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Gleichstellung

Was ist ...

Gleichstellung

Alle Strukturen und Entscheidungsprozesse sind so gestaltet, dass Frauen und Männer aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit in Bezug auf individuelle Lebensgestaltung, Verteilung von Macht, Ressourcen und Arbeit, weder bevorzugt noch benachteiligt sind.

Gleichstellung ist ein klar definiertes Ziel der EU, damit ist aktive Gleichstellungspolitik auf höchster Ebene verankert.

Zur Erreichung des Zieles "Gleichstellung zwischen Frauen und Männern" gibt es verschiedene Strategien, Methoden und Werkzeuge, wie z.B.

  • Gender Mainstreaming als Leitstrategie
  • Männer-/Frauenförderung als Option, um bestehende Ungleichstellungen auszugleichen
 
Gleichbehandlung

Keine Person darf aufgrund des Geschlechts, der Rasse bzw. ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters sowie der sexuellen Orientierung oder Identität benachteiligt werden.

Gleichbehandlung ist im Landes-Gleichbehandlungsgesetz (L-GBG ) verankert und geregelt.

 
Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming ist die Strategie zur Erreichung des Zieles der Gleichstellung.

Gender bezeichnet das „soziale" Geschlecht: Jene unterschiedlichen Rollen und Normen, die Frauen und Männern in unserer Gesellschaft zugewiesen werden. Das soziale Geschlecht ist, im Gegensatz zum „biologischen" Geschlecht (Sex), erlernt und nicht angeboren, und ist daher auch veränderbar.

Mainstreaming: Ein bestimmtes Denken und Handeln wird in den Mainstream - in Politik und Verwaltung, in Programme und Maßnahmen - übernommen und zum selbstverständlichen Handlungsmuster.

Gender Mainstreaming ist kein Ziel, ist kein Inhalt, ist die akkordierte Strategie (Methode) zur Erreichung der Gleichstellung von Frauen und Männern.

Gender Expertise ist ein Fachwissen, dass für die Umsetzung von Gender Mainstreaming erforderlich ist.

Gender Perspektive: Das Einnehmen der Gender Perspektive - den Blick auf die Geschlechterverhältnisse richten - muss in der Organisation eingeübt und angewandt werden.

Ressourcen und Planung: Gender Mainstreaming gibt es nicht umsonst. Die Umsetzung erfordert Zeit, Geld und Personal. Es braucht zudem das klare Bekenntnis der Führungsebene zur Umsetzung der Strategie sowie ein strukturiertes Vorgehen.

Top-down-Prinzip ist ein Instrument im Implementierungsprozess von Gender Mainstreaming und bedeutet den Transfer bzw. Verordnung von Inhalten  ausgehend von  höheren Entscheidungsebenen in  die niedrigeren Entscheidungsebenen

 
Gender Budgeting

Cui bono - wem nützt es? Mit dem Instrument Gender Budgeting prüft man die Ausgaben der öffentlichen Haushalte in Hinblick darauf, wie sie sich auf Frauen und Männer auswirken. Sind die Mittel unter sozialen Gesichtspunkten gerecht unter den Geschlechtern aufgeteilt und tragen sie zur Verringerung der Ungleichheit bei?
Mehr zu Gender Budgeting

 
Gender & Sprache

Sprache schafft Bewusstsein! Die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache ist ein Teilaspekt von Gleichstellung, aber gegenderte Sprache allein macht noch keine gelebte Gleichstellung. Sprache schafft Bewusstsein und es geht darum, beide Geschlechter auch gleichermaßen sichtbar zu machen. Sprache schafft Bewusstsein!
Mehr zu Gender & Sprache

 
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