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News + Aktuelles

04.07.2017

Graz als eigener Bauherr

Ziele und Maßnahmen im sozialen Wohnbau werden gesetzt

Mit dem Projekt „Faunastraße" tritt die Stadt Graz nach nunmehr 48 Jahren erstmals wieder als eigener Bauherr auf. Als Meilenstein im zukünftigen sozialen Wohnbaukonzept sichert sich hier die Stadt Graz eine erweiterte Möglichkeit der stadteigenen Grundstücksnutzung. Auf Grund restriktiver Vorschriften des Landes in der Wohnbauförderung wäre nämlich sozialer Wohnbau wirtschaftlich an vielen Flächen, wie auch in der Faunastraße, nicht möglich. Mit dem heutigen Spatenstich wird zudem die zügige Umsetzung der Agenda 22 deutlich zum Ausdruck gebracht. Nach nur drei Monaten beginnt der Bau der ersten geplanten Gemeindewohnungen, welche im Regierungsprogramm festgesetzt wurden.

 

Der Flächenwidmungsplan 4.0 und das gemeinsam beschlossene Budget von ÖVP und FPÖ stellen die Voraussetzungen für die geplante Wohnbauoffensive von rund 26 Millionen Euro dar.

 
 
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Neubau schafft soziale Sicherheit

In den letzten Jahrzehnten zeichnete sich der Neubau von Gemeindewohnungen hauptsächlich durch Übertragungswohnbau aus, doch das wird jetzt geändert. Nach knapp 50 Jahren tritt die Stadt Graz nun wieder als eigener Bauherr auf - als erstes in der Faunastraße. Mit dem heutigen Spatenstich wird die rasante Umsetzung der Agenda 22 nur allzu deutlich. „Die Stadt Graz hat zahlreiche attraktive Bauflächen zur Verfügung - mit dem eigenen Wohnbau können wir moderne Projekte wie hier in der Faunastraße umsetzen", weiß Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio. Weiterhin werden zahlreiche Projekte im Übertragungswohnbau gemeinsam mit den gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften errichtet - geplant sind insgesamt 289 Wohneinheiten in den nächsten drei Jahren.

 
Sanierung sichert Werte

Das Sanierungsbudget in der derzeitigen Ausstattung von rund 12,35 Millionen Euro für 2017/18 dient zur Aufwertung des Leerstandes bei Mieterwechsel, der Sanierung der Gebäudesubstanz wie auch laufenden Erhaltungsmaßnahmen. So soll beispielsweise die Fernwärmeversorgung weiter ausgebaut sowie durch Lifteinbauten auch auf die Bedürfnisse der Bewohner besser eingegangen werden. „Mit technischen wie auch optisch qualitativ hochwertigen Standards steigt die Lebensqualität in Gemeindewohnungen und sichert eine langjährige Vermietung. Wird der ständige Wohnungswechsel vermieden, können wir Kosten im Bereich der Brauchbarmachung einsparen und den Arbeitsaufwand bei Neuvermietung verringern. Zudem sichert die dauerfristige Mietperspektive eine bessere soziale Verankerung für die künftigen Bewohner", erklärt Bürgermeister-Stellvertreter Eustacchio. Die Sanierung stellt somit einen wichtigen Bestandteil dar, das Gemeineigentum zu erhalten, den Wert zu sichern und den bestehenden Bewohnern eine der Zeit entsprechende Ausstattung für die Zukunft zu bieten.

 
Neue Linie unterstützt Jungfamilien

Neben der sozialen Wohnbauoffensive ist das neue Projekt „Startwohnungen für Jungfamilien" aus der Agenda 22 hervorzuheben. Hierbei handelt es sich um 40 geplante Wohneinheiten zentrumsnah in der Plüddemanngasse, welche auf eine Mietdauer von zehn Jahren befristet werden. Jungen Grazern, insbesondere Jungfamilien, soll damit eine attraktive Möglichkeit für die Hausstandsgründung durch günstige Mieten geboten werden. „Wir möchten Jungfamilien den Start ins eigenständige Leben erleichtern und somit ein Zeichen über den standardisierten sozialen Wohnbau setzen", betont Eustacchio.

 

Mit dem Budget von rund 8,4 Millionen Euro für 2017/18 sind im Neubau folgende Projekte geplant:

 

Projekte 2017/2018: 132 Wohneinheiten (WE)

Faunastraße

Neubau (aus Budget 2016)

38 WE

Adlergasse/Mittergasse

Neubau

20 WE

Am Grünanger

Neubau (1. Bauabschnitt)

60 WE

Fichtestraße

Dachgeschossausbau

4 WE

durch Grundrissveränderungen

10 WE

Jasmin Hans

 
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