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Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung

Wichtig zu wissen
Folder zum Download; Foto: iStock 
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Diese finanzielle Qualifizierungsförderung für berufliche Weiterbildungen richtet sich an berufstätige Grazerinnen und Grazer mit niedrigem Haushaltseinkommen.

Warum ein „Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung“?

Eine Initiative dieser Art für den Grazer Arbeitsmarkt braucht es, weil immer mehr Menschen trotz Arbeit nicht mit dem Einkommen auskommen. Auch in Graz leben viele Frauen und Männer, die oft ihren Alltag, obwohl sie in Beschäftigung stehen, finanziell nur schwer bewältigen können. Somit bietet Arbeit nicht automatisch Schutz vor Armut. Berufliche Qualifizierung bildet eine wesentliche Strategie, um dem entgegenzuwirken. Der „Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung" soll deshalb Grazerinnen und Grazer dabei unterstützen, berufsbezogene Weiterbildungen wahrzunehmen.

Die Initiative „Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung" des Referats Arbeit und Beschäftigung des Sozialamtes der Stadt Graz fördert Ihre persönliche Weiterbildung bzw. Umschulung mit bis zu € 1.000,- pro Person. Bezahlt werden damit ein Teil der Kosten oder die gesamten Kosten der Kurse, Aus- und Weiterbildungen oder Umschulungen. Das Projektteam der ÖSB Consulting GmbH unterstützt Sie bei der Antragstellung und bietet zusätzlich auch eine kostenlose Qualifizierungsberatung an.

Gefördert werden können: 

  • Frauen und Männer zwischen 18 und 64 Jahren
    • die erwerbstätig sind (selbstständig oder unselbstständig)
    • seit mindestens 6 Monaten ihren Wohnsitz in Graz haben 
    • über ein niedriges Haushaltseinkommen verfügen

Die Klärung, ob Sie alle Voraussetzungen für die Förderung erfüllen, erfolgt gemeinsam mit dem Projektteam, ebenso die Berechnung des Haushaltseinkommens. Dazu müssen Sie bitte die notwendigen Unterlagen (siehe unten) zum persönlichen Beratungstermin mitbringen. 

Nicht förderbare Personen sind:

  • SchülerInnen, Lehrlinge und StudentInnen
  • BezieherInnen einer Alters- bzw. Invaliditätspension
  • Personen, die beim Arbeitsmarktservice gemeldet sind, sich in Bildungskarenz bzw. Bildungsteilzeit befinden oder eine andere Qualifizierungsförderung (beispielsweise vom Arbeitsmarktservice) erhalten
  • Arbeitslos gemeldete Personen mit geringfügigem Dienstverhältnis

Zudem sind von der Förderung Personen ausgeschlossen, die in bestimmten Organisationen arbeiten wie Bund/Land/Gemeinden/Gemeindeverbände sowie politische Parteien. Des Weiteren sonstige juristische Personen öffentlichen Rechts (wie Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, ÖGB) sowie ArbeitnehmerInnen in einem unkündbaren Arbeitsverhältnis.


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So funktioniert es

 

Stufe 1 - ERSTKONTAKT

Unter der Telefonnummer +43 664 601 77 3333 oder per E-Mail an grazbildetweiter@oesb.at bekommen Sie alle wichtigen Basisinformationen. Im Rahmen eines „Quick Checks" werden die Grundvoraussetzungen abgeklärt. Erfüllen Sie die Grundvoraussetzungen, wird ein Termin für die persönliche Antragstellung vereinbart.

Stufe 2 - BERATUNG UND BEGLEITUNG

In dieser Stufe werden alle weiteren Voraussetzungen sowie folgende Fragen geklärt:

  • Erfülle ich die Voraussetzungen bezüglich der Einkommensgrenzen für einen Antrag?
  • Welche Weiterbildungen werden gefördert?
  • Welche Unterlagen muss ich noch einreichen?

Im Rahmen eines kostenlosen persönlichen Beratungsgesprächs wird gemeinsam mit dem Projektteam das Antragsformular ausgefüllt, das monatliche Nettoeinkommen (Haushaltseinkommen) berechnet und alle Nachweise gesichtet. Ebenfalls ist bei Interesse eine professionelle und kostenlose Qualifizierungsberatung möglich.

Die Antragstellung für die Qualifizierungsförderung erfolgt ausschließlich über das dafür vorgesehene Antragsformular.

