
Einzäunung Flügelnuss
Die landschaftsbildprägende Kaukasische Flügelnuss (Pterocarya fraxinifolia) gehört zu den ältesten Bäumen im Park und stammt vermutlich noch aus der Erstbepflanzung um 1870. Um die bruchgefährdete Flügelnuss möglichst lange erhalten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können, wurde die Flügelnuss 2010 aus Sicherheitsgründen umzäunt. Damit die alte Wegeverbindung sichtbar bleibt, wurde sie in die Gestaltung integriert und eine temporäre Umgehung außerhalb der Einzäunung angelegt.
Zugversuche im Stadtpark
Ende September 2011 wurden im Grazer Stadtpark an drei Baumriesen Zugversuche durchgeführt. Durch Simulation von Windlasten mittels Zuggeräten wird dabei die Stand- bzw. Bruchsicherheit von Bäumen gemessen. Sowohl die „Franckeiche“ als auch die „Fosslbuche“ wurden trotz Pilzbefall als verkehrssicher eingestuft. Die Messwerte der großen Pappel am Schanzgraben ließen jedoch keine eindeutigen Aussagen hinsichtlich der Stand- und Bruchsicherheit zu. Um weitere Maßnahmen festlegen zu können, ist in diesem Jahr eine nochmalige Überprüfung an der Pappel mit Sensoren geplant.
Anregungen und Problemstellungen für den Masterplan wurden in einer Startup Veranstaltung und einem Workshop mit NGOs und interessierten BürgerInnen konkretisiert. Die Inhalte anschließend in ämterübergreifend zusammengesetzten Arbeitsgruppen ausgearbeitet und im Rahmen des Stadtparkdialogs mit NGOs diskutiert. Der Bevölkerung wurde das Ergebnis des Masterplans Stadtpark im Zuge eines Info-Tages vorgestellt.
Ausgewählte Projekte im Rahmen des Masterplans
Für die Zukunft der Naherholungsoase bedeutet das:
•nachhaltige Sicherung und Weiterentwicklung der Tier- und Pflanzenwelt
•Erhaltung des Stadtparks als historisches Denkmal
•Lebensqualität für die diversen NutzerInnengruppen
•Stärkung des Sicherheitsempfindens