
Das ist rekordverdächtig: Nur zwölf Monate lagen zwischen dem Planungsbeginn im vorigen Herbst und der Eröffnung des Zubaus zur Volksschule Gabelsberger. Das Nachbarhaus der Schule, das zuletzt sehr schlecht frequentierte Tröpferlbad, verwandelte sich binnen eines Jahres in einen modern gestalteten Schulbau, der drei neue Klassen sowie vier Arbeitsräume beherbergt. Gemeinsam mit den Schulkindern, die das Eröffnungsfest musikalisch begleiteten, wurde das Gebäude heute, 1. Oktober 2012, vom "Hausherr" Mag. Günter Hirner (GBG) sowie Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Schulstadträtin Mag. (FH) Sonja Grabner eingeweiht. Den Segen "von oben" spendete Pfarrer Mag. Florian Parth von der Marienpfarre, die guten Wünsche "von unten" kamen aus allen Richtungen: Mit dabei waren unter anderem die GemeinderätInnen Gerda Gesek, Edeltraud Meißlitzer und Heinz Baumann sowie Bezirksvorsteher Otto Trafella.
Vom Traum zum Ergebnis
Mit seiner markanten schwarzen Fassade erinnert das dreigeschoßige Gebäude an ein überdimensionales Bücherregal, das sich zwischen die historischen Hausfassaden harmonisch einschmiegt.
"Es ist oft ja nicht leicht, von einer Vorstellung, von einem Traum, hin zu einem konkreten Ergebnis zu kommen, und schon gar nicht leicht ist es, das binnen einer solchen Rekordzeit zu schaffen", stellte Bürgermeister Siegfried Nagl bei der Eröffnung des neuen Schulbaus fest. Architektin DI Dr. Ulrike Tischler - sie war von der GBG - Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH mit der Planung beauftragt worden - hatte dieses kleine Wunder gemeinsam mit den Bauherren der GBG und des Stadtschulamtes sowie den Baufirmen vollbracht.
"Es braucht den Raum für Bildung, denn nur gute Bildung ist für Kinder der Schlüssel zur Zukunft", erklärte Stadträtin Sonja Grabner. Unter ihrer Verantwortung als Schulstadträtin werden derzeit 23 Millionen Euro für den Aus- oder Neubau von Schulgebäuden investiert.