
Mit einem umfangreichen Mobilitätsmanagement, das 80 Grazer Schulen insgesamt 36 unterschiedliche Aktivitäten anbietet, will die Stadt Graz Schulkinder wieder auf eigene Beine stellen.
Insgesamt 42 Minuten verbringen Eltern durchschnittlich pro Tag im Auto, um ihre Kinder im „Elterntaxi" zu kutschieren - im festen Glauben, ihrem Nachwuchs damit etwas Gutes zu tun. „Damit nehmen sie ihren Kindern aber nicht nur die Möglichkeit zu gesunder Bewegung oder zum Kompetenzerwerb im Straßenverkehr, sondern auch viele soziale Erlebnisse mit Gleichaltrigen am Schulweg", zeigte Verkehrsreferentin Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker die Schattenseiten des „Elterntaxis" auf. Gegensteuern will sie mit einem breitgefächerten Angebot für ein schulisches Mobilitätsmanagement, das die städtische Abteilung für Verkehrsplanung gemeinsam mit dem Institut für Verkehrspädagogik ausgearbeitet hat und nunmehr 80 Grazer Volks-, Haupt- und Neuen Mittelschulen anbietet. Aus insgesamt 22 Förderaktionen und zusätzlich 14 freien Aktivitäten kann sich jede Schule ein maßgeschneidertes Maßnahmenpaket zusammenstellen, um den Kindern nach dem Motto „Wir sind selbst mobil!" Anleitungen zur eigenständigen Mobilität anzubieten.
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