GRAZNews

Graz als Umwelt-Lehrbeispiel
20. April 2005

Graz macht auf dem Umweltsektor Schule: Die vielen Paradebeispiele auf dem Umweltsektor, vor allem das Erfolgsprogramm Ökoprofit® und der Kampf gegen den Feinstaub, standen im Mittelpunkt des Interesses, als eine Delegation des Lehrkräfte-Arbeitskreises Umwelt und Energie der steirischen Landeshauptstadt einen Besuch abstattete. Umweltreferent Bürgermeister-Stellvertreter Walter Ferk empfing die Gäste im Grazer Rathaus.

Rund zwei Dutzend Lehrkräfte von Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) aus ganz Österreich hatten sich gestern Nachmittag bei einer Exkursion des Arbeitskreises Umwelt und Energie in Graz eingefunden, um mehr über die vielen Grazer Umwelt-Vorzeigeprojekte zu erfahren. Vor allem das im Grazer Umweltamt entwickelte Paradeprogramm Ökoprofit®, bei dem durch sparsamen Umgang mit Ressourcen und Abfallvermeidung den Firmen saubere Profite erwachsen, und die Maßnahmen im Kampf gegen den Feinstaub standen im Mittelpunkt des Interesses. Sichtlich erfreut über den hohen Stellenwert, den das "Lehrbeispiel Graz" bei den Pädagogen hat, zeigte sich Umweltreferent Bürgermeister-Stellvertreter Walter Ferk, der die Gäste im Grazer Rathaus empfing: "Wir betreiben in Graz seit vielen Jahren eine Umweltpolitik auf hohem Level. Nicht erst durch den erfolgreichen Kampf gegen den Smog vor eineinhalb Jahrzehnten oder unsere Vorreiterrolle im Ringen gegen den Feinstaub haben wir immer wieder bewiesen, dass wir eine zukunftsorientierte Umweltpolitik betreiben!"

Mit dem Programm Ökoprofit® sei es gelungen, die vorher vielfach skeptische Wirtschaft mit ins Boot zu holen, betonte Ferk. Die Erfolgsgeschichte dieses Konzepts werde mittlerweile in zahlreichen Ländern rund um den Erdball geschrieben - die Betreuung der damit verbundenen Umweltprojekte gehe aber immer noch von Graz aus, freute sich der Umweltreferent. Als "Exportschlager" erweise sich auch das in Graz entwickelte Feinstaub-Prognosemodell, das unter anderem bereits in Südtirol eingesetzt werde.

Für den Arbeitskreis Umwelt und Energie, zu dem sich engagierte HTL-Lehrkräfte Ende der 80er-Jahre zusammengeschlossen hatten, bedankte sich Ministerialrat DI Wolfgang Riemer für den herzlichen Empfang. Man werde das Lehrbeispiel Graz in ganz Österreich den Schülerinnen und Schülern weiter vermitteln, kündigte Riemer an, dass Graz auf dem Umweltsektor im gesamten Bundesgebiet im wahrsten Sinne des Wortes Schule macht.

Quelle: Wolfgang Maget


News
Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern

Der Grazer Umweltamtsvorstand DI Dr. Karl Niederl, der Direktor der BULME Graz-Gösting, Hofrat DI Wolfgang Gugl, Bürgermeister-Stellvertreter Walter Ferk und Ministerialrat DI Wolfgang Riemer aus dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei der Übergabe des Geschenks an Ferk, einer Miniatur-Dampfwalze (v. li.).

Foto: Stadt Graz/Fischer

MIK



Zur Übersicht News-Archiv
ZurueckZum Seitenanfang

Magistrat Graz, Öffentlichkeitsarbeit