Für barrierefreie Bedienung:

[Alt + 0] - Zur Startseite[Alt + 1] - Zur Suche[Alt + 2] - Zur Hauptnavigation[Alt + 3] - Zur Subnavigation[Alt + 4] - Zum Inhalt[Alt + 5] - Kontakt

Suche starten


Gemeindewohnung - Ansuchen und Zuweisungen

Wichtig zu wissen

Sie interessieren sich für eine Gemeindewohnung der Stadt Graz. Ob Sie für eine Gemeindewohnung in Frage kommen und welche Voraussetzungen Sie dafür erfüllen müssen, können Sie hier nachlesen.

 
So funktioniert es + Formular
Foto GWS 
Foto GWS
 
Wer kann um eine Gemeindewohnung ansuchen? Österreichische StaatsbürgerInnen, Personen, die österr. StaatsbürgerInnen gleichgestellt sind, das sind: EU-BürgerInnen, „Konventionsflüchtlinge“, die zum Aufenthalt berechtigt sind bzw. Personen mit einem langjährigen Aufenthaltstitel gem. Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (mindestens 5 Jahre). 

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Sie sind mindestens 18 Jahre alt, haben seit mindestens einem Jahr den Hauptwohnsitz in Graz (Nebenwohnsitzmeldungen sind hinderlich) oder sind in Graz berufstätig, besitzen kein sonstiges, zur eigenen Wohnversorgung ausreichendes Vermögen und Ihr jährliches Gesamtnettoeinkommen liegt unter den festgelegten Einkommensgrenzen:

1 Person      € 27.000,00
2 Personen  € 40.000,00
3 Personen  € 44.500,00
4 Personen  € 49.000,00
5 Personen  € 53.500,00
für jede weitere Person + € 4.500,00

Zum Gesamtnettoeinkommen gehören: Arbeitseinkommen, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Mindestsicherung, Wochengeld, Familienbeihilfe, Unterhaltsleistungen sowie sonstige Beihilfen aller in der Wohnung lebenden Personen. Für Studierende ist der Einkommensnachweis aus einem Beschäftigungsverhältnis erforderlich.

Wie reiche ich meinen Antrag ein?
Mittels Formular: Ansuchen Gemeindewohnung oder Ansuchen-behindertengerechte Gemeindewohnung
persönlich am Schillerplatz 4, 8011 Graz -  INFO-POINT - Parterre
per Post an WOHNEN GRAZ, Wohnungsmanagement, Schillerplatz 4, 8011 Graz
per E-Mail an: wohnungsmanagement@stadt.graz.at
Online: Gemeindewohnung  oder behindertengerechte Gemeindewohnung

 

 
Notwendige Unterlagen
  • Foto der/des Ansuchenden

Alle Unterlagen bitte in Kopie anschließen:

  • Staatsbürgerschaftsnachweis oder Reisepass bzw. Bescheid, mit welchem Ihre
    Flüchtlingseigenschaft festgestellt ist bzw. Sie als Flüchtling anerkannt wurden oder ein
    Aufenthaltstitel gem. Niederlassungs‐ u. Aufenthaltsgesetz - NAG, BGBL 100/2005
    (mind. 5 Jahre). EU-BürgerInnen müssen die Anmeldebescheinigung vorlegen und  für Drittstaatsangehörige und Asylberechtigte ist die Integrationserklärung erforderlich.
  • Einkommensnachweise (von allen Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben
    werden):  Lohn‐ oder Gehaltszettel der letzten 3 Monate bzw.  Lehrlingsentschädigungsnachweis
    Pensionsnachweis, letzter Einkommenssteuerbescheid bei Selbständigen,
    Bezugsbestätigungen für Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld, Krankengeld, Familienbeihilfe, Mindestsicherung, Alimentations‐ bzw. Unterhaltsleistungen, etc.
  • Mietvertrag bzw. sonstigen Nachweis über das derzeitige Miet‐ oder Benützungsverhältnis mit Angabe der Gesamtnutzfläche in m² der derzeitigen Wohnung
  • Bescheinigung über eine eventuelle Erwerbsminderung des/der Familienerhalters/in
    (punktewirksam ist nur eine mindestens 80%ige Erwerbsminderung)
  • Nachweis über eine eventuelle Behinderung oder Pflegebedürftigkeit Ihrerseits oder
    einer zum Familienverband gehörenden Person, die auch in der zukünftigen Wohnung leben wird (Bescheid des Bundessozialamtes, Magistrates Graz, der Pensionsversicherung über das Pflegegeld und dergleichen) 
  • gegebenenfalls Scheidungsurteil oder Gerichtsbeschluss und Vergleichsausfertigung
  • Nachweis bei drohenden oder bereits eingetretenen unverschuldeten Wohnungsverlust
  • für außerhalb von Graz wohnhafte und in Graz berufstätige WohnungswerberInnen -
    Versicherungsdatenauszug der österreichischen Sozialversicherung
  • Schwangerschaftsbestätigung (Mutter‐Kind‐Pass)
  • Anmeldebescheinigung bei EU-BügerInnen
  • Nachweis einer Integrationserklärung (für Drittstaatsangehörige) mit erstmaliger Meldung d. Hauptwohnsitzes in Graz nach dem 1.1.2016
  • Weitere Unterlagen werden benötigt, wenn Sie um eine barrierefreie, behindertengerechte Gemeindewohnung ansuchen: Behindertenpass, Nachweis über Mietzinsbeihilfe nach § 20 Stmk. Behindertengesetz (Bescheid des Sozialamtes), Nachweis über Zuschuss Wohnungsaufwand in Verbindung mit dem Lebensunterhalt nach § 9 Stmk. BHG (Bescheid des Sozialamtes), Vollmacht bei Vertretung, gegebenenfalls Sachwalterbeschluss

Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass Sie sämtliche zur Bearbeitung Ihres Ansuchens erforderlichen Unterlagen und Nachweise bzw. Änderungen (z.B. Adresse, Personenanzahl, Familienstand, Wohnungsverhältnisse, Einkommen) sofort, spätestens aber innerhalb von 4 Wochen dem Eigenbetrieb Wohnen Graz/Wohnungsmanagement vorlegen bzw. bekannt geben. Sollten Sie ohne triftigen Grund dieser Verpflichtung nicht nachkommen, beginnt die Wartezeit ab Einlangen der Unterlagen bzw. Bekanntgabe der Änderung neu zu laufen.

 
Fristen + Termine

Wegen der geringen Anzahl an freien Wohnungen und der ständig steigenden Zahl von Ansuchen ist ein sofortiges Wohnungsangebot leider nicht möglich.

Wie lange warte ich ungefähr auf eine Gemeindewohnung?

1 Person  ca. 9  bis  12

 Monate

2 Personen  ca. 6  bis  9

 Monate

3 Personen  ca. 9  bis  12

 Monate

4+ Personen  ca. 18  bis  24

 Monate

 

siehe aber auch Wohnungen ohne Wartezeit 

 
Kosten: keine
 
Kontakt

WOHNEN GRAZ - Wohnungsmanagement
Schillerplatz 4, 3. Stock
8011 Graz

Tel.: +43 316 872-5413 - Gemeindewohnungen
Tel.: +43 316 872-5444 - barrierefreie Gemeindewohnungen (Claudia Mayer)
Tel.: +43 316 872 5447 - Wohnungskontrolle (Heinz Baumgartner)
Fax: +43 316 872-5409
E-Mail: wohnungsmanagement@stadt.graz.at

Öffnungszeiten:
Zentrale Annahmestelle für Ansuchen u. Unterlagen:
Mo - Fr, 7 - 15 Uhr / Parterre INFO-Point
Schlüsselausgabe:
Mo - Fr, 7 - 13 Uhr / Parterre INFO-Point
Ticketausgabe zur Vorsprache im Wohnungsmanagement:
Die + Fr, 7 - 9 Uhr / Tiefparterre (max. 60 Tickets/Tag)

Erreichbarkeit:
3 und 63 (Haltestelle Schillerplatz) und
60 und 63 (Haltestelle Krenngasse)

Parkmöglichkeit:
Gebührenpflichtige Kurzparkzone
Behinderten-Parkplätze in der Herrandgasse (vor barrierefreien Eingang über Lift Herrandgasse)

Barrierefreier Zugang:
über Eingang Lift Herrandgasse (bitte läuten)

 

 
Was passiert mit meinem Antrag?

Ihr Antrag wird von SachbearbeiterInnen geprüft. Wenn alle Unterlagen vorgelegt wurden, bekommen Sie eine schriftliche Verständigung, ob Sie vorgemerkt werden können oder nicht.

Im Falle einer positiven Erledigung werden Sie gebeten nach Ablauf Ihrer Mindestwartezeit bei Wohnen Graz / Wohnungsmanagement persönlich vorzusprechen ( Ticketausgabe Die + Fr). 

Achtung: Wenn Sie fünf Ihren Verhältnissen entsprechend zumutbare Wohnungen ablehnen, ist nach 2 Jahren eine neuerliche Antragstellung erforderlich.

 
Mindestpunkteanzahl

Um für eine Gemeindewohnung vorgemerkt werden zu können, muss eine Mindestpunkteanzahl erreicht werden. Für 1 Person sind derzeit 36 Mindestpunkte erforderlich, für Mehrpersonenhaushalte 112 Punkte, wobei beim Mehrpersonenhaushalt Punkte aus mindestens 2 von 3 Bereichen (Wohnungsdefizite, Lebenslage, Erwerbslage) erforderlich sind.

