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16.10.2012

Neues Positionspapier des Kulturbeirates

Kultur soll in einem Ressort gebündelt sein

Kulturstadtrat Michael Grossmann und Andrea Redi, Sprecherin des Beirats | Stadt Graz/Fischer 
Kulturstadtrat Michael Grossmann und Andrea Redi, Sprecherin des Beirats | Stadt Graz/Fischer
 
 

Die Kulturagenden sollen wieder in einem Ressort zusammengefasst werden und mehr finanzielle Mittel sollen vom Bund und der EU kommen. Das sind die beiden zentralen Aussagen eines Positionspapiers, das unter dem Titel "Praxis der Kulturpolitik" von der Sprecherin des Grazer Kulturbeirates DI Andrea Redi und Kulturstadtrat Michael Grossmann gestern, 16.Oktober 2012, öffentlich präsentiert wurde.

Kulturpolitische Strategie
„Der Kulturbeirat hat vier wesentliche Punkte, die zur kulturpolitischen Entwicklung in Graz beitragen sollen, ausgearbeitet. Mit dem Positionspapier wollen wir eine Strategie in Richtung 2020 entwickeln und die Kulturpolitik in Graz vorantreiben", so Redi. „Mein Dank geht an alle Mitglieder des Kulturbeirates. Das Positionspapier des Kulturbeirates ist für mich ein handlungsleitendes Grundpapier für die kulturpolitische Arbeit der nächsten Jahre. Damit kann es uns gelingen, Kontinuität in die Kulturpolitik zu bringen. Es ist kein Papier einer Marketingagentur, sondern wurde in einem intensiven Diskussionsprozess von Kunst- und Kulturschaffenden, den Mitgliedern des Kulturbeirates erstellt", so Stadtrat Grossmann.

Kultur zum Schwerpunkt machen
„Das Positionspapier ist natürlich eine große Herausforderung für die Politik. Aber seit dem Kulturhauptstadtjahr 2003 sind fast zehn Jahre vergangen. Kultur muss Schwerpunkt der neuen Stadtregierung werden, auch in finanzieller Hinsicht. Auch die Kulturagenden wieder zu einem Ressort zusammenzuführen ist eine sehr wichtige Forderung, nicht aus einer politischen Überlegung heraus, sondern weil es gut für die Sache an sich ist", sagte Stadtrat Grossmann.

 
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