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17.08.2012

Ein "einzigartiges" Lauferlebnis erleben

Sozialbereich als massiver Wirtschaftsfaktor

Auf los geht's los! Sozialstadträtin Dr.  Martina Schröck und BBS-Obmann Gerd Kronheim laden zu einem besonderen Lauferlebnis ein. Foto: Stadt Graz/Foto Fischer. 
Auf los geht's los! Sozialstadträtin Dr.  Martina Schröck und BBS-Obmann Gerd Kronheim laden zu einem besonderen Lauferlebnis ein. Foto: Stadt Graz/Foto Fischer.Auf los geht's los! Sozialstadträtin Dr. Martina Schröck und BBS-Obmann Gerd Kronheim laden zu einem besonderen Lauferlebnis ein. Foto: Stadt Graz/Foto Fischer.
 
„Businessläufe" gibt es viele - aber dieser Lauf ist einzigartig: Am 31. August (Freitag) findet der „1. Social Businesslauf" in Graz statt (alle Infos im Anhang), welcher vom Netzwerk BBS („Beschäftigungsbetriebe Steiermark") veranstaltet wird. Unterstützt wird der Lauf vom Sozialamt der Stadt Graz - genauer gesagt über die von Sozialstadträtin Martina Schröck initiierte Aktion „Sozial verbindet".

Dieser „Businesslauf" der besonderen Art ist natürlich offen für TeilnehmerInnen aus allen Wirtschaftsbereichen, richtet sich aber primär an die tausenden Personen in der Steiermark, welche im Bereich der Sozialwirtschaft tätig sind. Als Sozialwirtschaft bezeichnet man den privaten Sektor und NGOs, die überwiegend soziale Dienstleistungen erbringen. In der EU wird dieser Bereich auch als „3. Sektor" bezeichnet - der Sektor zwischen Markt und Staat.

 
Schwerpunkt Arbeitsmarktintegration
In Österreich erwirtschaftet dieser Bereich ca. sechs Prozent des BIP und beschäftigt insgesamt rund 200.000 Personen (Sozial-, Pflege-, Gesundheits-, Bildungs- und arbeitsmarktpolitischer Bereich). Das Netzwerk BBS ist ein Teil dieser Sozialwirtschaft und hat 30 Mitgliedsbetriebe in der Steiermark, 14 davon haben ihren Sitz in Graz. Schwerpunkt der Tätigkeit der BBS-Betriebe ist die Arbeitsmarktintegration. Angeboten werden von diesen Betrieben Transitarbeitsplätze sowie Beratung, Qualifizierung und Vermittlungsunterstützung für langzeitarbeitslose Personen.
 
Alles dreht sich ums umweltfreundliche Fahrrad
Derzeit bieten die Mitgliedsbetriebe in der Steiermark rund 900 Transitarbeitsplätze an, davon 350 in Graz. Sie verbinden Arbeit in unterschiedlichen Branchen, mit sozialer Unterstützung zur Integration in den Arbeitsmarkt. Die Erfolgsraten bei der Vermittlung auf den Arbeitsmarkt liegen bei über 40 Prozent. Förderungen für diese Arbeit gibt es vom AMS, dem ESF, dem Land Steiermark und der Stadt Graz.

Vorsitzender des BBS-Netzwerkes ist Gerd Kronheim, Geschäftsführer des 1989 gegründeten „Verein Bicycle". Kronheim: „Die oft zitierte ,ökosoziale Marktwirtschaft' haben wir immer wörtlich genommen: Bei uns dreht sich alles um das umweltfreundliche Produkt Fahrrad, außerdem verbessern wir die Chancen von benachteiligten Jugendlichen am Arbeitsmarkt. Und wir wirtschaften professionell, flexibel und marktkonform."

 
Neue Perspektiven verschaffen

Für Sozialstadträtin Martina Schröck ist klar: „Menschen aus unterschiedlichsten Alters- und Gesellschaftsgruppen mit dem (Wieder-)Einstieg in den Arbeitsmarkt neue Perspektiven zu verschaffen, verdient nicht nur Respekt sondern vor allem auch die Unterstützung seitens der Politik. Hier darf nicht gespart werden!" Schröck erneuert aus diesem Anlass daher auch ihre Forderung nach der Schaffung eines eigenen Ressorts für Arbeit und Beschäftigung im Grazer Stadtsenat. „Damit könnte die Stadt Graz aktive Arbeitsmarktpolitik betreiben - was gerade auf dem Sektor Arbeitsmarktintegration großen Sinn machen würde!"

Hier finden Sie die Einladung sowie Infos zum "1. Social Businesslauf" in Graz!

 
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