Stufe 3 - ANTRAGSTELLUNG

Sobald alle Unterlagen erbracht wurden und der Antrag vollständig ausgefüllt beim Projektteam eingebracht wurde, kommt es spätestens 10 Werktage nach Antragstellung zum Förderentscheid.

Die Teilnahme an einem persönlichen Beratungsgespräch mit einer/m ÖSB-BeraterIn gewährleistet nicht automatisch die Zuerkennung einer Förderung.

 

Was passiert, wenn mein Antrag genehmigt wird?

 

Stufe 4 - BESUCH DER WEITERBILDUNG

Hier besuchen Sie die geförderte Bildungsmaßnahme bei einer anerkannten Bildungseinrichtung.

Stufe 5 - KONTROLLE UND ABSCHLUSS

In der letzten Stufe wird die sachgerechte, d.h. korrekte Mittelverwendung überprüft. Der Förderprozess endet mit Übermittlung Ihrer Teilnahmebestätigung.


 
Graz bildet weiter. Foto: iStock 
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Notwendige Unterlagen

Zur Antragstellung gehören das vollständig ausgefüllte Antragsformular sowie die erforderlichen Anlagen.

Dies sind:

  • Kopien des Meldezettels aller Haushaltsmitglieder
  • Kopie des Personalausweises, Reisepasses oder Führerscheins
  • Nachweis des Haushaltseinkommens

Weitere Nachweise sind auf Verlangen beizubringen.

 
Fristen + Termine

Eine Förderung kann im Zeitraum vom 1. September 2016 bis 30. Juni 2017 beantragt werden.

Spätester Beginn der Weiterbildung ist der 31. Juli 2017.

Es können nur Qualifizierungen gefördert werden, die nach dem 1. Mai 2016 begonnen haben.

 
Kosten: Keine
 
Kontakt
 

Das Projektteam freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail, um einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren.

ÖSB Consulting GmbH
Eggenberger Allee 40-42
8020 Graz

Telefon: +43 664 60 1773333
E-Mail: grazbildetweiter@oesb.at

Das Projektbüro ist mit der Straßenbahnlinie 7 und mit den Buslinien 33 wie auch 62 (Haltestelle: Franz-Steiner-Gasse) erreichbar.

 

 
Häufig gestellte Fragen

 

Welche Aus- und Weiterbildungen können gefördert werden?
Förderbare Aus- und Weiterbildungen bzw. Umschulungen sind alle im weitesten Sinn für den Arbeitsmarkt nutzbaren Kurse, wie z.B. die Verbesserung von Deutsch- oder Computerkenntnissen, der Abschluss einer zertifizierten Weiterbildung oder eine fachliche Spezialisierung. Diese sollen allgemein sinnvoll und verwertbar für den Arbeitsmarkt sein.

Die Qualifizierung muss im Inland, außerhalb des derzeitigen Betriebes und bei einem professionellen Bildungsträger gemacht werden. Sie darf außerdem insgesamt nicht mehr als € 4.000,- kosten, um die Förderung bis zu € 1.000,- dafür beziehen zu können.

Ausgeschlossen von der Förderung sind:

  • Studiengebühren
  • Qualifizierungen, zu denen der Dienstgeber/die Dienstgeberin verpflichtet ist
  • Qualifizierungen, für die üblicherweise ein anderes Förderinstrumentarium vorhanden ist (Ausschluss von Doppelförderungen)
  • Onlinestudium, Fernlehrgänge, Kurse mit Sport- und Freizeitcharakter

Was bedeutet niedriges Einkommen (Haushaltseinkommen)?
Falls Ihnen als alleinstehende Person monatlich netto nicht mehr als € 1.128,- zur Verfügung stehen bzw. als Paar nicht mehr als € 1.692,- können Sie einen Antrag auf Qualifizierungsförderung stellen. Für jedes Kind unter 14 Jahren in Ihrem Haushalt kann ein monatlicher Betrag von € 338,- dazugerechnet werden bzw. € 564,- pro Kind über 14 Jahren.

Hinweis: Es werden sämtliche Einkommen berücksichtigt (z.B. auch Alimente-Zahlungen und sonstige Einkünfte). Ausgenommen sind die Familien- und Wohnbeihilfe.

Wichtiger Hinweis: Das Projektteam der ÖSB Consulting GmbH hilft beim Berechnen.

Besteht ein Rechtsanspruch auf die Gewährung der Förderung?
Nein, es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewährung der Qualifizierungsförderung.


 
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