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25.10.2012

Alles im trockenen Bereich

Rückhaltebecken Weinitzen fertiggestellt

Gelungene Zusammenarbeit: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Landesrat Johann Seitinger und der Gemeindekassier von Weinitzen, Klaus Friedl, freuen sich über den Projektabschluss des Hochwasserrückhaltebeckens "Weinitzen2/Höfbach". (Foto: Stadt Graz/Fischer) 
Gelungene Zusammenarbeit: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Landesrat Johann Seitinger und der Gemeindekassier von Weinitzen, Klaus Friedl, freuen sich über den Projektabschluss des Hochwasserrückhaltebeckens "Weinitzen2/Höfbach". (Foto: Stadt Graz/Fischer)
 

Und wieder wurde ein Meilenstein im Grazer Hochwasserschutz gesetzt: Gestern Mittwoch, 24. Oktober 2012, eröffneten Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Landesrat Johann Seitinger das Schöckbach-Hochwasserrückhaltebecken "Weinitzen2/Höfbach". Mit diesem Rückhaltebecken kann rund die Hälfte des Schöcklbach-Einzugsgebietes (34 km²) kontrolliert werden.

Schutz für Tausende
"Dass für uns der Schutz vor Hochwasser höchste Priorität hat, ist nach so vielen Spatenstichen und Eröffnungen hoffentlich jedem bekannt. Trotzdem ist dieses Rückhaltebecken eine Besonderheit. Nicht nur, dass es uns noch während dem Bau im heurigen Sommer bereits geschützt hat, es ist auch in seiner Dimension hervorhebenswert. 1,1 Millionen Badewannen Wasser kann dieses Rückhaltebecken aufnehmen", freute sich Bürgermeister Nagl über den erfolgreichen Projektabschluss. Auch Landesrat Seitinger zeigte sich hoch zufrieden: "Dieses Rückhaltebecken schützt Tausende Menschen vor Hochwasser. Schon heuer war es am 11. und 15. Juli eingestaut."

Hochwasserschutz hat erste Priorität
Im vergangenen Jahrzehnt wurden insgesamt 350 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Derzeit sind 132 Rückhaltebecken und zusätzlich 300 Geschiebesperren in der Steiermark in Betrieb. Unter den Grazer Bächen weist der Schöcklbach das größte Schadenspotenzial auf. Im Einzugsgebiet befinden sich im Ereignisfall rund 400 Wohnobjekte innerhalt der Hochwasserschlaglinie. Mit der Errichtung der zwei Hochwasserrückhaltebecken, der Gewässerausbauten im Grazer Stadtgebiet und der Bereitstellung von Überschwemmungsräumen im Zuge des Sachprogramms Grazer Bäche wird eine deutliche Verbesserung des bestehenden Hochwasserschutzes sichergestellt.

Projektdaten

 
Foto: Stadt Graz/Fischer 
Foto: Stadt Graz/Fischer
 
 
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