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News + Aktuelles

15.03.2017

Die sportlichen Bewerbe

 

„Lass mich gewinnen. Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lass es mich mutig versuchen."

So lautet der Eid der Athleten der Special Olympics World Winter Games, die von 14. bis 25. März in Graz, Schladming und Ramsau an den Start gehen. In Graz matchen sich dabei rund 1500 Sportlerinnen und Sportler in der Stadthalle (Floor Hockey, Floorball und Stockschießen) und in der Eishalle (Speed Skating und Eiskunstlauf).

Alle Bewerbe finden bei freiem Eintritt statt. Kommen Sie hin, feuern Sie die Athletinnen und Athleten an, damit das Motto „Heartbeat for the world – Herzschlag für die Welt“ auch spürbar wird.

 
Eiskunstlauf
 

Gelaufen wird in sechs verschiedenen Levels, ­­in die die Athleten nach einer ­Vorabsichtung eingeteilt werden. In jedem Level gibt es ­sowohl im Einzelbewerb als auch im Paarbewerb eine Pflicht und eine Kür - so wie beim üblichen Eiskunstlauf. Zusätzlich wird in der Eishalle Liebenau auch ein Unified-Paarlauf ausgetragen, egal, ob der Unified-Partner weiblich oder männlich ist. 167 Athleten gehen dabei an den Start. Die meisten – und zwar 18 – kommen aus Kanada. Aber auch Österreich ist mit zwölf Starterinnen und Startern stark vertreten. Unified-Partner, also Eiskunstläufer ohne mentale ­Beeinträchtigung, sind in Summe sieben im Einsatz.

 
Eisschnelllauf
 

Die kurzen Distanzen (25 und 55 Meter) werden in der Eishalle Liebenau geradeaus gelaufen, die langen Distanzen (111, 222, 333, 500, 777, 1.000 und 1.500 Meter) im Kreis. Zusätzlich gibt es einen Staffelbewerb über 3.000 Meter als Demonstrationsbewerb. Die 207 Teilnehmer können sowohl mit Eishockeyschuhen als auch mit Eisschnelllaufschuhen ins Rennen gehen. Die meisten Sportler kommen aus China (20), gefolgt von Österreich ­(17) und Hongkong (16). Und sogar aus dem Wüstenstaat Qatar gehen sechs an den Start.

 
Floorball
 

Die Sportart wird auf Kunststoffbelag gespielt, mit einem gebogenen Plastikschläger, Plastikball und ohne Schutzausrüstung (außer der Torhüter, der allerdings keinen Schläger hat) auf zwei Tore. Das Spielfeld misst 20 mal 12 Meter. Ein Team besteht aus drei Feldspielern und einem Torhüter. Alle Teams spielen einmal gegeneinander, allerdings in unterschiedlich starken Gruppen.

 
Stocksport
 

Minimum drei, maximal acht TeilnehmerInnen pro Gruppe. Einzel-, Mannschafts- und Unified-Bewerbe auf sechs Bahnen. Distanzen zwischen 10 und 25 Meter. Es gibt in der Halle A der Messe Zielbewerbe (Daube im Kreis) und Lattenbewerbe (Spangerlschießen), über der Bahn hängt eine Latte mit Taferln. Trifft der Eisstock das Taferl, gibt's Punkte.

 
Floor Hockey
 

Mit nicht gebogenen Stöcken wird der Puck (eine Art Ring) gespielt. Die Spielfelder sind 24 x 12 Meter bzw. 28 x 14 Meter groß. Schutzausrüstung wie Helm und Schienbeinschützer sind nötig. Pro Team gibt es fünf Feldspieler und einen Torhüter, der einen gebogenen Stock hat.

 
Sportliches Schladming
 
 
 
 

In Schladming und Ramsau sorgen die Freiluftbewerbe für bewegende Momente. 1.200 AthletInnen kämpfen im Skifahren, Langlaufen, Snowboarden und Schneeschuhlauf um Edelmetall. So gehen etwa im Ortsteil Rohrmoos 399 Skifahrer und 68 Snowboarder sowohl in den technischen als auch in den Speed-Disziplinen an den Start. Als Skination präsentieren sich dabei übrigens die USA mit 47 Athleten, dicht gefolgt von Österreich mit 45 Teilnehmern. In Ramsau, am Fuße des Dachsteins, geht es hingegen für die 379 Langläufer und 349 Schneeschuhläufer um Medaillen. In jeder Disziplin gibt es zudem Unified-Programme. Auch hier können alle Bewerbe bei freiem Eintritt besucht werden.

 
Was bedeutet Unified?

Sowohl Athleten mit als auch ohne Beeinträchtigung treten im Team bzw. gemeinsam an. Das Unified-Programm gibt es seit 1989 und ist ein wichtiger Teil von Inklusion.

 
Was sind Round Robin Games?

Das ist ein Rundenturnier - also ein Bewerb, bei dem jeder gegen jeden spielt. Kommt bei Floorball, Floor Hockey und Stocksport zum Einsatz.

 
Was ist Divisioning?

Das Divisioning von Special Olympics ist der fundamentale Unterschied zu allen anderen Sportorganisationen. Anstelle von Ausscheidungswett­be­werben gibt es Wettbewerbe ­
in verschiedenen Leistungsgruppen. Die Athletinnen und Athleten treten in einer homogenen Leistungsgruppe nur gegen Athletinnen und ­Athleten mit einem vergleichbaren Leistungsniveau an. Am ersten Wettbewerbstag werden die Leistungsgruppen eingeteilt.

 
Alle Uhrzeiten und Termine

2.700 Athleten und Trainer aus 107 Nationen geben in drei Austragungsorten und neun Eventstätten in neun Disziplinen ihr Bestes.

Was wo geboten wird, findet man hier (Achtung: tagesaktuell können sich Uhrzeiten noch verschieben)

Verena Schleich

 
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