
Zwei junge Komponisten bitte vor den Vorhang!
Mit den Musikförderungspreisen 2012 wurden der Mexikaner Andrés Gutiérrez Martínez sowie
Hyusunsuk Jun aus Südkorea ausgezeichnet. Der 28-jährige Martínez, der an der Grazer Kunstuniversität Komposition studierte, verfolgt in musikalischer Hinsicht konsequent einen Weg der Reduktion, um das Wesentliche zu suchen, nämlich eine Poetik als „innere Instanz". Auch der 34-jährige in Seoul geborene Hyunsuk hat sich als begabter Komponist bereits einen Namen gemacht. Mit seinen Orchesterstücken und Kompositionen für Blasorchester stellt er seine Kreativität unter Beweis.
Beide Musiker erhalten Förderungspreis des Kulturamtes in Höhe von jeweils 2.200 Euro aufgrund einer Entscheidung der Jury, bestehend aus den beiden bekannten Komponisten Beat Furrer und Gerd Kühr.
Ausgezeichnete Fotokunst
Im Mittelpunkt der Bilderserie „8820+/-" stehen Details und Ausschnitte von Gegenständen, die viel über das Weggelassene erzählen. Der Fotograf hinter der Linse, Erwin Polanc, versucht durch seine künstlerische Fotografien das wohl schwierigste Motiv für Fotografen zu ergründen, nämlich die eigene Umgebung und den Ort, an dem er aufgewachsen ist. Für diese Arbeit erhält Polanc den Grazer Fotoförderungspreis in der Höhe von ebenfalls 2.200 Euro. In der Jury saßen Christine Frisinghelly, Reinhard Braun, Werner Fenz und die Vorjahres-Preisträgerin Roswitha Fürnschuß.
Kunstförderungspreis 2012
Ebenfalls über eine Anerkennung und ein Preisgeld von 2.200 Euro dürfen sich die KünstlerInnen Isa Riedl sowie das Duo „Zweintopf", bestehend aus Eva und Gerhard Pichler, freuen. Letztere werfen mit ihren Installationen und Filmen einen kritischen Blick auf den öffentlichen Raum und auf Fragen des Zusammenlebens. Isa Riedl hingegen öffnet mit ihren Bildern die Grenzen zwischen Zeichnung und Fotografie. Über die Frage, wer den mit 2.200 Euro dotierten Kunstpreis erhält, entschieden Günther Holler-Schuster, Margarethe Makovec und Ulrich Tragatschnig.
Wertvolle Kinderbetreuung
48 Kindergärten betreibt die Stadt Graz selbst, etliche private Einrichtungen beteiligen sich ebenfalls am städtischen Tarifsystem, doch darüber hinaus gibt es weitere 38 Gruppen, die private Betreuung außerhalb dieses Systems anbieten. Auch diese Einrichtungen werden aus der öffentlichen Hand gefördert. Das Jugendamt Graz stellt ihnen für den laufenden Betrieb ihrer Einrichtungen einen Gesamtbetrag von 457.800 Euro zur Verfügung.
Foto: Foto: Martina Taylor / www.pixelio.de