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24.10.2012

15 Jahre Jugendjury bei der "Diagonale"

Foto: Kulturvermittlung Steiermark 
Foto: Kulturvermittlung SteiermarkFoto: Kulturvermittlung Steiermark
 

Vor 15 Jahren war die Diagonale - das Festival des österreichischen Films - erstmals in Graz zu Gast. Die damaligen IntendantInnen und GeschäftsführerInnen Christine Dollhofer und Constantin Wulff hatten vor, das Filmfestival neu auszurichten. So wurden auch Gespräche mit Organisationen vor Ort geführt. Max Aufischer von der Kulturvermittlung Steiermark brachte damals ein, dass er zwar immer die Jugend im Kino sehe, es aber kaum Film-Jurys gebe, wo auch Jugendliche bis 19 Jahren eine Stimme hätten. Schnell war eine Kategorie gefunden, die nun seit 15 Jahren vergeben wird. Tatsächlich setzt sich die Jury aus fünf Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren zusammen. Sie vergibt den Preis in der Kategorie "Bester Nachwuchsfilm". Organisiert wird diese Jury immer von der Kulturvermittlung Steiermark.

Am 24. und 25. Oktober von 8.30 bis 14 Uhr werden alle Preisträgerfilme nochmals im KIZ RoyalKino gezeigt. Anwesend sein werden nicht nur die RegisseurInnen, sondern auch einige special guests: Barbara Pichler, Intendantin der Diagonale seit 2008, David Hehn mit seinem Film "Das Ding aus der Mur", der im KIz bereits gelaufen ist und demnächst ins Rechbauer-Kino kommt und Jakob M. Erwa, der 2007 schon den großen Preis der Diagonale für den besten Kinospielfilm ("Heile Welt") erhalten hat und ein Jahr danach eine lobende Erwähnung der Jugendjury für "tschuschen:power" (am 2. Tag).

Die jugendlichen ZuseherInnen sind nun wieder eingeladen, sozusagen einen "Siegerfilm der Siegerfilme" zu küren. Für die jungen CineastInnen, die nach Ablauf des Film-Tages, die Filme des Tages bewerten sollen, gibt es übrigens auch Preise zu gewinnen: Kinogutscheine, Diagonale Gutscheine, Kindle Fire, Fahrschulgutscheine etc.

 
PreisträgerInnen seit 1998

1998: 8 Min, Nana Swiczinsky, "Wieder Hohlung"
1999: 23 Min, Georg Wasner, "Postwendend keine Kugel ins Herz"
2000: 4 Min, Siegfried A. Fruhauf, "Höhenrausch"
2001: 3 Min, Kerstin Cmelka, "Mit mir"
2002: 6 Min, Birgit Foerster, "Au clair de la lune"
2003: 11 Min, Sebastian Meise, "Prises de vues"
2004: 19 Min, Karl Bretschneider, "Grauzone"
2005: 32 Min, Michael Ramsauer, "Echos"
2006: 84 Min, Anna Martinetz, "Stadtutopien oder die Legende von Synia"
2007: 50 Min, Andrina Mračnikar, "Der Kärntner spricht Deutsch"
2008: 17 Min, Carola Schmidt, "Wir bitten Dich, verführe uns!"
           Lobende Erwähnung: tschuschen:power, Jakob M. Erwa
2009: 23 Min, Marvin Krens, "Schautag"
2010: 94 Min, Hüseyin Tabak, Kick Off
2011: 6 Min, Max Liebich, "You're Out"
2012: 8 Min, Conrad Tambour, "Der Besuch"

 
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