Für den ÖAMTC Steiermark gaben Landesdirektor Dr. Paul Fernbach und Landespräsident Bruno Wakonig die Blumen gleich wieder an die Stadt zurück: Es sei keinesfalls selbstverständlich, dass man für ein Vorhaben dieser Größe innerhalb von nur fünf Monaten nach der Einreichung eine Baubewilligung erhalte, lobten sie die Politik und Verwaltung der Stadt. Das Areal im Bereich Alte Poststraße - Friedhofgasse sei für den ÖAMTC ein idealer Standort für die Ansprüche an eine neue Landeszentrale, die man mit guter Architektur versehen wolle. Das Projekt werde energieautark sein, was bedeutet, dass man die benötigte Energie durch Photovoltaik, Wärmepumpen, Solarthermen und Grundwassernutzung selbst erzeugen und nicht von außen zuführen wird. Die Dach-Photovoltaikanlage sei mit 300 Kilowatt Spitzenleistung die größte in der gesamten Steiermark, betonte Fernbach. Die Landeszentrale berücksichtige auch künftige Entwicklungen in der Mobilität: So werde man nicht nur E-Bikes verleihen, sondern auch dem Elektroauto verstärkte Aufmerksamkeit schenken. Die neue ÖAMTC-Zentrale Graz-Reininghaus werde 150 Arbeitsplätze bieten; der bisherige Standort in der Reininghausstraße wird nach der Übersiedlung geschlossen, die Filiale in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße bleibt in vollem Umfang aufrecht. Der Baubeginn ist für den Beginn nächsten Jahres vorgesehen, mit einer Eröffnung der neuen Zentrale rechnet man bis zum Frühjahr 2015.