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Sachprogramm Grazer Bäche

Wichtig zu wissen

In Graz gibt es, neben dem Hauptfluss Mur, 52 Bäche und zahlreiche kleinere Gerinne.

Das "Sachprogramm Grazer Bäche (SAPRO)" ist ein mehrjähriges Programm der Stadt Graz (Abteilung für Grünraum und Gewässer), in enger Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark und dem Bund, das 2006 begonnen wurde. 
Mit diesem Programm sollen ein bestmöglicher Hochwasserschutz und eine Verbesserung der Ökologie sowie der Naherholung an den Grazer Bächen erreicht werden. 

 
So funktioniert es

Bestmöglicher Hochwasserschutz für die gefährdeten Objekte und Infrastruktureinrichtungen innerhalb der Stadt Graz:
Angestrebt wird ein Schutz bis zu 100-jährlichen Hochwasser-Ereignissen (HQ100), was jedoch oftmals nicht flächendeckend machbar erscheint. 
Unter Beachtung der allgemeinen schutzwasserwirtschaftlichen Grundsätze, werden folgende Maßnahmen im Hochwasserschutz bevorzugt:

  • Naturnahe Maßnahmen (z.B. Uferbefestigungen mittels Holz und Stein anstelle von Beton) 
  • Passiver Hochwasserschutz (z.B. Erhalt von Überflutungsflächen bzw. keine Bebauung von Überflutungsflächen)
  • Maßnahmen im Einzugsgebiet (z.B. Waldflächen zur Wasserspeicherung erhalten)
  • Retentionsmaßnahmen (z.B. Rückhaltebecken und Sohlaufweitungen)

 

Detailinformationen zu den einzelnen Hochwasserschutzmaßnahmen finden Sie hier>>

Die Hochwasserschutzplanung erfolgt in Abstimmung mit der Raumordnung, Ökologie, Siedlungswasserwirtschaft und dem Katastrophenschutz.  

 

Ökologische Aufwertung des Lebensraums Gewässer: z.B. die Beseitigung von Hindernissen für Tiere und die Errichtung von Fischtreppen

Verbesserung der Naherholungsfunktion an den Gewässern: z.B. das Anlegen von Zugängen und  Geh- und Radwegen entlang der Bäche    

 
Ausgangssituation vor Beginn des Sachprogrammes

In der Stadt Graz gab es schon seit jeher Hochwasserkatastrophen. Dokumentierte Hochwasserereignisse reichen zurück bis 1573 (Grazbach).
Die in den letzten Jahren aufgetretenen Hochwässer verhärten die Annahme, dass es zukünftig aufgrund klimatischer Änderungen zu einer Zunahme von Starkregenereignissen in Österreich kommen dürfte.
Umso dringlicher ist die Umsetzung eines zeitgemäßen Hochwasserschutzes für die Grazer Bäche.

  • Laut „Abflussuntersuchung Grazer Bäche“ (Hydroconsult, 1997) sind im Grazer Stadtgebiet bei einem 100-jährlichen HW-Ereignis über 1.000 Bauobjekte hochwassergefährdet.
  • Siedlungsdruck und Ausbau des Verkehrsnetzes haben zu einer Verschärfung der HW-Situation geführt.
  • Die ökologische Funktionsfähigkeit der Gewässer ist im Stadtgebiet über weite Strecken stark eingeschränkt bzw. nicht mehr gegeben. Abschnittsweise sind die Bäche verrohrt.
  • Die Erlebbarkeit und die Naherholungsfunktion der Bäche ist stark reduziert.
 
Kontakt

Abteilung für Grünraum und Gewässer
Baumamtsgebäude, Europaplatz 20, 8011 Graz
4. Stock  

Tel.: +43 316 872-4015 (Sekretariat)
Tel.: +43 316 872-4012 (Gewässer + Hochwasserschutz, sämtliche Auskünfte) 
Tel.: +43 316 872-4025 (Gewässer + Hochwasserschutz, sämtliche Auskünfte)
Fax: +43 316 872-4009
E-Mail: gruenraum-gewaesser@stadt.graz.at  

Parteienverkehr nach Vereinbarung   

 
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