
46 Gerichtsanzeigen, neun Festnahmen wegen Laden-, Taschen-, Fahrraddiebstählen und Raubes, 861 Anzeigen wegen Verwaltungsübertretungen (darunter 43 wegen Lenken eines Fahrzeuges im alkoholisierten Zustand), 400 Alkohol-Vortests (Spitzenreiter war ein Radfahrer mit 2,3 Promille), 2.259 Organmandate wegen Verwaltungsübertretungen (Nichtbeachten des Rotlichtes, Anstandsverletzung, Lärmerregung und diverse Verkehrsübertretungen), 241 Identitätsfeststellungen und Durchsuchung von knapp 100 Fahrzeugen und Personen (bei 37 Personen konnten geringe Mengen Suchtgift sichergestellt werden): Das ist die beachtliche Bilanz des dreimonatigen Einsatzes der Grazer Radfahrpolizei, ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit in der Landeshauptstadt.
Zwischen Juni und August haben die zwölf BeamtInnen - drei Frauen und neun Männer - des Stadtpolizeikommandos bestimmte Örtlichkeiten verstärkt überwacht (Volksgarten, Stadtpark, Hauptplatz, Univiertel).
Im Fokus der Radfahrpolizei standen der Suchtmittelhandel, Vandalismus sowie die Unterstützung der Kriminalpolizei und der Polizeistreifen bei Fahndungen nach geflüchteten Tätern. Aber auch rücksichtslose RadfahrerInnen in Fußgängerzonen und auf den Radfahrrouten wurden kontrolliert. Die Beamten und Beamtinnen konnten sich in 3.232 Stunden, von allen anderen Aufgaben befreit, voll und ganz auf ihre Schwerpunktaktionen konzentrieren.
Nun sind die BeamtInnen wieder in ihren Stammdienststellen; die Radfahrpolizei wird aber noch fallweise bis zu den Wintermonaten eingesetzt.
Für 2013 plant das Stadtpolizeikommando Graz wieder eine Radpolizei-Sommeroffensive. Der Zeitraum soll verlängert und die Anzahl der eingesetzten Kräfte erhöht werden. (Quelle: LPD)