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 Sozialkompass der Stadt Graz

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Die Projektgruppe „Sozialkompass" setzt sich aus 17 Studierenden des Kollegs für Sozialpädagogik zusammen. Namentlich sind dies: Alexandra Baier, Astrid Baumgartner, Carina Blumrich, Susanne Deutschmann, Christina Egger, Anja Fink, Eva Furlan, Eva Gögele, Simone Hahn, Michael Koller, Maxie Kouba, Andrea Langmann, Lisa Petritsch, Christiane Uedl, Anna Wagner, Barbara Walchhütter, Dominik Winter. Sie werden am Kolleg für die Arbeit im Sozialpädagogischen Handlungsfeld ausgebildet um dort Erziehungs-, Entwicklungs-, und Integrationsaufgaben wahrnehmen zu können. Arbeitsfelder von SozialpädagogInnen sind u.a.: Wohngemeinschaften, Heimgruppen, Internate, Horte, Krisenunterbringung, Streetwork, Jugendzentren und Freizeitanimation, Schulungs- und Trainingsprogramme für arbeitslose Jugendliche, Institutionen für Obdachlose und MigrantInnen sowie Behinderteneinrichtungen.
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Projektidee:
Während eines Praktikums im Haus Elisabeth wurde Michael Koller von einer Klientin angesprochen, ob es nicht eine gedruckte Sammlung all jener Grazer Einrichtungen gibt, in denen man Hilfe bekommen kann; praktischerweise noch in einer handlichen Größe (Hosentaschen-Format). Michael Koller suchte nach Ähnlichem in ganz Österreich, fand jedoch einzig und allein den „Wiener Stadtplan für Obdachlose". Obwohl Graz über ein dichtes soziales Netzwerk verfügt, gibt es etwas Vergleichbares bislang noch nicht, besonders nicht geografisch aufbereitet, übersichtlich und nachvollziehbar. Ein Stadtplan, der sowohl Hilfesuchenden, als auch den in der Beratung und Betreuung tätigen Personen Orientierung und Information auf einen Blick verschafft, war das Ziel. Unter den Studierenden fand sich schnell eine begeisterte Gruppe, die mit dieser Idee an ÖVP und GRÜNEN, genauer gesagt an Gemeinderat Kurt Hohensinner und Gemeinderätin Christina Jahn, herangetreten sind, um herauszufinden ob seitens der Stadt mit Unterstützung zu rechnen ist. Die Zusage der Stadt gab letztendlich Grünes Licht für das gemeinsame Projekt „Sozialkompass".
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Grazer Stadtplan mit allen niedrigschwelligen Sozialeinrichtungen.
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 Der Sozialkompass bietet Infos in fünf Sprachen.

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Der Plan:
Das Format des Sozialkompass ist für die Hosentasche gut geeignet. Er soll praktisch, handlich und immer greifbar sein. Eben dann, wenn Hilfe benötigt wird...
- Der Sozialkompass beinhaltet ein Innenheft. In diesem sind 42 Einrichtungen in folgenden 7 Kategorien aufgelistet: Telefonische Hilfe, Informationszentren, Beratung, Medizinische und psychologische Hilfe, Essen, Nächtigung, Kleidung.
- Im Bereich Telefonische Hilfe befinden sich die wichtigsten allgemeinen Notrufnummern (Polizei, Feuerwehr, etc.), Frauennotruf, Sorgentelefon für Kinder, die Hotline der Anonymen Alkoholiker sowie die Nummer des Gewaltschutzzentrums.
- Im Bereich Informationszentren findet man Bundessozialamt, Sozialamt und die Zentrale der Caritas zur Weitervermittlung.
- Im Bereich Beratung sind 23 Einrichtungen aufgelistet.
- Im Bereich Medizinische und psychologische Hilfe wurden 9 Einrichtungen erfasst.
- Im Bereich Essen wurden 7 Einrichtungen erfasst.
- Im Bereich Nächtigung sind 10 Einrichtungen zu finden.
- Im Bereich Kleidung gibt es 6 Einrichtungen.
Zu jeder einzelnen Einrichtung gibt es umfassende Informationen zu Adresse, Telefonnummer, GVB-Anbindung, Öffnungszeiten sowie eine Kurzbeschreibung hinsichtlich Leistungen und Zielgruppe. Alle Einrichtungen sind mit Nummern versehen und gut lesbar im angehängten Stadtplan verzeichnet. Auf der Rückseite des Stadtplans befindet sich der Linienplan der GVB.
Bei den Symbolbezeichnungen der einzelnen Kategorien wurde auf Mehrsprachigkeit geachtet um aufzuzeigen, dass auch in dieser Hinsicht mehr getan werden muss. Es leben viele verschiedene Menschen in unserer Stadt, und alle haben ein Recht darauf, möglichst einfach Hilfe zu bekommen.
Wo gibt es den Sozialkompass?
- Die Erstauflage des Sozialkompass umfasst 7000 Stück.
- Er wird ab kommender Woche in den Beratungseinrichtungen, bei der Polizei, Rettung und anderen öffentlichen Stellen und Ämtern zur freien Entnahme aufliegen.
- Ziel ist es auch im öffentlichen Raum einen zentralen Platz zu finden, an dem der Stadtplan gut sichtbar für alle Menschen zugänglich ist.
- Im Internet findet man den Plan unter www.sozialkompass.at
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