
Zu Fuß gehen stellt die ureigenste Form der menschlichen Mobilität dar. Zu Fuß gehende Personen bilden das Rückgrat eines menschen- und umweltverträglichen Verkehrssystems. Zu Fuß gehende Personen sind aber auch die ungeschütztesten VerkehrsteilnehmerInnen. Eine ausgedehnte Fußgängerzone in der Innenstadt und viele Maßnahmen zur Verkehrssicherheit machen deshalb das zu Fuß gehen in Graz attraktiv.
Der Anteil des Fußgängerverkehrs hat in Graz in den vergangenen Jahren im Vergleich zum Fahrradverkehr und zum Öffentlichen Verkehr stetig abgenommen. Mit umfassenden Fördermaßnahmen möchte die Stadt Graz dessen Weganteil wieder erhöhen. Wesentlich dafür ist ein flächendeckendes und sicheres Fußwegnetz, das es allen Bevölkerungsgruppen ermöglicht, auf kurzen, möglichst attraktiven Wegen ihr Ziel zu erreichen.
Zusätzlich ist auf eine verbesserte Durchlässigkeit von Siedlungs- und Industriegebieten, den Abbau von Barrieren (zB. Querungshilfen, Verbesserung der Sichtverhältnisse, Schließung von Gehsteiglücken) und die Möglichkeit der Schaffung von Wegen entlang von „Grünen Achsen" zu achten.