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News + Aktuelles

17.08.2012

Hitzewarnung für die Steiermark

Foto: www.pixelio.de | Rainer Wittmann 
Foto: www.pixelio.de | Rainer Wittmann
 

Nachstehend die seitens der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik(ZAMG) und der Landeswarnzentrale herausgegebene Hitzewarnung:

Prognose: Der Sommer gibt sich noch nicht geschlagen. Mit der Drehung der Strömung auf südwestliche Richtungen gelangen ab dem Wochenende subtropische Luftmassen in die Steiermark. Damit wird es ab Sonntag heiß, es ist mit erhöhter, in der nächsten Woche auch starker Wärmebelastung zu rechnen.

Tendenz: In der nächsten Woche steigen die Temperaturen im Süden und Südosten auf bis zu 35 Grad an, aber auch in der nördlichen Steiermark sind Werte bis 32 Grad durchaus zu erwarten. Selbst mit der steigenden Gewittergefahr zum Ende der Woche hin ist noch kein signifikantes Sinken der Temperaturen in Sicht. Die Hitzebelastung bleibt bis auf weiteres bestehen.

Großraum Graz: Erhöhte Wärmebelastung

Weststeiermark: Erhöhte Wärmebelastung

Südoststeiermark: Erhöhte Wärmebelastung

Oststeiermark: Erhöhte Wärmebelastung

Murtal: Erhöhte Wärmebelastung

Mürztal: Erhöhte Wärmebelastung

Ennstal: Erhöhte Wärmebelastung

Aufgrund der für die nächsten Tage zu erwartenden Hitzebelastung wird die Warnstufe des Steirischen Hitzeschutzplanes aktiviert. Umfassende Informationen können von folgenden Internetadressen heruntergeladen werden:

 http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/65872062/DE/ http://zamg.ac.at/wetter/prognose/steiermark/?ts=1291496221

 
Empfehlungen für Spitäler, Pflegeheime, Mobile Dienste

- Risikopatienten identifizieren

-Räumliche Gegebenheiten analysieren, Maßnahmen zur Abhilfe festlegen (Lüftungsmöglichkeiten, Klimaanlagen etc.)

- Mögliche Kapazitätsengpässe z.B. Pflegepersonalbedarf identifizieren

- Interne Überwachungspläne aktivieren

- Sicherstellen des Informationsflusses

- Vorwarnservice, Organisation etc.

In der Regel werden Betreuungseinrichtungen bestens auf die Bedürfnisse ihrer Klienten eingestellt sein, dennoch kann es im Verlauf von länger anhaltenden Hitzeperioden zur Überlastung der hausinternen Ressourcen kommen. Von daher ist es wichtig, die Kapazität des eigenen Hauses richtig einschätzen zu können, insbesondere die gestiegenen Anforderungen an das Betreuungspersonal.

 
Allgemeines Verhalten & Sofortmaßnahmen
(Foto: SanKö/pixelio.de) 
(Foto: SanKö/pixelio.de)
 

Nicht nur ältere Menschen, chronisch Kranke, behinderte Menschen und Kinder sind besonders betroffen. Für jeden ist das Befolgen einiger nützlicher Ratschläge nicht nur wohltuend, sondern auch gesund!

  • Trinken Sie mindestens 2 - 3 Liter pro Tag, am besten Mineralwasser oder Fruchtsäfte
  • Vermeiden Sie alkohol-, koffein- und stark zuckerhältige Getränke
  • Tragen Sie lockere Kleidung, eine Kopfbedeckung und kühlen Sie Ihren Körper
  • Suchen Sie kühle Räume auf, vermeiden Sie körperliche Anstrengungen im Freien

Was ist bei der Einnahme von Medikamenten zu beachten :

Medikamente können die Körpertemperatur und den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen. Besondere Achtsamkeit ist geboten bei:

  • Diuretika (Entwässerungsmittel)
  • Sedativa (Beruhigungsmittel), Antidepressiva
  • Alle die Aufmerksamkeit einschränkende Medikamente
  • Bestimmte Antibiotika

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihre(n) behandelnde(n) Ärztin /Arzt!

 
Erste Warn-Zeichen bei Hitzestress
  • Starkes Schwitzen, Leistungsverlust, Schwindel
  • Herzklopfen - erschwertes Atmen
  • Pulsierender Kopfschmerz - Verwirrtheit
  • Trockene Haut - Muskelkrämpfe
  • Erbrechen, Durchfall

Sonnenstich und Hitzestau

Sonnenstich als Folge von zu langer direkter Sonneneinstrahlung bewirkt heftige Kopfschmerzen bis hin zum Bewusstseinsverlust…

  • Hinlegen - Körper kühlen, Flüssigkeit trinken

Hitzeschlag und Hitzeschock

Der Hitzeschock ist lebensbedrohlich bei Körpertemperaturen über 40 °C sowie Störungen des Zentralnervensystems, Delirium… bis hin zum Koma.

  • Arzt verständigen - Hinlegen - Körper kühlen - Flüssigkeit trinken

Foto: www.pixelio.de | Rainer Wittmann | SanKö

 
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