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01.06.2017

Thema des Monats - Juni 2017

Sommer, Urlaub, Sicherheit

„Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal", sang uns Rainhard Fendrich schon 1982. Kein Wunder, dass es uns in der heißen Jahreszeit ans Meer, an die Seen oder ins Gebirge zieht. Was kann da schon groß passieren fragen Sie sich? Eine Menge! Deshalb hier ein paar Hinweise, wie die Urlaubsreise, die Wanderung, der Badetag einfach sicher sind.

 
Sicher im Auto unterwegs
Pausen machen bei langen Fahrten! © ASFINAG
Pausen machen bei langen Fahrten!© ASFINAG
 

Vor dem Urlaub:

  • Auto checken (Batterie, Öl, Wasser, Reifen ...)
  • Versicherungsschutz überprüfen (brauchen Sie eine „Grüne Karte"?), evtl. Europäischen Unfallbericht holen (ARBÖ, ÖAMTC)
  • Aktuelle Verkehrsinfos einholen (Grenzsituation, Baustellen, Stauwarnung)
  • Gelten im Urlaubsziel Umweltzonen, Fahrverbotszonen, Vignettenpflicht etc. oder gar Reisewarnungen?
  • Haben Sie Feuerlöscher, Verbandskasten, Pannendreieck, Warnwesten (für jede/n Mitfahrende eine) mit?
  • Gepäck richtig verladen: Schweres unten, Leichtes oben. Gepäck, das über die Rücksitzlehne ragt, kann bei einem abrupten Bremsmanöver zum Geschoß werden.

Auf der Fahrt:

  • Pausen machen! Und dabei das Auto immer abschließen.
  • Wertgegenstände mitnehmen, nicht im Auto lassen.
  • Bewachte oder zumindest belebte Parkplätze aufsuchen.
  • An heißen Tagen hat es im stehenden Auto schnell einmal 50, 60 Grad. Lassen Sie deshalb NIE Kinder oder Tiere im heißen Auto!
  • Reichlich trinken.
  • Der internationale Notruf: 112
 
Sicher auf dem Berg
Richtige Ausrüstung - dann klappt´s auch mit dem Wandern. © Pixelio/Rudolpho Duba
Richtige Ausrüstung - dann klappt´s auch mit dem Wandern.© Pixelio/Rudolpho Duba
 
  • Wetterbericht checken und die Wandertour entsprechend (um-)planen oder absagen.
  • Nur mit der passenden Ausrüstung wandern gehen (dazu gehört auch die Not-Regenjacke). Klingt logisch - doch immer wieder verunglücken in den Bergen Menschen mit Sommerschlapfen.
  • Die Wanderung dem Gesundheitszustand und der Kondition des schwächsten Mitglieds der Gruppe anpassen.
  • Geben Sie Ihrer Familie, Freunden, dem Hüttenwirt Ihre Route bekannt. Halten Sie sich dann aber auch an diese Route.
  • Nehmen Sie ein aufgeladenes Handy mit. Installieren Sie sich die Defi-App des Grazer Sicherheitsmanagements (www.graz.at/defi-app). Mit der Notruftaste der App können Sie direkt die Rettung anwählen - und die App zeigt Ihren genauen Standort, auch außerhalb von Graz.
  • Ein kleines Verbandszeug hat sicher auch noch Platz im Rucksack.
  • Bei Gewitter: Klettersteige, Gipfel, exponierte Stellen sofort verlassen; Bäume, allein stehende Bauwerke (Heustadl), Wegweiser, Seilbahnstützen, Gipfelkreuze meiden. Besser: Auf den Boden kauern (nicht hinlegen), auf den Rucksack setzen, Beine eng beieinander. Metallgegenstände in sicherer Entfernung ablegen. Abstand zu anderen Wanderern halten.
  • Abstand zu Weidevieh: Wanderwege nicht verlassen, Hunde an der Leine führen, ruhig an Kühen vorbeigehen, die Tiere nicht berühren! Weidegatter immer schließen.
  • Der Berg-Notruf für alpine Notfälle: 140
 
Sicher am Badestrand
  • Ob am Meer oder See - zu viel Hitze, zu viel Sonne sind für niemanden gut. Ab in den Schatten, mit hohem Sonnenschutz eincremen, zwei bis drei Liter Alkoholfreies am Tag trinken. Babys und Kleinkinder besonders schützen.
  • Badeschuhe tragen. Schützen nicht nur vor verbrannten Sohlen und spitzen Steinen, sondern auch gegen im Boden verborgene Scherben, Spritzen, scharfe Metallteile. Und gegen Seeigel.
  • Hinweisschilder beachten: Was ist an diesem Strand erlaubt? Gibt es gefährliche Strömungen?
  • Nie in unbekannte Gewässer springen - wer weiß, wie tief es ist ...
  • Und nicht bei Gewittern schwimmen gehen.
  • Die Schwimmstrecke dem eigenen Können anpassen.
  • Nur fit das kühle Nass genießen. Mit Ohrenverletzungen oder Ohrenschmerzen schwimmen und springen? Ganz schlecht!
  • Der Notruf der Rettung: 144
 
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