

Auch im 21. Jahrhundert gibt es noch viele Vorurteile, mit denen sich Roma europaweit konfrontiert sehen. Die Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben sind für diese Bevölkerungsgruppe nach wie vor erschwert. Arbeitslosigkeit, kaum Zugang zu Bildung und vieles andere mehr sind Auswirkungen davon. Genau dieses Thema - nämlich das „Einkommen und die Arbeit für Roma" - stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung des Kongresses „European neighbours", der noch weitere fünf Treffen folgen werden. 300 Personen, darunter etwa 70 Roma, waren am Dienstag, 23. Oktober 2012, in die Seifenfabrik gekommen, wo sie vom Grazer Stadtoberhaupt, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, und seinen AmtskollegInnen Vesna Zeljeznjak aus Koprivnica (Kroatien) und Peter Gogola aus Banska Bystrica (Slowakei) begrüßt wurden.