
Der Salvatorianerpater Pater Berno Rupp wurde 1935 geboren, stammt aus Deutschland und wirkt seit dem Wendejahr 1990 im rumänischen Temesvar. Dem im deutschen Sprachraum sehr bekannten Priester sind die Aussöhnung der christlichen Konfessionen sowie der interreligiöse Dialog ein großes Anliegen. Viele Pfarrgemeinden zählen daher zu den Unterstützern von seiner zweiten großen Lebensaufgabe, dem humanitären Engagement für ausgegrenzte und an den Rand gedrängte Menschen vor allem Kinder, Jugendliche und Frauen.
Berno Rupp gründete in Temesvar, der Partnerstadt von Graz, ein Nacht-Asyl, ein Frauenhaus, eine Jugendfarm und eine Armenausspeisung. Alle Einrichtungen werden von ihm bis heute betrieben. Im Jahr 2005 wurde sein Engagement seitens der Stadt Temesvar mit der Ehrenbürgerschaft gewürdigt.

Die Krankenpflegerin Nomawethu Kelbitsch wurde 1962 in Südafrika geboren und lebt seit neun Jahren in Graz mit ihrer Familie in Graz. Die zweifache Mutter absolvierte eine Ausbildung zur Diplomkrankenschwester und Hebamme, anschließend folgte das Baccalaureat in Krankenpflege an der University of South Africa.
Seit 1992 widmet sie sich intensiv dem Thema Sozialarbeit als Krankenschwester und hat bereits in Südafrika zahlreiche Initiativen gesetzt um Menschen bei Familienplanung und HIV Prävention zu unterstützen.
Kelbitschs Anliegen war und ist es, dass alle Menschen unabhängig von Bildung und Einkommen einen Zugang zu medizinischer Betreuung finden und darüber aufgeklärt werden wie notwendig es ist sich selbst gesund zu erhalten
2002 zog sie mit der Familie nach Graz, nostrifizierte ihre Ausbildung zur Hebamme und stellte sich von Beginn vor allem ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache. Ihre Beratungen, Selbsthilfegruppen und Vorträge für Migrantinnen speziell aus dem afrikanischen und arabischen Bereich finden in der Marienambulanz, beim Verein OMEGA, aber auch in dem von ihr gegründeten Verein Pro Health statt.
Frau Nomawethu Kelbitsch ist damit nicht nur ein Vorbild im Engagement für Menschenrechte, sondern auch ein hervorragendes Beispiel für das positive Wirken von MigrantInnen in unserer Gesellschaft.