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News + Aktuelles

11.10.2012

Frauen stark gegen Gewalt machen

EU-Projekt mit Verein OMEGA

Eröffneten die Konferenz "Opening Doors" (v. l.): OMEGA-Geschäftsführer Dr. Emir Kuljuh, Vize-Bgm.in Lisa Rücker, OMEGA-Obmann Edwin Benko, Sozialstadträtin Dr.in Martina Schröck, GR Thomas Rajakovics, LtAbg. Johannes Schwarz. Fotos: Stadt Graz/Fischer 
Eröffneten die Konferenz "Opening Doors" (v. l.): OMEGA-Geschäftsführer Dr. Emir Kuljuh, Vize-Bgm.in Lisa Rücker, OMEGA-Obmann Edwin Benko, Sozialstadträtin Dr.in Martina Schröck, GR Thomas Rajakovics, LtAbg. Johannes Schwarz. Fotos: Stadt Graz/FischerEröffneten die Konferenz "Opening Doors" (v. l.): OMEGA-Geschäftsführer Dr. Emir Kuljuh, Vize-Bgm.in Lisa Rücker, OMEGA-Obmann Edwin Benko, Sozialstadträtin Dr.in Martina Schröck, GR Thomas Rajakovics, LtAbg. Johannes Schwarz. Fotos: Stadt Graz/Fischer
 
Best practice-Beispiele aus sechs Ländern, wie man Frauen in den unterschiedlichen ethnischen Communities vor Gewalt schützen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstbehauptung stärken kann, wurden heute bei einer vom Integrationsreferat der Stadt Graz unterstützten internationalen Konferenz im Grazer Rathaus präsentiert. „Opening Doors" heißt das EU-Projekt im Rahmen von „Daphne III", an dem der Grazer Verein OMEGA als Trägerverein und Partnerorganisationen aus England, Slowenien, Tschechien, Griechenland und Rumänien beteiligt sind. Zwei Jahre lang - 2011/2012 - wurden Migrantinnen zum Thema Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Empowerment informiert und beraten, zu Peer Leaderinnen und Multiplikatorinnen ausgebildet, in Selbstverteidigung geschult. Die Implementierung und Erweiterung von lokalen und transnationalen Netzwerken und der Austausch von Wissen und Good practice-Beispielen im Bereich der Gewaltprävention von Migrantinnen wurden gefördert.
 
Sich zur Wehr setzen
Musikalischer Auftakt mit dem interkulturellen Frauenchor "SoSamma". 
Musikalischer Auftakt mit dem interkulturellen Frauenchor "SoSamma".Musikalischer Auftakt mit dem interkulturellen Frauenchor "SoSamma".
 
Drei Arbeitstreffen hat es schon gegeben, heute wurden bei der Konferenz „Empowering immigrant women to end violence" die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Projekt präsentiert. 96 Peer Leaderinnen haben 72 Trainings durchlaufen, es gab 288 Multiplikatorinnen-Workshops. 480 Frauen wurden insgesamt erreicht. Eine Broschüre wurde erarbeitet, es gibt Richtlinien für gute Beispiele, eine Homepage (www.omega-graz.at/openingdoors) und die Konferenz-Berichte. In sehr persönlichen Videos stellten die beteiligten Frauen ihre Erfahrungen aus den Schulungen vor - und konnten bestätigen, dass sie Kraft gefunden haben, sich eine Arbeit zu suchen, sich gegen Gewalt in der Familie zur Wehr zu setzen.
 
Mit Gewaltprävention früh beginnen
Einhellige Meinung der TeilnehmerInnen der Konferenz: Das Projekt muss unbedingt fortgeführt werden, Nachhaltigkeit ist gerade beim Thema Gewalt enorm wichtig. Gewaltprävention muss möglichst früh, im Kleinkindalter, beginnen. Es gilt, auch die strukturelle Gewalt gegen Frauen im Auge zu haben und die Infrastruktur für den Schutz von Frauen gut abzusichern.

Eine ausführliche Tagungsdokumentation lesen Sie ab 15. Oktober 2012 auf www.graz.at/integration.

 
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