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Verwaltung

Projekt Stadtpark

Der Grazer Stadtpark  mit mehr als 22ha Freiraum für Lebensqualität und rund 2000 Bäumen, ist für die Stadt so kostbar, dass er unter besonderen Schutz gestellt wurde. Seit 1987 steht der Stadtpark unter Naturschutz und seit 2002 unter Denkmalschutz. 2008 wurde von der Abteilung Grünraum und Gewässer unter Miteinbeziehung von NGOs ein Masterplan für den Stadtpark (Luftbild) entwickelt und von der Stadtpolitik als Richtlinie für die nächsten zwei Jahrzehnte beschlossen. Darauf basierend wird 2011 ein Parkpflegewerk Grazer Stadtpark erstellt.  
 
Stadtpark Graz (FOTO FISCHER) 
Stadtpark Graz (FOTO FISCHER)Stadtpark Graz (FOTO FISCHER)
 
 
Aktuelles zum Stadtpark

Einzäunung Flügelnuss
Die landschaftsbildprägende Kaukasische Flügelnuss (Pterocarya fraxinifolia) gehört zu den ältesten Bäumen im Park und stammt vermutlich noch aus der Erstbepflanzung um 1870. Um die bruchgefährdete Flügelnuss möglichst lange erhalten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können, wurde die Flügelnuss 2010 aus Sicherheitsgründen umzäunt. Damit die alte Wegeverbindung sichtbar bleibt, wurde sie in die Gestaltung integriert und eine temporäre Umgehung außerhalb der Einzäunung angelegt. 

Fotos


Zugversuche im Stadtpark
Ende September 2011 wurden im Grazer Stadtpark an drei Baumriesen  Zugversuche durchgeführt. Durch Simulation von Windlasten mittels Zuggeräten wird dabei die Stand- bzw. Bruchsicherheit von Bäumen gemessen. Sowohl die „Franckeiche“ als auch die „Fosslbuche“ wurden trotz Pilzbefall als verkehrssicher eingestuft. Die Messwerte der großen Pappel am Schanzgraben ließen jedoch keine eindeutigen Aussagen hinsichtlich der Stand- und Bruchsicherheit zu. Um weitere Maßnahmen festlegen zu können, ist in diesem Jahr eine nochmalige Überprüfung an der Pappel mit Sensoren geplant.  

Fotos

 
Parkpflegewerk
Das Parkpflegewerk beinhaltet differenzierte Maßnahmen (Zwischenbericht) für die langfristige Entwicklung des Gehölzbestandes inklusive der Alleen, wesentliche Gestaltungsvorgaben für die zu sanierenden Bereiche und Aspekte zur Verbesserung der Biodiversität im Park. Künftig steht damit ein Handlungsleitfaden für Sanierungen/Neugestaltungen sowie für die laufende gärtnerische Pflege zur Verfügung.
 
 
Historie zum Masterplan

Anregungen und Problemstellungen für den Masterplan wurden in einer  Startup Veranstaltung und einem  Workshop mit NGOs und interessierten BürgerInnen konkretisiert. Die Inhalte anschließend in ämterübergreifend zusammengesetzten Arbeitsgruppen ausgearbeitet und im Rahmen des Stadtparkdialogs mit NGOs diskutiert. Der Bevölkerung wurde das Ergebnis des Masterplans Stadtpark im Zuge eines  Info-Tages vorgestellt. 

Ausgewählte Projekte im Rahmen des Masterplans

Für die Zukunft der Naherholungsoase bedeutet das: 
•nachhaltige Sicherung und Weiterentwicklung der Tier- und Pflanzenwelt
•Erhaltung des Stadtparks als historisches Denkmal
•Lebensqualität für die diversen NutzerInnengruppen
•Stärkung des Sicherheitsempfindens

 
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