Was wird bewertet?

Wohnungsdefizite: Kein Wasser, Unbewohnbarkeit, kein WC, kein Bad od. Dusche, Kellerwohnung, Gesundheitsschädlichkeit durch Feuchtigkeit (über 10% sämtlicher Flächen der Wohnräume), Lärmbelastung nach Lärmstraßenkataster

Lebenslage: familiäre Umstände (Kinder, für die Familienbeihilfe bezogen wird, AlleinerzieherInnen, Jungfamilie ‐ unter 35 Jahren), Überbelag der Wohnung (Richtwert ist eine durchschnittliche Wohnfläche von 15 m² pro Person bzw. 1 Zimmer pro Person)

Erwerbslage: Einkommenssituation und persönliche Umstände wie z. B.: Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eines Familienmitgliedes, mindestens 80%ige Erwerbsminderung des/der Familienerhalters/in

 
Wohnversorgung in Notfällen

In bestimmten Notsituationen wird vom Eigenbetrieb Wohnen Graz/Wohnungsmanagement eine Einzelfallprüfung vorgenommen. Das Vorliegen der Notlage wird nach genau festgelegten Kriterien geprüft, jedoch darf das jährliche Gesamtnettoeinkommen das 1,2‐fache des ausgleichszulagenfähigen Einkommens nicht überschreiten! Das ist derzeit für 
1 Person       € 14.949,00
2 Personen   € 22.414,00
3 Personen   € 24.721,00
4 Personen   € 27.027,00
für jede weitere Person + € 2.306,00  

Die Mindestwartezeit bei Notfällen beträgt ca. 6 Monate.

Mögliche Notsituationen sind:

  • Unbewohnbarkeit Ihrer derzeitigen Wohnung: Baupolizeiliches Benützungsverbot, zu geringe Raumhöhe, kein elektrisches Licht, keine stationäre Heizung (durch Rauchfangkehrer bestätigt), kein benutzbares WC im Nahbereich (muss außerhalb des Hauses liegen), kein benutzbarer Wasseranschluss im Nahbereich (z.B. Brunnen)
  • Private Notunterkunft: Aufgrund einer Notlage oder eines unverschuldeten Wohnungsverlustes wurde eine private Notunterkunft bezogen, z.B. bei Verwandten od. eine Schlafstelle bestimmter caritativer Einrichtungen
  • Öffentliche Notunterkunft: Unterbringung in einer von der öffentlichen Hand organisierten Einrichtung (z.B. Übergangswohnung der Stadt Graz, Frauenhaus, Frauen‐und Männerwohnheim der Stadt Graz) oder einer privaten bzw. einer Einrichtung einer Sozialorganisation, die vom Eigenbetrieb Wohnen Graz als öffentliche Notunterkunft anerkannt wird 
  • Drohender Wohnungsverlust: Vorliegen einer Notlage (Einkommenseinbußen, Arbeitslosigkeit) oder unverschuldeter Wohnungsverlust 
  • Wohnungslosigkeit: Sie verfügen beispielsweise seit mindestens einem halben Jahr über keine fixe Schlafstelle und allenfalls nur über eine Postadresse

Hinweis: Ein Wohnungsverlust nach Beendigung eines befristeten Mietverhältnisses oder durch einen Räumungsvergleich kann im Regelfall nicht als drohender Wohnungsverlust gewertet werden.

 
Nicht für eine Gemeindewohnung vorgemerkt werden können
  • Allein‐ bzw. MiteigentümerInnen einer Wohnung, eines Hauses oder einer Liegenschaft
  • Personen, die sonst über ein hinlängliches Vermögen zur eigenen Wohnversorgung verfügen
  • MieterInnen einer von der Gemeinde zugewiesenen Wohnung (dies gilt auch für HausbesorgerInnen‐, SeniorenInnen‐, Behinderten‐, StudentInnen‐ oder KünstlerInnenwohnungen)
  • MieterInnen, die aus eigenem Verschulden aus einer Gemeindewohnung gekündigt bzw. delogiert wurden (z.B. wegen unbefugter Weitergabe, wegen Nichtbenützung,wegen unleidlichen Verhaltens, etc.)
  • Personen, die in ihrer Nichtgemeindewohnung einen Kündigungsgrund gesetzt haben
  • WohnungswerberInnen, die verheiratet sind, eine Gemeindewohnung bewohnen und eine Trennung beabsichtigen, aber die Scheidungsklage nicht nachweislich eingereicht haben
  • Personen, die durch wissentlich falsche Angaben eine ihnen nach den Richtlinien nicht zustehende Punkteanzahl tatsächlich erlangt oder auf diese Weise versucht haben, eine nicht gerechtfertigte Punkteanzahl zu erreichen oder eine Gemeindewohnung widerrechtlich bezogen haben.
 
Mehr zum Thema
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).

  • socialbuttons