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04.10.2016

Service? Aber sicher!

Bürgermeister Siegfried Nagl, Innenminister Wolfgang Sobotka und Werner Miedl von der Polizei eröffneten das österreichweit erste Sicherheitsinformationszentrum (v. l.). © Stadt Graz/Fischer 
Bürgermeister Siegfried Nagl, Innenminister Wolfgang Sobotka und Werner Miedl von der Polizei eröffneten das österreichweit erste Sicherheitsinformationszentrum (v. l.). © Stadt Graz/FischerBürgermeister Siegfried Nagl, Innenminister Wolfgang Sobotka und Werner Miedl von der Polizei eröffneten das österreichweit erste Sicherheitsinformationszentrum (v. l.). © Stadt Graz/Fischer
 

Mit einem Sprung hechtete er in Richtung Ausgang, der Beamte war ihm dicht auf den Fersen. In diesem Augenblick betrat jedoch der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl den Raum. „Aufhalten“, schrie ich.
Der Bürgermeister reagierte sofort: Er stellte dem Flüchtenden ein Haxl. So ein Pech aber auch. Karlauer verlor das Gleichgewicht, stolperte und fiel die Treppen hinunter. Unmittelbar vor die Füße des Ehrengastes, des Innenministers Wolfgang Sobotka, der gerade aus dem Auto stieg.

Was klingt, wie aus einem Kriminalroman, ist aus einem Kriminalroman. Just diese Textpassage las heute nämlich Autorin Ilona Mayer-Zach (4. Oktober). Grund war die Eröffnung des brandneuen, bei der Grazer Berufsfeuerwehr beheimateten Sicherheitsinformationszentrums. Kurz SINFO in der Kepler Straße 25.

Auch wenn Innenminister Wolfgang Sobotka und Bürgermeister Siegfried Nagl nicht mit einem krimi-mäßigen Auftritt á la Mayer-Zach dienen konnten, so nutzten sie doch die Gelegenheit, auf die Wichtigkeit dieser Anlaufstelle hinzuweisen. Diese steht ab sofort den Grazerinnen und Grazern als Servicestelle in Sicherheitsfragen zur Verfügung. 

Ins Leben gerufen wurde das SINFO von der Polizei, unterstützt von Stadt Graz, Land Steiermark und NGOs. Es ist auch Ergebnis der Initiative GEMEINSAM.SICHER, mit dem das Innenministerium bürgernahe Polizeiarbeit unterstützt.

In der neuen Beratungsstelle gibt es sogar einen eigenen Stundenplan. Dort ist zu lesen, wann folgende Institutionen, Organisationen und Sicherheitspartner Beratungen anbieten:

  • Polizei (Kriminalprävention, Sprechstunden mit Sicherheitsbeauftragten und ExpertInnen des Kriminalreferates) 
  • Berufsfeuerwehr Graz
  • Sicherheitsmanagement und Bevölkerungsschutz der Stadt Graz
  • Rotes Kreuz
  • Landesschulrat für Steiermark (schulpsychologische Abteilung)
  • Friedensbüro Graz
  • Weißer Ring
  • Elementarschaden Präventionszentrum
 
Öffnungszeiten

Das „SINFO“ startet am 5. Oktober, Keplerstraße 25 und ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 14 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Kontakt: +43 316 872-57 77 oder sinfo@sicherlebeningraz.at 

 
Weitere Schwerpunkte
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  • Einbruchschutz und mechanische Nachrüstung: Ein Einbrecherprofi informiert über Möglichkeiten, Fenster und Türen einbruchsicher zu machen.
  • Infoschwerpunkt Integration. Beratung durch zwei Mitarbeiter der Lebensschule „Weichenstellwerk“ speziell für MigrantInnen und AsylwerberInnen (ab Ende Oktober).
  • Infoschwerpunkt Sicherheit für SeniorInnen. Beratung von und für Seniorinnen und Senioren. Ab Anfang November 2017.
  • Zusätzlich gibt es im SINFO einen Schauraum, in dem einbruchshemmende Fenster und Türen ausgestellt sind. Ebenso wie Alarm- und Brandmeldeanlagen, Fahrradschlösser, -helme und Überwachungskameras.
  • Fahrräder und andere Gegenstände (z. B. Schmuck, Antiquitäten, Sportgeräte ...) kann man in einer Datenbank registrieren.
  • Wissenschaftliche Begleitung durch das Institut für urbane Sicherheitsforschung 
 
Stimmen

Innenminister Wolfgang Sobotka: „Sicherheit hängt maßgeblich davon ab, ob und inwieweit man sich sicher fühlt. Mitunter sind es nur simple Ratschläge, klärende Gespräche oder konkrete Hilfeleistungen, die unser Sicherheitsempfinden stärken. Im Sicherheitsinformationszentrum haben die Polizei und ihre Sicherheitspartner ihre Kompetenzen gebündelt.“

Bürgermeister Siegfried Nagl: „Eine Meinung zum Thema Sicherheit haben ganz viele. Da gibt es fast acht Millionen Experten in unserem Land. Geht es aber darum, Verantwortung zu übernehmen, sind es nur mehr wenige. Es sind aber ganz viele gefordert mit anzupacken, ihren Beitrag zu leisten, um Sicherheit und auch das Empfinden davon zu gewährleisten. Graz hat eine lange und gute Tradition Bürgernähe zu leben. Mit diesem Projekt ist ein weiterer Schritt getan, um Sicherheit zu leben.“

Sicherheitsreferent der steirischen Polizei, Werner Miedl: „Wir haben viel an technischem Gerät und hochmoderner Ausstattung in unserem SINFO. Doch am wichtigsten sind die Gespräche. Dabei finden Menschen zusammen, tauschen sich aus, vermitteln Wissen- und Information – auch das gibt Sicherheit.“

 
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