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News + Aktuelles

21.06.2017

Achtung vor der Hitze

Steirischer Hitzeschutzplan: Warnstufe aktiviert

www.k1-dornbirn.at 
www.k1-dornbirn.at
 

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erstellt folgende Prognose:

Für die Steiermark kündigt sich die erste Hitzewelle des Sommers an. Ab morgen Dienstag stehen uns einige Tage mit Höchstwerten um oder über 30 Grad bevor. Zudem werden im Laufe der Woche auch die Nächte immer milder, sodass vor allem im Südosten des Landes die Wärmebelastung ab Mittwoch, dem 21. Juni als hoch eingestuft werden muss. In weiten Teilen der Obersteiermark wird es zwar auch sommerlich warm bis heiß, vor allem die Nächte bleiben hier aber etwas kühler, die Wärmebelastung in Summe somit etwas geringer. Die zunehmende Schwüle birgt zwar auch das Potential für Gewitter, diese werden die hohe Wärmebelastung lokal nur vorübergehend etwas dämpfen.

Tendenz:
Das hochsommerliche Wetter hält voraussichtlich bis über das Wochenende hinaus an. Höchstwerte bis zu 34 oder 35 Grad sind ab Freitag besonders im Südosten des Landes zu erwarten. Eine Aktualisierung der Prognose erfolgt im Laufe der Woche.

 

Aufgrund der für die nächsten Tage zu erwartenden Hitzebelastung wird die

Warnstufe des Steirischen Hitzeschutzplanes

aktiviert.

 
Empfehlungen für Spitäler, Pflegeheime, Mobile Dienste
  • Risikopatienten identifizieren
  • Räumliche Gegebenheiten analysieren, Maßnahmen zur Abhilfe festlegen (Lüftungsmöglichkeiten,Klimaanlagen etc.)
  • Mögliche Kapazitätsengpässe z.B. Pflegepersonalbedarf identifizieren
  • Interne Überwachungspläne aktivieren, Sicherstellen des Informationsflusses - Vorwarnservice

In der Regel werden Ihre Betreuungseinrichtungen bestens auf die Bedürfnisse Ihrer Klienten eingestellt sein, dennoch kann es im Verlauf von länger anhaltenden Hitzeperioden zur Überlastung der hausinternen Ressourcen kommen. Von daher ist es wichtig die Kapazität des eigenen Hauses richtig einschätzen zu können, insbesondere die gestiegenen Anforderungen an das Betreuungspersonal.

 
Hitzewelle & Tropentage/-nächte

Nicht nur ältere Menschen, chronisch Kranke, behinderte Menschen und Kinder sind besonders betroffen. Für jeden ist das Befolgen einiger nützlicher Ratschläge nicht nur wohltuend, sondern auch gesund!

 
Allgemeines Verhalten & Sofortmaßnahmen
  • Trinken Sie mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag, am besten Mineralwasser oder Fruchtsäfte.
  • Vermeiden Sie alkohol-, koffein- und stark zuckerhaltige Getränke.
  • Tragen Sie lockere Kleidung, eine Kopfbedeckung und kühlen Sie Ihren Körper.
  • Suchen Sie kühle Räume auf, vermeiden Sie körperliche Anstrengungen im Freien.
 
Bei der Einnahme von Medikamenten ist zu beachten

Medikamente können die Körpertemperatur und den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen. Besondere Achtsamkeit ist geboten bei:

  • Diuretika (Entwässerungsmittel)
  • Sedativa (Beruhigungsmittel), Antidepressiva 
  • Alle die Aufmerksamkeit einschränkende Medikamente
  • Bestimmte Antibiotika

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihre(n) behandelnde(n) Ärztin/Arzt!

 
Erste Warn-Zeichen bei Hitzestress
  • Starkes Schwitzen, Leistungsverlust, Schwindel
  • Herzklopfen - erschwertes Atmen 
  • Pulsierender Kopfschmerz - Verwirrtheit 
  • Trockene Haut - Muskelkrämpfe 
  • Erbrechen, Durchfall
 
Sonnenstich, Hitzeschock, ...

Sonnenstich als Folge von zu langer direkter Sonneneinstrahlung bewirkt heftige Kopfschmerzen bis hin zum Bewusstseinsverlust ... Was ist zu tun? Hinlegen, Körper kühlen, Flüssigkeit trinken.

Der Hitzeschock ist lebensbedrohlich bei Körpertemperaturen über 40 °C sowie Störungen des Zentralnervensystems, Delirium ... bis hin zum Koma.

Was tun? Notruf 144 bzw. Arzt verständigen - Hinlegen - Körper kühlen - Flüssigkeit trinken .

 

 
Weitere Informationen

Für weitere Informationen besuchen Sie die Websites der A8 bzw. der ZAMG:

www.verwaltung.steiermark.at

www.zamg.ac.at

(Quelle: ZAMG)

 
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