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News + Aktuelles

27.11.2015

Willkommen StudentInnen

Rund 800 Austauschstudierende "entdecken" Graz

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (M.) empfing die Austauschstudierenden aus allen Nationen im Minoritensaal und erklärte: "Ihr seid bei uns herzlich willkommen. Werdet zu BotschafterInnen unserer Stadt." Foto: Stadt Graz/Fischer 
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (M.) empfing die Austauschstudierenden aus allen Nationen im Minoritensaal und erklärte: "Ihr seid bei uns herzlich willkommen. Werdet zu BotschafterInnen unserer Stadt." Foto: Stadt Graz/Fischer
 

Serra und Ece kommen aus der Türkei. Ein Semester lang werden sie nun in Graz studieren, um ihr Wissen zu erweitern, neue Leute kennenzulernen und: "Wir möchten viel von der Stadt sehen und auch viel reisen." Die beiden Amerikanistik-Studentinnen sind nur zwei von rund 800 Austauschstudierenden aller Universitäten, Fachhochschulen und der Pädagogischen Hochschule Steiermark, die sich derzeit in der Landeshauptstadt aufhalten.

Gestern Abend lud Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl sie zu einem Empfang in den prachtvollen Minoritensaal ein, um sie willkommen zu heißen: "Eine meiner Töchter hat in Italien studiert, die andere gerade in Schweden. Vom Bürgermeister der jeweiligen Stadt sind sie nie empfangen worden. Das möchte ich anders machen", erklärte Nagl. Denn: "Graz soll der Welt zeigen, dass es möglich ist friedvoll miteinander zu leben." Seinen Dank sprach das Stadtoberhaupt den anwesenden PädagogInnen und RektorInnen bzw. VizerektorInnen aus. "Sie sind es, die diesen Austausch organisieren, die betreuen und begleiten."

 
Freundliche, hilfsbereite Menschen
Amanda aus Chile (l.) und Anna aus Krakau erzählten dem Stadtoberhaupt, welche Eindrücke sie von Graz gesammelt haben und was ihnen besonders gut gefällt. Foto: Stadt Graz/Fischer. 
Amanda aus Chile (l.) und Anna aus Krakau erzählten dem Stadtoberhaupt, welche Eindrücke sie von Graz gesammelt haben und was ihnen besonders gut gefällt. Foto: Stadt Graz/Fischer.
 

Die Vizerektorin der Pädagogischen Hochschule, Regina Weitlanger, sieht im Austauschprogramm eine ganz wesentliche Bereicherung: "Es ist ein positives Miteinander, von dem alle profitieren. Auch über das Programm hinaus entstehen Freundschaften und bleiben über viele Jahre erhalten." Ihre Kollegin, die Leiterin des Institutes für Diversität und Internationalität, Susanne Linhofer, konnte das nur bestätigen: "Die StudentInnen zeigen es uns vor, wie man Toleranz leben kann."

Ein völlig neues Leben war es für Amanda aus Chile, als sie vor vier Semestern nach Graz kam. In beachtlich gutem Deutsch erzählte sie vor versammeltem Publikum: "Ich hatte meine Heimat zuvor nie verlassen und war sehr positiv überrascht, wie freundlich die Menschen hier sind. Der Dialekt bereitet mir allerdings immer noch Probleme."

Mit einer geballten Ladung Dialekt, steirischer Tradition und Kultur wurde Anna aus Krakau in Graz empfangen, als sie direkt nach ihrer Ankunft in Graz an einem Sonntag zunächst alle Geschäfte geschlossen vorfand und dann, in der Innenstadt, mitten ins Brauchtumsfest "Aufsteirern" gewürfelt wurde: "Ich ging mit einem Stadtplan durch die Straßen und wurde innerhalb kürzester Zeit von mindestens drei Personen gefragt, ob ich Hilfe bräuchte. Da fühlte ich mich schon gut aufgenommen."

 
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Ihre Kommentare (1)Diesen Beitrag kommentieren

Sehr schoen! Ich gratuliere und danke dem Buergermeister Nagl , auf dem warmen Empfang, Graz begeistert mich schon lange! Meine Tochter studiert in Graz und es freut mich sehr dass sie auch in Minoritensaal gestern war.
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