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31.08.2012

Spatenstich für erste Passivhaus-Schule

GBG Geschäftsbereichsleiter Bernd Weiss, Elfriede Heindl vom Stadtschulamt, Harald Schabus, vertr. Schulleiter VS Mariagrün, Stadträtin Mag. (FH) Sonja Grabner, Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch, GBG-GF Mag. Günter Hirner und der Mariatroster Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger. Foto: Stadt Graz/ Foto Fischer 
GBG Geschäftsbereichsleiter Bernd Weiss, Elfriede Heindl vom Stadtschulamt, Harald Schabus, vertr. Schulleiter VS Mariagrün, Stadträtin Mag. (FH) Sonja Grabner, Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch, GBG-GF Mag. Günter Hirner und der Mariatroster Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger. Foto: Stadt Graz/ Foto FischerGBG Geschäftsbereichsleiter Bernd Weiss, Elfriede Heindl vom Stadtschulamt, Harald Schabus, vertr. Schulleiter VS Mariagrün, Stadträtin Mag. (FH) Sonja Grabner, Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch, GBG-GF Mag. Günter Hirner und der Mariatroster Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger. Foto: Stadt Graz/ Foto Fischer
 

Als erste Grazer Schule wird die neue Volksschule Mariagrün Passivhaus-Energiestandard aufweisen. Den baukünstlerischen Wettbewerb holte sich das Vorarlberger Büro Berktold Kalb aus Dornbirn – aus 167 Einreichungen!

Eine Volksschule mit acht Klassen und Platz für neue Lehr- und Lernformen sowie einem Turnsaaltrakt, das Ganze noch dazu energieoptimiert im Passivhausstandard - das sind die Eckdaten der neuen Volksschule Mariagrün, die im Auftrag der Stadt Graz von der Immobilientochter GBG, Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH, in der Schönbrunngasse entsteht. Beim EU-weit ausgeschriebenen, anonymen zweistufigen baukünstlerischen Wettbewerb setzte sich unter nicht weniger als 167 eingereichten Projekten aus sechs Staaten das Vorarlberger Team Berktold Kalb Architekten aus Dornbirn durch. Fertiggestellt soll die Schule im Frühjahr 2014 sein.

 
Hohe gesetzliche Ansprüche erfordern neuen Standort
Die hohen gesetzlichen Ansprüche an einen Standort für eine mit acht Klassen geführte Volksschule Mariagrün hätten am bisherigen Standort in der Mariagrünerstraße aus städtebaulichen Gründen nicht mehr umgesetzt werden können. Deshalb wird der Neubau in der Schönbrunngasse entstehen, wo in unmittelbarer Nachbarschaft bereits ein Kindergarten und eine von der GBG neu errichtete Kinderkrippe zur Verfügung stehen. Somit wird die Schule eine ideale Ergänzung für das Bildungs- und Kinderbetreuungsangebot an diesem Standort bilden.
 
Ausführung in Passivhausstandard

Der Baubeginn erfolgt dieser Tage, die Kosten belaufen sich auf etwa 8,5 Millionen Euro. Mit ihrer Energieeffizienzklasse A++ wird die neue Schule Passivhausstandard erreichen – als erste Volksschule der Stadt.

 „Das bringt außer dem gesenkten Energiebedarf für Kinder und Lehrkräfte auch den Vorteil einer permanenten Frischluftversorgung, ohne dafür im Winter ständig lüften zu müssen“, zeigen sich GBG-Geschäftsführer Mag. Günter Hirner und Geschäftsbereichsleiter Prok. Bernd Weiss zufrieden mit dem modernen Bauprojekt.

Bildungsstadträtin Mag. (FH) Sonja Grabner weist auf steigende Zahlen bei den Schulkindern hin, die auch entsprechende Handlungen der Stadt zur Folge hätten: „Im letzten Schuljahr hatte wir bereits 7000 Volksschüler, im nächsten werden es noch mehr sein. In Mariagrün bauen wir die Volksschule des 21. Jahrhunderts! Trotz aller Sparzwänge werde in Bildung investiert, bis zum Jahr 2015 wurden im Gemeinderat dafür Investitionen von mehr als 22,5 Millionen Euro beschlossen!“ Liegenschaftsreferent Stadtrat Dr. Gerhard Rüsch freut sich über "eine innovative, energieoptimierte Investition der Stadt Graz, die auch zukünftigen Generationen zur Verfügung steht".

 

 
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