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20.07.2012

MittlerInnen für gutes Arbeitsklima

Erstansprechpersonen und KonfliktlotsInnen

Tragen das Konflikt- und Suchtmanagement der Stadt: Erstansprechpersonen, KonfliktlotsInnen, Vorgesetzte, AbteilungsleiterInnen, TrainerInnen. Alle Fotos: Stadt Graz/Foto Fischer 
Tragen das Konflikt- und Suchtmanagement der Stadt: Erstansprechpersonen, KonfliktlotsInnen, Vorgesetzte, AbteilungsleiterInnen, TrainerInnen. Alle Fotos: Stadt Graz/Foto FischerTragen das Konflikt- und Suchtmanagement der Stadt: Erstansprechpersonen, KonfliktlotsInnen, Vorgesetzte, AbteilungsleiterInnen, TrainerInnen. Alle Fotos: Stadt Graz/Foto Fischer
 
Um ihren Kolleginnen und Kollegen bei Konflikten am Arbeitsplatz bzw. bei Suchtproblemen unterstützend und beratend zur Seite stehen zu können, um ein respektvolles und harmonisches Miteinander zu erleichtern, haben 31 Damen und Herren aus Stadt Graz, ITG und GBG in den letzten Monaten eine intensive Ausbildung absolviert. Am 20. Juli erhielten sie aus den Händen ihrer Vorgesetzten das Zertifikat als „KonfliktlotsIn" bzw. „Betriebliche Erstansprechperson".
 
Konflikte erkennen, analysieren, Lösungsmethoden anbieten - das ist die Aufgabe der neuen KonfliktlotsInnen des Hauses Graz. 
Konflikte erkennen, analysieren, Lösungsmethoden anbieten - das ist die Aufgabe der neuen KonfliktlotsInnen des Hauses Graz.Konflikte erkennen, analysieren, Lösungsmethoden anbieten - das ist die Aufgabe der neuen KonfliktlotsInnen des Hauses Graz.
 

Die 27 KonfliktlotsInnen (die alle auch die Ausbildung zur Erstansprechperson haben) werden eingesetzt, um bei zwischenmenschlichen Problemen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Sie sollen die Ursachen von Konflikten erkennen, analysieren und - mit professioneller Distanz und strukturierter Führung - die passenden Lösungsmethoden anbieten. Das dafür notwendige Werkzeug erhielten die Haus Graz-Bediensteten in vier jeweils zweitägigen Schulungen zu Themen wie Konfliktberatung, Lösungshilfen, Führung von Klärungsgesprächen, Bearbeitungsmethoden oder Ebenen der Konfliktregelung. Die LotsInnen haben auch ein umfangreiches Konflikthandbuch erarbeitet.

 
Die neuen Erstansprechpersonen. 
Die neuen Erstansprechpersonen.Die neuen Erstansprechpersonen.
 

Die „Erstansprechpersonen" verstehen sich als erste Anlaufstelle bei Problemen mit Suchtmitteln, vor allem mit Alkohol. Betroffene, KollegInnen, Vorgesetzte können sich an die EAPs wenden - ein Schritt in einer 6-Punkte-Interventionskette, um Alkoholkranken bei der Bekämpfung ihrer Sucht zu helfen und den Verbleib am Arbeitsplatz zu sichern. 23 Erstansprechpersonen sind ja schon im Einsatz; davon haben einige nun die Ausbildung komplett abgeschlossen, vier neue EAPs sind dazugekommen. Die Betriebliche Suchtprävention wurde von der Stadt auf Holding, ITG und GBG ausgeweitet; entsprechende, individuell angepasste Betriebsvereinbarungen werden in den drei Organisationen ausgearbeitet und implementiert.

Ins Leben gerufen wurden das Interne Konfliktmanagement und die Betriebliche Suchtprävention von Elke Pölzl, MSc, der Leiterin der Stabsstelle für Interne Krisenprävention- und -intervention in der Magistratsdirektion.

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