
Stolz auf die familienfreundlichen Angebote der Stadt Graz: Dr. Michael Schaller vom Audit "familieundberuf", GR Sissi Potzinger, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Jugendstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg (v.l.) Foto: Stadt Graz/Fischer
„Wir versuchen, das Thema der familienfreundlichen Gemeinde zu leben", betonte Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl anlässlich der Pressekonferenz, die heute Freitag, 21. September 2012, im Grazer Kindermuseum FRida &freD stattfand. Rund zehn Monate ist es her, seit der Stadtsenat beschlossen hatte, sich dem Qualifizierungsprozess zur familienfreundlichen Gemeinde, der vor mehr als elf Jahren vom Familienministerium ins Leben gerufen wurde, zu unterziehen. Damit möchte man die Attraktivität der Stadt für Familien bewerten und Verbesserungspotenziale aufzeigen. Graz ist zwar nicht die erste, aber die größte Landeshauptstadt in Österreich, die im Bereich Familie Vorbild sein möchte. "Als dynamische Stadt dürfen wir gerade in Hinblick auf die Familie nicht im Stillstand verharren, sondern müssen auf gesellschaftlichen Wandel aktiv reagieren", ist Nagl überzeugt. Die Untersuchungen des Auditprozesses würden dazu beitragen die Bedürfnisse der Grazer Familien noch besser zu verstehen. Auch Familienstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg ist sich der Wichtigkeit dieses Projektes bewusst: „Ich finde die Zusammenschau toll und wir können als Stadt stolz auf unsere Leistungen sein. So konnte beispielsweise im Betreuungsbereich das Angebot für bis zu dreijährige Kinder um 1.662 Plätze und für drei- bis sechsjährige um 906 Plätze aufgestockt werden. Alle Kinder, die einen Betreuungsplatz benötigen, bekommen auch wirklich einen!" Und damit nicht genug. Dass Familienfreundlichkeit in der Stadt und ihren Beteiligungen ein Thema ist, zeigt sich daran, dass das Kindermuseum bereits seit 2010 das Zertifikat „berufundfamilie" führen darf, seit kurzem unterzieht sich auch die Holding Graz diesem Zertifizierungsprozess.