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07.08.2012

Rekord-Brücke gegen die Lücke

Längste Geh- und Radwegbrücke feierlich eröffnet

"Testete" heute die längste Geh- und Radwegbrücke der Stadt: Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker. Foto Stadt Graz/Foto Fischer. 
"Testete" heute die längste Geh- und Radwegbrücke der Stadt: Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker. Foto Stadt Graz/Foto Fischer."Testete" heute die längste Geh- und Radwegbrücke der Stadt: Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker. Foto Stadt Graz/Foto Fischer.
 
Er galt bisher als gefürchtete Problemzone für radelnde und gehende GrazerInnen, der Bereich zwischen dem Ende des Murradwegs am rechten Murufer in Höhe Exerzierplatzstraße und der Weinzödlbrücke zwischen Gösting und Andritz. Die einzige Verbindung stellte bislang die stark befahrene Wiener Straße dar - alles andere als eine attraktive Route für den nicht motorisierten Verkehr. Doch ab heute gehen die (Verkehrs-)Uhren im Grazer Norden anders: Die mit stattlichen 165 Metern längste Brücke in ganz Graz verbindet als Geh- und Radweg das nördliche Ende der Fischeraustraße mit der Weinzödlbrücke und bietet somit eine sichere und bequeme Alternative zur Wiener Straße. Die Vergabesumme betrug rund 740.000 Euro, eine Kostenteilung zwischen Stadt Graz und Land Steiermark zu jeweils 50 Prozent der Gesamtkosten ist vorgesehen. Die Bauzeit betrug rund neun Monate, mehrere städtische Abteilungen, allen voran die Abteilung für Verkehrsplanung und die Straßenerhaltung Holding Graz Services, waren an Planung und Umsetzung des wichtigen Lückenschlusses im Grazer Norden beteiligt.
 
Eine Investition, die sich zu 100 Prozent lohnt
Sehr modern, sehr sicher, sehr lange: Die neue Geh- und Radwegbrücke im Norden von Graz spielt alle Stückerln und schließt eine Lücke im Rad- und Fußwegsystem der Landeshauptstadt. Foto: Stadt Graz/Foto Fischer. 
Sehr modern, sehr sicher, sehr lange: Die neue Geh- und Radwegbrücke im Norden von Graz spielt alle Stückerln und schließt eine Lücke im Rad- und Fußwegsystem der Landeshauptstadt. Foto: Stadt Graz/Foto Fischer.Sehr modern, sehr sicher, sehr lange: Die neue Geh- und Radwegbrücke im Norden von Graz spielt alle Stückerln und schließt eine Lücke im Rad- und Fußwegsystem der Landeshauptstadt. Foto: Stadt Graz/Foto Fischer.
 
Kein Wunder, dass sich auch Verkehrsreferentin Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker bei der heutigen offiziellen Eröffnung des Bauwerks freute: „Dieser Lückenschluss ist für viele Radfahrerinnen und Radfahrer, aber auch für die FußgängerInnen eine enorme Aufwertung und erleichtert nicht nur den AlltagsradlerInnen den täglichen Weg in die und aus der Stadt, sondern auch den vielen FreizeitradlerInnen, die nicht mehr mit Kind und Kegel über die stark befahrene Wiener Straße müssen. Die Investition hat sich zu 100 Prozent gelohnt."

Bei Planung und Errichtung wurden nicht nur Wasserrecht, Naturschutzrecht und der Bebauungsplan Obi-Nord neu beachtet, sondern auch die Baumschutzverordnung und umweltfreundliche Details. So ist beispielsweise die Brückenbeleuchtung aus Naturschutzgründen im Brückengeländer integriert. Und wie geht es im Grazer Norden in Bezug auf den nicht motorisierten Verkehr jetzt weiter? Auch da kann Lisa Rücker bereits konkrete Pläne verraten: „Jetzt wird an der Ausschreibung für den Bau der Geh- und Radwegverbindung Weidweg - Obere Weid gearbeitet. Wir wollen demnächst um die dafür nötigen behördlichen Bewilligungen einreichen!"

 
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