
Nachstehend die seitens der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik(ZAMG) und der Landeswarnzentrale herausgegebene Hitzewarnung:
Prognose: Der Sommer gibt sich noch nicht geschlagen. Mit der Drehung der Strömung auf südwestliche Richtungen gelangen ab dem Wochenende subtropische Luftmassen in die Steiermark. Damit wird es ab Sonntag heiß, es ist mit erhöhter, in der nächsten Woche auch starker Wärmebelastung zu rechnen.
Tendenz: In der nächsten Woche steigen die Temperaturen im Süden und Südosten auf bis zu 35 Grad an, aber auch in der nördlichen Steiermark sind Werte bis 32 Grad durchaus zu erwarten. Selbst mit der steigenden Gewittergefahr zum Ende der Woche hin ist noch kein signifikantes Sinken der Temperaturen in Sicht. Die Hitzebelastung bleibt bis auf weiteres bestehen.
Großraum Graz: Erhöhte Wärmebelastung
Weststeiermark: Erhöhte Wärmebelastung
Südoststeiermark: Erhöhte Wärmebelastung
Oststeiermark: Erhöhte Wärmebelastung
Murtal: Erhöhte Wärmebelastung
Mürztal: Erhöhte Wärmebelastung
Ennstal: Erhöhte Wärmebelastung
Aufgrund der für die nächsten Tage zu erwartenden Hitzebelastung wird die Warnstufe des Steirischen Hitzeschutzplanes aktiviert. Umfassende Informationen können von folgenden Internetadressen heruntergeladen werden:
http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/65872062/DE/ http://zamg.ac.at/wetter/prognose/steiermark/?ts=1291496221
- Risikopatienten identifizieren
-Räumliche Gegebenheiten analysieren, Maßnahmen zur Abhilfe festlegen (Lüftungsmöglichkeiten, Klimaanlagen etc.)
- Mögliche Kapazitätsengpässe z.B. Pflegepersonalbedarf identifizieren
- Interne Überwachungspläne aktivieren
- Sicherstellen des Informationsflusses
- Vorwarnservice, Organisation etc.
In der Regel werden Betreuungseinrichtungen bestens auf die Bedürfnisse ihrer Klienten eingestellt sein, dennoch kann es im Verlauf von länger anhaltenden Hitzeperioden zur Überlastung der hausinternen Ressourcen kommen. Von daher ist es wichtig, die Kapazität des eigenen Hauses richtig einschätzen zu können, insbesondere die gestiegenen Anforderungen an das Betreuungspersonal.
Nicht nur ältere Menschen, chronisch Kranke, behinderte Menschen und Kinder sind besonders betroffen. Für jeden ist das Befolgen einiger nützlicher Ratschläge nicht nur wohltuend, sondern auch gesund!
Was ist bei der Einnahme von Medikamenten zu beachten :
Medikamente können die Körpertemperatur und den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen. Besondere Achtsamkeit ist geboten bei:
Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihre(n) behandelnde(n) Ärztin /Arzt!
Sonnenstich und Hitzestau
Sonnenstich als Folge von zu langer direkter Sonneneinstrahlung bewirkt heftige Kopfschmerzen bis hin zum Bewusstseinsverlust…
Hitzeschlag und Hitzeschock
Der Hitzeschock ist lebensbedrohlich bei Körpertemperaturen über 40 °C sowie Störungen des Zentralnervensystems, Delirium… bis hin zum Koma.
Foto: www.pixelio.de | Rainer Wittmann | SanKö