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24.09.2012

ÖAMTC-Zentrale als Reininghaus-Startschuss

Wichtiger Schritt zu Stadtentwicklung in Reininghaus

Nach der BürgerInnenbefragung ist vor der Stadtentwicklung: Auch nach dem Nein der Bevölkerung zu einem Kauf durch die Stadt Graz bleibt das Reininghaus-Areal die erste Adresse für eine nachhaltige Stadtteilentwicklung. Einen ersten spektakulären Meilenstein setzt der ÖAMTC, der dort bis Frühjahr 2015 seine neue Steiermark-Zentrale bauen wird, die heute öffentlich vorgestellt wurde.
 
Bürgermeister Mag. Siefried Nagl (2.v.l.) begrüßt die neue ÖAMTC-Zentrale am Reininghaus-Areal als "Impuls für die stark wachsende Stadt Graz" (Foto v.l.: Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle, ÖAMTC-Präsident Bruno Wakonig und  ÖAMTC-Direktor Dr. Paul Fernbach). Foto: Stadt Graz/Fischer 
Bürgermeister Mag. Siefried Nagl (2.v.l.) begrüßt die neue ÖAMTC-Zentrale am Reininghaus-Areal als "Impuls für die stark wachsende Stadt Graz" (Foto v.l.: Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle, ÖAMTC-Präsident Bruno Wakonig und ÖAMTC-Direktor Dr. Paul Fernbach). Foto: Stadt Graz/Fischer
 
Mehr als 26.000 Quadratmeter Grundfläche, auf denen im Bereich Alte Poststraße - Friedhofgasse um mehr als 30 Millionen Euro die neue ÖAMTC-Landeszentrale mit insgesamt mehr als 18.000 Quadratmeter Bruttogeschoßflächen, einem ökologischen Energiekonzept und viel Grün entstehen wird - so liest sich der „Steckbrief" des spektakulären Startschusses für die Entwicklung des Reininghaus-Areals zu einem Stadtzentrum im Grazer Westen. Mit diesem Projekt, das in perfektem Zusammenwirken zwischen dem Autofahrerklub und der Stadt Graz in Rekordzeit bewilligungsreif geworden war, werden alle Unkenrufe zum Verstummen gebracht, die aus der Ablehnung des Reininghaus-Kaufs durch die Stadt Graz in einer BürgerInnenbefragung ein Aus für die ambitionierten Pläne zur nachhaltigen Entwicklung der Reininghaus-Gründe abgeleitet hatten.
 
Impuls für die stark wachsende Stadt Graz
So wird die neue ÖAMTC-Zentrale aussehen. (Rendering: ÖAMTC) 
So wird die neue ÖAMTC-Zentrale aussehen. (Rendering: ÖAMTC)So wird die neue ÖAMTC-Zentrale aussehen. (Rendering: ÖAMTC)
 
Das Grundstück aus der Luft. (Luftbild: ÖAMTC) 
Das Grundstück aus der Luft. (Luftbild: ÖAMTC)Das Grundstück aus der Luft. (Luftbild: ÖAMTC)
 
So freute sich auch Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl als städtischer Planungsreferent bei der Präsentation der neuen ÖAMTC-Zentrale Graz-Reininghaus heute Mittag im Grazer Rathaus über einen „überaus wichtigen Schritt zur Stadtentwicklung in Reininghaus", der Impulse für eine stark wachsende Stadt setze - erwarte man doch in Graz für die kommenden zehn Jahre einen Bevölkerungszuwachs von nicht weniger als 30.000 Menschen. Von der Widmung her seien in dieser Ecke des Reininghaus-Areals keine großen Änderungen nötig gewesen, zudem füge sich das ÖAMTC-Projekt in den gültigen Rahmenplan für Reininghaus ein - „daher freue ich mich jetzt schon auf dieses tolle Projekt im Herzen von Graz, dem noch heuer weitere Initiativen in Reininghaus folgen werden!" Die ÖAMTC-Pläne seien auch hervorragend mit dem Bestreben der Stadt vereinbar, in diesem Entwicklungsgebiet auf ökologisches und nachhaltiges Bauen zu setzen. Insgesamt umfassen die Reininghaus-Gründe rund eine Million Quadratmeter.
 
Attraktive Tor-Situation fürs Reininghaus-Gelände
Auch Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle unterstrich die „gute Umsetzung des Großprojekts im Einklang mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Rahmenplan Graz-Reininghaus". Auch städtebaulich bescheinigte er dem Bauvorhaben gute Qualität: „Dass der attraktive Hauptbaukörper die Straßenachse der Alten Poststraße fasst und die Autoabstellplätze dahinter verbirgt, sorgt für ein urbanes Erscheinungsbild und eine attraktive Tor-Situation für das gesamte Gelände!" Zudem hob Werle die großzügige Grünraumgestaltung und die geplante Durchwegung des Geländes für FußgängerInnen und RadfahrerInnen hervor. Das Projekt erfülle alle Vorgaben für einen hohen Standard der Weiterentwicklung von Reininghaus.
 
Idealen Standort hochwertig entwickeln
Für den ÖAMTC Steiermark gaben Landesdirektor Dr. Paul Fernbach und Landespräsident Bruno Wakonig die Blumen gleich wieder an die Stadt zurück: Es sei keinesfalls selbstverständlich, dass man für ein Vorhaben dieser Größe innerhalb von nur fünf Monaten nach der Einreichung eine Baubewilligung erhalte, lobten sie die Politik und Verwaltung der Stadt. Das Areal im Bereich Alte Poststraße - Friedhofgasse sei für den ÖAMTC ein idealer Standort für die Ansprüche an eine neue Landeszentrale, die man mit guter Architektur versehen wolle. Das Projekt werde energieautark sein, was bedeutet, dass man die benötigte Energie durch Photovoltaik, Wärmepumpen, Solarthermen und Grundwassernutzung selbst erzeugen und nicht von außen zuführen wird. Die Dach-Photovoltaikanlage sei mit 300 Kilowatt Spitzenleistung die größte in der gesamten Steiermark, betonte Fernbach. Die Landeszentrale berücksichtige auch künftige Entwicklungen in der Mobilität: So werde man nicht nur E-Bikes verleihen, sondern auch dem Elektroauto verstärkte Aufmerksamkeit schenken. Die neue ÖAMTC-Zentrale Graz-Reininghaus werde 150 Arbeitsplätze bieten; der bisherige Standort in der Reininghausstraße wird nach der Übersiedlung geschlossen, die Filiale in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße bleibt in vollem Umfang aufrecht. Der Baubeginn ist für den Beginn nächsten Jahres vorgesehen, mit einer Eröffnung der neuen Zentrale rechnet man bis zum Frühjahr 2015.
 
Text: Wolfgang Maget, Stadtbaudirektion
 
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