

Tragen das Konflikt- und Suchtmanagement der Stadt: Erstansprechpersonen, KonfliktlotsInnen, Vorgesetzte, AbteilungsleiterInnen, TrainerInnen. Alle Fotos: Stadt Graz/Foto Fischer
Konflikte erkennen, analysieren, Lösungsmethoden anbieten - das ist die Aufgabe der neuen KonfliktlotsInnen des Hauses Graz.Die 27 KonfliktlotsInnen (die alle auch die Ausbildung zur Erstansprechperson haben) werden eingesetzt, um bei zwischenmenschlichen Problemen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Sie sollen die Ursachen von Konflikten erkennen, analysieren und - mit professioneller Distanz und strukturierter Führung - die passenden Lösungsmethoden anbieten. Das dafür notwendige Werkzeug erhielten die Haus Graz-Bediensteten in vier jeweils zweitägigen Schulungen zu Themen wie Konfliktberatung, Lösungshilfen, Führung von Klärungsgesprächen, Bearbeitungsmethoden oder Ebenen der Konfliktregelung. Die LotsInnen haben auch ein umfangreiches Konflikthandbuch erarbeitet.
Die „Erstansprechpersonen" verstehen sich als erste Anlaufstelle bei Problemen mit Suchtmitteln, vor allem mit Alkohol. Betroffene, KollegInnen, Vorgesetzte können sich an die EAPs wenden - ein Schritt in einer 6-Punkte-Interventionskette, um Alkoholkranken bei der Bekämpfung ihrer Sucht zu helfen und den Verbleib am Arbeitsplatz zu sichern. 23 Erstansprechpersonen sind ja schon im Einsatz; davon haben einige nun die Ausbildung komplett abgeschlossen, vier neue EAPs sind dazugekommen. Die Betriebliche Suchtprävention wurde von der Stadt auf Holding, ITG und GBG ausgeweitet; entsprechende, individuell angepasste Betriebsvereinbarungen werden in den drei Organisationen ausgearbeitet und implementiert.
Ins Leben gerufen wurden das Interne Konfliktmanagement und die Betriebliche Suchtprävention von Elke Pölzl, MSc, der Leiterin der Stabsstelle für Interne Krisenprävention- und -intervention in der Magistratsdirektion.
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