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News + Aktuelles

29.05.2015

Ein klares Menschenrechtsbekenntnis

Zweitägiges Menschenrechtsforum in Graz eröffnet

Ein Forum mit dem Schwerpunkt auf Menschenrechte wird derzeit in Graz abgehalten. Der zweitätige Kongress widmet sich dabei vor allem Menschenrechtsfragen für Gemeinden und Regionen.

Es wird eine Konferenz mit Beiträgen des Menschenrechtskommisars des Europarats, sowie MenschenrechtsexpertInnen. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Kommunal- und RegionalpolitikerInnen und zielt darauf ab, eine gemeinsame Erklärung zu den Menschenrechten auf lokaler und Regionaler Ebene abzugeben.

 
Keine gute Regierung ohne Rücksicht auf Menschenrechte
v.l.n.r.: Bürgermeister Siegfried Nagl, Landesrätin Bettina Vollath, Präsident des Kongress der Gemeinden und Regionen Jean-Claude Frécon. Foto: Stadt Graz/Fischer 
v.l.n.r.: Bürgermeister Siegfried Nagl, Landesrätin Bettina Vollath, Präsident des Kongress der Gemeinden und Regionen Jean-Claude Frécon. Foto: Stadt Graz/Fischerv.l.n.r.: Bürgermeister Siegfried Nagl, Landesrätin Bettina Vollath, Präsident des Kongress der Gemeinden und Regionen Jean-Claude Frécon. Foto: Stadt Graz/Fischer
 

Eröffnet wurde das Forum, unter dem Titel „Focusing on Human Rights - International Implementation Forum for local and regional Authorities" gestern, am 28. Mai, im Congress Graz. Durch das Programm führte die Direktorin des ETC Graz, Renate Kicker. Nach ihren einleitenden Worten richtete Jean-Claude Frécon, der Präsident des Kongress der Gemeinden und Regionen, einleitende Worte an die Anwesenden.

„Alle Regierungsebenen sind von Menschenrechten betroffen - auch kommunale und regionale. Aus meiner Sicht gibt es keine gute Regierungsführung, wenn nicht auf die Menschenrechte Rücksicht genommen wird. Dabei bedarf es jedoch einem gewissen Maß an Selbstlosigkeit, um das Thema immer wieder aufzubringen. Mit diesem Forum wird jedoch genau das gemacht und damit eine wichtige Arbeit gegen die Radikalisierung vorangetrieben", so Frécon.

 
Graz als gallisches Dorf

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl betrat nach Frécon das Rednerpult und freute sich als Gastgeber über das hochkarätige und zahlreich erschienene Publikum. Er merkte an, dass sich Graz am 8. Februar 2001 den Menschenrechten verpflichtete und dem damaligen Bürgermeister mit dem aktuellen Forum alle Ehre macht. Der angesprochene Bürgermeister a. D., Alfred Stingl, befand sich ebenso unter den Zuhörern und feierte just am gestrigen Tag seinen Geburtstag.

Nagl unterstrich in seiner Rede, wie wichtig die Menschenrechte in Graz sind: „Wir sind eine Stadt der Kultur und des Wissens, aber vor allem sind wir eine Stadt der Menschenrechte. Wir haben eine unglaubliche Vielfalt in Graz und ich hoffe, dass wir - wie ein gallisches Dorf - der ganzen Welt zeigen können, dass ein harmonisches Miteinander trotzdem möglich ist."

Weiters ergänzte er, dass „die großen Antworten fehlen. Daher sind Regionalpolitiker besonders stark gefordert, um sich für die Menschenrechte stark zu machen. Denn die Menschenrechte sind weltweit das höchste Ideal."

 
Foto: Stadt Graz/Fischer 
Foto: Stadt Graz/FischerFoto: Stadt Graz/Fischer
 
Foto: Stadt Graz/Fischer 
Foto: Stadt Graz/FischerFoto: Stadt Graz/Fischer
 
Foto: Stadt Graz/Fischer 
Foto: Stadt Graz/FischerFoto: Stadt Graz/Fischer
 
 
Workshops zu Menschenrechten

Im Anschluss unterstrich die Landesrätin für Finanzen, Frauen und Integration Bettina Vollath deutlich, dass Menschenrechte auch in Mitteleuropa nicht zu bloßen Lippenbekenntnissen verkommen dürfen. Mit einem Impulsvortrag zur „Gemeinsamen Deklaration von Menschenrechten auf lokaler Ebene" von Klaus Starl und Simone Philipp (beide ETC Graz) endete der erste Tag des Forums.

Heute wird „Focusing on Human Rights" im Schloss St. Martin bei Graz mit Workshops zum Thema fortgesetzt.

 

Roman Sommersacher

 
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