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19.10.2012

"Kontrolle wird wirksamer werden"

Bilanz des Stadtrechnungshofes und des Kontrollausschusses

Zogen Bilanz (v.r.): Mag. Hans-Georg Windhaber, Mag. Susanne Bauer und Prüfer Dr. Gerd Stöckl | Stadt Graz/Fischer 
Zogen Bilanz (v.r.): Mag. Hans-Georg Windhaber, Mag. Susanne Bauer und Prüfer Dr. Gerd Stöckl | Stadt Graz/Fischer
 
 

Der Stadtrechnungshof nimmt die Finanzen und Vorgänge der Stadtverwaltung sowie jene der städtischen Betriebe genau unter die Lupe und legt regelmäßig Berichte über diese Prüfungen der Öffentlichkeit vor. Heute, 19. Oktober 2012, rund einen Monat vor der Gemeinderatswahl, zogen Stadtrechnungshofdirektor Mag. Hans-Georg Windhaber und die Vorsitzende des Kontrollausschusses Mag. Susanne Bauer eine Zwischenbilanz über die vergangenen Monate: Im Jahr 2012 gingen die städtischen Kontrollore in 27 Prüfungen den Dingen genau auf den Grund, darunter waren Projektkontrollen wie jene des Pflegewohnheims Andritz, der Reininghausgründe oder eines Schulbaus, aber auch Gebarungsprüfungen wie der Ankauf der Variobahn sowie Verkehrsprojekte.

Höhere Wirksamkeit
"Uns geht es künftig um eine erhöhte Wirkung der Kontrolltätigkeit und diese erreichen wir durch den neuen Follow-Up-Mechanismus", betonte Susanne Bauer. Durch diese Neuerung müssen Einrichtungen nach einer Prüfung damit rechnen, dass die Prüfer durch eine Folgeprüfung ein wachsames Auge auf die Einhaltung der Empfehlungen haben und nicht-beseitigte Mängel oder Missachtung verfolgen.
In Graz hält der Stadtrechnungshof eine starke Position inne, denn: "Wir sind die Einzigen, die die Einrichtungen im "Haus Graz" kontrollieren können", so der Stadtrechnungshofdirektor.
Auf der Agenda des Stadtrechnungshofes stehen derzeit unter anderem die Prüfung von Anmietungen, ein Benchmarking mit anderen Städten, die Prüfung der Entwicklung der Sozialausgaben, die GBG sowie das Thema Sponsoring und Subventionen im "Haus Graz".

 
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