Für barrierefreie Bedienung:

[Alt + 0] - Zur Startseite[Alt + 1] - Zur Suche[Alt + 2] - Zur Hauptnavigation[Alt + 3] - Zur Subnavigation[Alt + 4] - Zum Inhalt[Alt + 5] - Kontakt

Suche starten

Rathaus + Politik

13.03.2014

Radeln mit Hirn und Herz

Startschuss für die Verkehrssicherheitsinitiative von Stadt und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit

Start in die Radfahrsaison: Das richtige Rüstzeug dafür haben DI Peter Felber und Stadtrat Mag. (FH) Mario Eustacchio im Gepäck. | Foto: Stadt Graz/Fischer 
Start in die Radfahrsaison: Das richtige Rüstzeug dafür haben DI Peter Felber und Stadtrat Mag. (FH) Mario Eustacchio im Gepäck. | Foto: Stadt Graz/FischerStart in die Radfahrsaison: Das richtige Rüstzeug dafür haben DI Peter Felber und Stadtrat Mag. (FH) Mario Eustacchio im Gepäck. | Foto: Stadt Graz/Fischer
 
Aus technischer Sicht ist klar, es wird auf den Straßen immer enger. Die Verkehrstechnik kann nur bis zu einer gewissen Grenze Sicherheitsrisiken minimieren, danach gilt es die Sicherheitsbarriere in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer abzubauen. Aus diesem Anlass starten die Stadt Graz und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) zu Beginn der Fahrradsaison die Verkehrssicherheitsinitiative „Radeln mit Hirn und Herz" mit dem Ziel, das Miteinander der Grazer im Straßenverkehr zu fördern.

 „In Graz herrscht bereits seit vielen Jahren ein fahrradfreundliches Klima, der Radverkehrsanteil liegt derzeit bei 16,1 Prozent lt. Modal-Split-Erhebung 2008 und der Anteil an Radfahrern wird in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen", so Stadtrat Mag. (FH) Mario Eustacchio und streich das Positive hervor: „Das Fahrrad bietet viele Vorteile, man kann rasch durch die Stadt navigieren, es ist ein kostengünstiges Transportmittel, leise und umweltfreundlich."

„Als ungeschützter Verkehrsteilnehmer sind Radler aber riskanter unterwegs als andere Verkehrsteilnehmer, so war 2008 - 2012 in Graz rund jeder sechste Verunglückte im Straßenverkehr ein Radfahrer", erläutert DI Peter Felber vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit). Insgesamt ereigneten sich 2.149 Radunfälle in den letzten fünf Jahren.

In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen, verunfallten mehr als doppelt so viele Radler – nämlich insgesamt 644 – im Gegensatz zu den Altersgruppen der 30-39 Jährigen (311 Verunfallte) und der 40- bis 49-Jährigen (312 Verunfallte).

Die Hauptunfallursachen bei Radfahrern sind Vorrangverletzungen auch gegenüber Fußgängern, Rotlichtmissachtungen und Unachtsamkeit beziehungsweise Ablenkung. Weitere Unfallursachen sind nicht angepasste Geschwindigkeit, mangelhafter Sicherheitsabstand und die Missachtung von Geboten und Verboten.

Die Stadt Graz und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) starten darum die Radoffensive 2014 „Radeln mit Hirn und Herz". „Wir wollen mit der Verkehrssicherheitsinitiative 2014 an die Eigenverantwortung der Grazer und Grazerinnen appellieren – nicht nur Regeln und Pflichten, sondern Informationen und Service bieten – damit wir alle gemeinsam das Grazer Fahrradklima positiv beeinflussen", so Stadtrat Mag. Mario Eustacchio. Gemeinsam mit dem KFV wird die Broschüre „Rechtsvorschriften für Radfahrer und Radfahrerinnen" verteilt, so kann sich jeder und jede über die verpflichtenden Ausstattung eines Fahrrades sowie die derzeit gültigen Rechtsvorschriften im Straßenverkehr informieren.

 
Maßnahmen im Radverkehr
Tempolimit! Auch RadfahrerInnen werden in Fußgängerzonen mittels Geschwindigkeitsmessung darauf aufmerksam gemacht, wenn sie zu schnell unterwegs sind. | Foto: Stadt Graz/Fischer 
Tempolimit! Auch RadfahrerInnen werden in Fußgängerzonen mittels Geschwindigkeitsmessung darauf aufmerksam gemacht, wenn sie zu schnell unterwegs sind. | Foto: Stadt Graz/Fischer
 
  • Auflage eines Infoheftchens „Rechtsvorschriften für Radfahrer & Radfahrerinnen", damit alle Radlfahrer sich die wichtigsten Rechtsvorschriften in Bezug auf Radverkehr vergegenwärtigen können.
  • Weiterführung der Aktionen (Warntafeln bei Gefahrenstellen) bei Radfahrüberfahrten /Querungen von Radwegen mit Straßenzügen um Radlfahrer auf die Gefahrenzone hinzuweisen.
  • Einsatz von mobilen Tempoanzeigen für Radfahrer in diversen Fußgängerzonen und bei gefährlichen Radwegen (vor allem bei Radwegquerungen/Überfahrten), zur Bewusstseinsbildung: „Tempo runter! in Fußgängerzone und bei Gefahrenstellen!
  • Sicherheitsinspektionen/ Monitoring von Radfahrstrecken. Das dient zur Evaluierung von bestehenden Radwegen und dem Aufspüren von Gefahrenstellen für Radfahrer im Radwegenetz. Übers Jahre werden alle Grazer Radwege auf Gefahrenstellen inspiziert.
 
Der Radfahrfolder

Die Broschüre „Rechtsvorschriften für Radfahrer und Radfahrerinnen" wird beim Rathaus-Portier, im Servicecenter/Amtshaus, bei diversen Servicestellen der Stadt Graz demnächst aufliegen und im Rahmen verschiedener Aktionen des KfV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) verteilt werden. Weiters ist die Broschüre hier hier als Download erhältlich.

Ernst Brandl
Quelle: KfV

 
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).

  • socialbuttons