Für barrierefreie Bedienung:

[Alt + 0] - Zur Startseite[Alt + 1] - Zur Suche[Alt + 2] - Zur Hauptnavigation[Alt + 3] - Zur Subnavigation[Alt + 4] - Zum Inhalt[Alt + 5] - Kontakt

Suche starten

BürgerInnen-Service

26.05.2017

Gefahr durch verlorene Gegenstände

503-mal sorgten im Vorjahr verlorene Gegenstände für Gefahr auf steirischen Autobahnen

Dieser 1.000 Liter Tank wurde im Herbst 2016 in der Steiermark "verloren". © ASFINAG
Dieser 1.000 Liter Tank wurde im Herbst 2016 in der Steiermark "verloren".© ASFINAG
 

Neun von zehn Lenkerinnen und Lenker sagen laut aktueller Umfrage, dass sie sehr „sicherheitsbewusst" unterwegs sind. Neben der Einhaltung der wichtigsten Regeln hinterm Steuer ist auch die richtige Sicherung von Ladegut enorm wichtig, um andere Lenkerinnen und Lenker nicht zu gefährden. Sehr viele Menschen nehmen das Thema aber nicht ernst oder sind sich der Gefahren nicht bewusst. 2016 registrierte die ASFINAG insgesamt mit knapp 1.900 verlorenen Gegenständen auf den Autobahnen und Schnellstraßen ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Ladegut auf Dachträgern oder Anhängern gehört professionell gesichert und regelmäßig überprüft", sagt Christian Krall ASFINAG Regionalleiter Steiermark. Jede Ladung bewegt sich leicht während der Fahrt. Wer in den Fahrpausen die Befestigung prüft und notfalls nachzieht, geht auf Nummer sicher. Krall: „Für uns ist die sorgfältige Ladegutsicherung eine Frage der Verantwortung den anderen gegenüber: Wer dieser nachkommt, hilft dabei mögliche Unfälle zu vermeiden!".

Sieht man sich die Verluste von unzureichend gesicherter Ladung pro Bundesland an, fallen die regionalen Unterschiede besonders auf: Kärnten ist in dieser Statistik weit hinten, auch Oberösterreich ist mit 100 Vorfällen auf den hinteren (und damit positiven) Plätzen. Negativer Spitzenreiter ist dabei unangefochten die Steiermark mit 503 Vorfällen, knapp gefolgt von Salzburg (436), Niederösterreich (253) und Vorarlberg (219). Auch in Tirol mit 167 und in Wien mit 114 werden leider allzu oft Gegenstände verloren.

Beinahe jeder Verkehrsteilnehmer hat es schon erlebt: Ein Gegenstand liegt auf der Fahrbahn und man muss ausweichen. Ist die Spur zum Ausweichen nicht frei oder wird das Lenkrad verrissen, ist das besonders gefährlich. Die hohe Geschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen macht den Verlust von Gegenständen zu sehr heiklen Situationen. 1.900 verlorene Gegenstände am hochrangigen Straßennetz im Jahr 2016 forderten auch die 43 Autobahnmeistereien. Diese haben die Aufgabe, alles was verloren geht, wieder von der Fahrbahn zu räumen. Die Gegenstände, die sie dabei einsammeln, reichen von Teddybären über Teile von Zeltkonstruktionen oder Fahrrädern bis hin zu Transportkartons.

 
„Hallo Leben" - ASFINAG Initiative für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen

Jetzt läuft die neue ASFINAG Initiative für mehr Verkehrssicherheit auf Autobahnen und Schnellstraßen. „Hallo Leben" richtet sich an alle Auto fahrenden Österreicherinnen und Österreicher. Denn es sind keineswegs nur notorische Rowdys, sondern auch grundsätzlich vernünftige Lenkerinnen und Lenker, die die wichtigsten Regeln oft missachten und damit sich und andere gefährden. Mehr Informationen zur Initiative sowie zum Gewinnspiel gibt es unter www.asfinag.at und www.halloleben.at

Quelle: ASFINAG

 
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).

  • socialbuttons