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News + Aktuelles

13.09.2017

Chirurgieneubau feierlich eröffnet

Heute wurde der erste Teil des vierstufigen Chirurgie-Bauprojektes des LKH eröffnet

Nicht zu übersehen Hilferuf - samt drauffolgendem Dank - der ChirurgInnen © Pachernegg
Nicht zu übersehen Hilferuf - samt drauffolgendem Dank - der ChirurgInnenNicht zu übersehen Hilferuf - samt drauffolgendem Dank - der ChirurgInnen© Pachernegg
 

Der erste Teilabschnitt des größten medizinischen Brauprojekts in Mitteleuropa wurde heute feierlich eröffnet. Was vor 12 Jahren mit einem künstlerischen Hilferuf begann, präsentiert sich nun als top moderner Chirurgiekomplex. „Dass dieser Hilferuf erhört wurde, macht mich glücklich und stolz. Gleichzeit erfüllt es mich aber auch mit Demut", eröffnete Betriebsdirektor Gerhard Falzberger seine Eröffnungsrede.

Dabei richtet er sich an die vielen Vertreter von Bund und Land, die die Umsetzung dieses Projektes ermöglichten. Zu den Ehrengästen zählten Landeshauptmann Hermann Schützenhofer, sein Stellvertreter Michael Schickhofer, Landtagspräsidentin Bettina Vollath, Gesundheitslandesrat Christoph Drexler und Bürgermeister Siegfried Nagl.

 
Neu-, Zu- und Umbauten bei laufendem Betrieb

Das Gesamtprojekt „Chirurgie neu" ist eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten. Doch besonders die Leistung und das Engagement der zirka 1.900 MitarbeiterInnen wurde vom KAGes-Vorstandsvorsitzender Karlheinz Tscheliessnigg herausgestrichen: „Es ist außerordentlich, was die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Chirurgie neben dem Tagesgeschäft leisten mussten. Immerhin musste der normale Betrieb während den Bauarbeiten und Umsiedelungen ungestört weiterlaufen."

Der neue Trakt unterteilt sich in ein achtgeschossiges Stationshaus, einen dreigeschossigen Funktionstragt sowie drei Technikgeschosse. Insgesamt finden 16 Operationssäle, vier Intensivstationen, eine Tagesklinik und eine Endoskopieeinheit ihren neuen Platz.

Für die PatientInnen bedeutet der Umbau, dass sie nach modernsten spitzenmedizinischen Kriterien behandelt werden und freundliche, helle Zimmer, mit allem Komfort vorfinden. So sollen Heilung und Gesundung leichter vonrangehen. Auch für ÄrztInnen und PflegemitarbeiterInnen verbessert sich die Raumsitutation erheblich. Bisher legten die MitarbeiterInnen bis zu 10 Kilometer pro Tag zurück. Diese Distanz soll sich um ein Drittel verkürzen.  

 
„Wachstum erfordert Infrastruktur“
© Stadt Graz / Fischer
 

Eine der größten Herausforderungen war es, trotz der langen Bauzeit, eine moderne Einrichtung zu garantieren. „Medizin und Technik entwickeln sich dank exzellenter Forschung rasend schnell weiter. Die Chirurgie trägt diesem Wandel Rechnung. Gesundheit ist das höchste Gut, deshalb ist mir auch die beste Gesundheitsversorgung für die Steirerinnen und Steirer ein Anliegen", so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

Auch Bürgermeister Siegfried Nagl unterstrich den Stellenwert der Steiermark als medizinischem Standort: „Graz wächst ständig weiter. Dieses Wachstum erfordert modernste Infrastruktur." In einer kurzen Anekdote wies er abschließend auf die Wichtigkeit des Ehrenamts in der Gesundheitsbranche hin.

 
Fertigstellung 2025

Zusätzlich zu dem jetzt eröffneten Trakt D wurden Ersatzflächen geschaffen, die die anschließende Generalsanierung des alten Chirurgie-Hochhauses ermöglichen. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist mit 2025 terminiert.

 
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