


Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder und Stadtrat Mag. (FH) Mario Eustacchio sprachen GGZ-GF Mag. Dr. Gerd Hartinger und seinem Team Dank für die aufopferungsvolle Arbeit aus. (Foto: Stadt Graz/Fischer)
„Das wenige, das du tun kannst, ist viel." Mit diesem Albert-Schweitzer Zitat begrüßte „Hausherr" Mag. Dr. Hartinger die zahlreich erschienenen Gäste. Sein besonderer Dank galt seinem Team und den vielen ehrenamtlichen HelferInnen der steirischen Hospizbewegung, die dafür sorgen, dass in der Stadt Graz schwerkranke Menschen professionell und liebevoll gepflegt werden können.
Mit „seinen" Geriatrischen Gesundheitszentren freute sich auch Stadtrat Eustacchio: „1724 als Armen- und späteres Siechenhaus gegründet, das 1862 in das Eigentum der Stadt überging, dürfen wir zu Recht stolz darauf sein, dass der städtische Eigenbetrieb GGZ sich heute als modernes Unternehmen präsentiert und als Wegbegleiter den Menschen in Graz ein würdiges Altern ermöglicht." Und, an Dr. Hartinger und sein Team gewandt: „Die Qualität dieses Hauses trägt eure Handschrift!" So würden die GGZ im Bereich qualitätsvoller Pflege regelmäßig europaweit Standards setzen - viele Gütesiegel und Auszeichnungen seien der Beweis dafür.
„Visionen sind der genetische Code eines Unternehmens", betonte auch Bürgermeister Nagl. Die Geriatrischen Gesundheitszentren hätten diesen und würden stets nach vorne denken. So habe Dr. Hartinger gemeinsam mit seinem „innovationsfreudigen, visionären Team" seit 1999 aus der alten Geriatrie ein Kompetenzzentrum für SeniorInnen und deren Betreuung geschaffen. „Heute feiern wir, dass die Vision von damals angreifbare Wirklichkeit geworden ist", so Nagl.
„Das Alter hat in den vergangenen Jahren sowohl medizinisch als auch gesellschaftspolitisch einen großen Entwicklungsprozess durchlaufen", schloss sich Landesrätin Edlinger-Ploder ihren Vorrednern an. Im Gegensatz zu früher sei es heute eine Periode des Lebens, die gemeinsam mit allen Generationen in guter Qualität gelebt werden könne. „Die GGZ haben den nötigen Pioniergeist, sie sind Ideengeber und Umsetzungspartner nicht nur für die Politik."

Die 93-jährige Gerontologin Prof. Erika Horn gab Tipps zum aktiven Altern. (Foto: Stadt Graz/Fischer)