermine statt, da wir diese Ziele im Sinne der Grazer Kinder und Familien nur gemeinsam mit allen Trägern von Kinderbetreuungseinrichtungen umsetzen und erreichen werden können“, gibt Kinder-, Jugend und Familienstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg das Ziel vor.

 
Strategische Ziele für das Kinderbildung und -betreuungsprogramm
Referatsleiterin Dr. Vasiliki Argyropoulos 
Referatsleiterin Dr. Vasiliki Argyropoulos
 
Versorgungsgarantie
Wir wollen erreichen:

>>Jedes Kind zwischen 0 und 15 Jahren, das ein Betreuungsplatz braucht, bekommt ein maßgeschneidertes, passgenaues Angebot vermittelt
>>Der Ausbau der Versorgungsgrades für alle Altersstufen ist für die folgenden Jahre festzulegen.
>>Versorgungsgrad bei den 0 bis 3- Jährigen im Oktober 2015: 33 % (=Barcelonaziel)
>>Versorgungsgrad bei den 3 bis 6-Jährigen im Jahr 2015: 90% in allen Bezirken
Derzeit: 0-3 Jahre: 26,27 % und 3-6 Jahre in ganz Graz: 96%

VISIONEN:
Der Anteil von Kindern mit deutsch-sprachlichem Förderbedarf darf nicht mehr als 50 % pro Kindergartengruppe betragen  (Zwischenziel) und wird langfristig auf 25 % Förderbedarf festgelegt.Sommerangebot: Für alle Grazer Kinder zwischen 0 und 15 Jahren wird ein an Eltern- und Kinderbedürfnisse angepasstes und maßgeschneidertes Sommerangebot geschaffen

Wir wissen, wie wichtig es  für Eltern ist, in den Sommerwochen geeignete Betreuung für ihre Kinder zu haben. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, maßgeschneiderte Sommerangebote in Graz zu erstellen, die sich am tatsächlichen Bedarf an Betreuungsplätzen und -zeiten der Eltern orientieren“, sagt Dr.in Vasiliki Argyropoulos, die Leiterin der Kinderbildung und -betreuung im Amt für Jugend und Familie der Stadt Graz.Wir wollen in den Kinderbildungs- und betreuungseinrichtungen eine Qualitätssteigerung erreichen: Zentrale fachliche Steuerung und Qualitätsentwicklung für die Kinderbildung und –betreuung.

Wir wollen die Optimale Organisationsform für städtische Kinderbildungs- und betreuungseinrichtungen finden.

Wir wollen eine konzeptionelle Ausarbeitung alternativer Modelle für Nachmittags- und Ferienbetreuung von Schulkindern.

Wir betreiben KEINE aktive Hortschließungspolitik! Im Zuge des Projektes sollen auch alternative Modelle für die Nachmittags- und Ferienbetreuung von Schulkindern entwickelt werden. Alternative Modelle wie Mittagstisch, stunden-/tageweise Betreuung, Kooperation mit Jugendwohlfahrtsangeboten, Lerngruppen/-cafes etc sollen angedacht werden“, so Kinder-, Jugend- und Familienstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg.

Gemeinsam mit den Trägervereinen wollen wir ein gemeinsames, ganzjähriges Grazer Informations- und Anmeldesystem erarbeiten.

Nur gemeinsam mit allen Trägern in Graz können wir es schaffen, dass wir ein kundInnenorientiertes und effizientes Anmeldesystem schaffen. Wir freuen uns daher auf diese große gemeinsame Herausforderung, die wir für „unsere“ Kinder in Graz  nun umsetzen werden. Wir laden daher alle Träger ein, sich einzubringen, ihre Ideen und Vorstellungen mitzuteilen und mit uns in einen kritischen Diskurs zu treten“, sagt Mag.a Ingrid Krammer, die Abteilungsvorständin des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Graz.

Unserer Vision nach sollte es ganzjährig die Möglichkeit geben, sich mit 3 Prioritätsangaben, in der gewünschten Einrichtung anzumelden. Langfristig betrachtet soll sogar eine Anmeldung online (non-stop-Anmeldung) möglich sein. An „Schnuppertagen“ und „Tagen der offenen Tür“ soll ein qualitatives Kennenlernen der Einrichtungen ermöglicht werden“, so Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg.

Wir wollen erreichen, dass grundsätzlich jede Einrichtung jedes Kind aufnimmt und es zur altersadäquaten, sprachlichen Reife führt. Die Wahlfreiheit der Eltern sowie die pädagogische Vielfalt der Kinderbildungs- und –betreuungseinrichtungen wird gewahrt.
 
Folgende Expertinnen und Experten sind daran beteiligt:
Abteilungsvorständin Mag. Ingrid Krammer 
Abteilungsvorständin Mag. Ingrid KrammerAbteilungsvorständin Mag. Ingrid Krammer
 

Je nach Teilprojekt werden die unterschiedlichen Expertinnen und Experten eingebunden:

 (1)  Qualitätsentwicklung und Qualitätsstandard
Teilprojektleitung: Dr. Vasiliki Argyropoulos
Mitglieder:
VertreterInnen von privaten Trägern (Volkshilfe, WIKI, katholische Einrichtungen, GiP)
Kinderdrehscheibe (Ines Weinberger)
Ein/e Vertreter/in eines städtischen Kindergartens: Christine Szabo
Ein/e Vertreter/in einer städtischen Kinderkrippe: Andrea Nettek
Brigitte Köksal
VertreterInnen der (lokalen) Personalvertretung: Sabine Pammer-Doleschall und Brigitte Monschein-Lind
Univ. Prof. Dr.  Cornelia Wustmann, KFU Graz   

(2) Optimale Organisationsform für die städtischen Einrichtungen
Teilprojektleitung: Sonja Punkenhofer
 
Mitglieder: 
Franziska Feichtinger
Mag. Robert Günther
Dr. Erich Kalcher
Michael Kicker
Mag. Ingrid Krammer
Ing. Mag. Evelyn Fasch
VertreterInnen der Personalvertretung (Kindergarten): Sabine Pammer-Doleschall und Brigitte Monschein-Lind
ICG Infora (externe Beratung)  

(3) Nachmittagsbetreuungskonzepte
Teilprojektleitung: DI Günter Fürntratt
 
Mitglieder:
Dr. Vasiliki Argyropoulos
Petra Erdt
Elfriede Heindl
Dr. Herbert Just
Lydia Pavlicek
Sonja Punkenhofer
VertreterInnen der Personalvertretung: Klaus Ulrich und Beatrix Gottscheber

 
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