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22.08.2012

Go for Gold to London

Daumendrücken für die Paralympics

Im Boot: Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg (li.) drückt den TeilnehmerInnen die Daumen. Foto: KK 
Im Boot: Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg (li.) drückt den TeilnehmerInnen die Daumen. Foto: KKIm Boot: Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg (li.) drückt den TeilnehmerInnen die Daumen. Foto: KK
 

Am 29. August beginnen die XIV. Paralympischen Sommer-Spiele LONDON 2012. Österreich ist mit 32 Athletinnen und Athleten am Start und fährt mit großen Erwartungen an die Themse. Aus Graz sind 3 Sportler mit dabei: Manfred Böhm (Rollstuhl-Fechten), Thomas Mossier (Rollstuhl-Tennis) und Edmund Rath (Blindensport: Segeln)


In Peking 2008 hat das ÖPC sechs Medaillen gewonnen, davon vier in Gold, eine Silber und eine Bronze. In London hofft das ÖPC auf ähnlich gute Erfolge. Mit Andreas Vevera (Tischtennis) und Wolfgang Schattauer (Rad) hat das ÖPC in London auch zwei Titelverteidiger am Start. Am 29. August findet die Eröffnungsfeier der Paralympics im Olympiastadion statt.

 
Mehr als nur körperliche Fitness
„Ich wünsche unseren Grazer TeilnehmerInnen alles Gute", so Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, „Bewegung und Sport sind eben mehr als nur körperliche Fitness, Gesundheit und Wohlbefinden. Sport vermittelt Werte, viele soziale Kompetenzen und spielt somit auch eine wichtige Rolle im Zusammenleben mit anderen Menschen. Sport kennt keine Barrieren zwischen Herkunft, Sprache, Kultur und Religion. Diese große integrative Kraft ist - jenseits aller Platzierungen und Rekorde - eine weitere Erfolgsgeschichte des Sports", so Eisel-Eiselsberg weiter.
Das Maskottchen der Paralympics - Mandeville - erhielt seinen Namen durch die Geburtsstätte der Paralympischen Spiele Stoke Mandeville in Buckinghamshire, wo Dr. Ludwig Guttman in den 1940iger Jahren durch die "Stoke Mandeville Spiele" den Grundstein der Paralympischen Bewegung legte. Mit den Spielen London 2012 kehren die Paralympischen Spiele erstmals an ihre Geburtsstätte zurück.
„Der Sport hat wohl zweifellos einen wesentlichen Anteil daran, dass auch Barrieren zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen abgebaut und Brücken gebaut werden, die besondere Begegnungen mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen ermöglichen", so Eisel-Eiselsberg abschließend.
 
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