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Interessensgemeinschaft Waltendorf-Ries

Bürgerinitiative

Ansprechpartner: Mag. Dr. Wochesländer

Adresse: Rosenhang 16, 8010 Graz

E-Mail: pw2@gmx.net

Kurzbeschreibung:
Wahrnehmung der Interessen der Bürger von Waltendorf und Ries - Punkto Straßenverkehr, Landschaft, Umwelt, Sicherheit...

Neue Initiative:
Seit einiger Zeit gibt es in Graz, insbesondere am Ruckerlberg sehr viele Einbrüche. Allein in einer 800 m langen Gasse mit rund 20 Häusern wurde fast in jedes Haus eingebrochen. Aus diesem Grund  wurde eine neue Initiative „Nachbar passt auf" Ende 2012 ins Leben gerufen. Leider wurden wir von der Stadtpolitik gelobt, aber nicht unterstützt (kein Geld!). Wir haben uns daher vernetzt und machen echte Nachbarschaftshilfe. Die erste Informationsveranstaltung war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer wurden von möglichen Präventionsmaßnahmen informiert, Einbruchsopfer schilderten ihre Erlebnisse, Diskussion und Ideensammlung für Verbesserungen ergänzten die Versammlung. Auch entsprechende Aufkleber wurden produziert und verteilt. Wir passen bei Abwesenheiten auf das Haus des Nachbarn auf. Zusätzlich haben wir einen öffentlichen Vortrag mit Unterstützung eines Polizeiexperten veranstaltet. Wir wurden von verschiedenen Medien angesprochen und mit über zehn Veröffentlichungen unterstützt. Statt eine SOKO Süd zu installieren, hört man nur Beschwichtigungen und verschweigt die wahren Verhältnisse. Die Betroffenen werden mit ihren Schäden und Ängsten im Regen stehen gelassen! Die Einbruchsstatistik weist nach wie vor sehr viele Delikte auf. Mit der Reduktion der Polizeistationen wird sich die Lage für uns Bürger noch verschärfen. Nachdem Politik nicht willens ist und die Polizei offensichtlich nicht in der Lage uns zu helfen, können wir nur zur Selbsthilfe greifen. Wir werden uns nicht davon abhalten lassen und werden weitermachen!

Mag. Dr. Peter Wochesländer

Ausgangspunkt:
Im November 2001 wurden die Bewohner von Waltendorf und Ries von den im Entwurf des Flächenwidmungsplanes 3.0 vorgesehenen Änderungen informiert. Dies führte bei vielen Bewohnern des Ruckerlberges und Umgebung zu zum Teil heftigen Protesten. Wir gründeten daraufhin die Interessengemeinschaft Waltendorf - Ries. Durch gezielte Aktionen wurden die betroffenen Anrainer informiert: Versammlungen, Internet, Flugblätter, Informationsstände, etc... Insgesamt wurden weit über 3000 Einwendungen und Unterschriften von den Bezirken Waltendorf und Ries im Stadtplanungsamt eingebracht. Im August erhielten wir als IG die Benachrichtigung über einen Beschluss des Gemeinderates von Herrn DI. Rosmann / Stadtplanungsamt, worin mitgeteilt wurde, dass unsere Einwendungen  zur Gänze berücksichtigt wurden. Wir wissen nun, dass unser gemeinsames Vorgehen erfolgreich und richtig war und es nicht möglich ist zusätzliche und unnötige Verkehrsflächen gegen den Willen der Bewohner durchzusetzen. Und hoffen, es wurde zumindest versprochen, dass in Zukunft die Behörde uns Bürger in die Planung mit einbezieht und nicht, wie offensichtlich bisher, die Anliegen Betroffener übergeht.
Wir als Vertreter der Interessensgemeinschaft Waltendorf Ries bedanken uns bei allen, die aktiv unser Anliegen unterstützt haben und werden uns auch in Zukunft unpolitisch gegen Willkür zu wehren wissen!
IG Waltendorf - Ries
Peter Wochesländer Susanne Krug Harald Stepnicka

In letzter Zeit ...

... werden immer häufiger am Ruckerlberg alte Villen abgerissen und durch teilweise überdimensionierte Betonglas-Blöcke ersetzt. Der Villencharakter der Gegend wird dadurch zerstört. Dabei wird augenscheinlich die Baudichte überschritten! Die Bau- und Anlagenbehörde genehmigt fast alles im Sinne der Bauträger. Dies obwohl bekannt ist, dass der Ruckerlberg die Frischluftschneise für Graz ist! Bestes Beispiel Rosenhang. Hier wurde zuerst vom Eigentümer ohne Genehmigung 3300 m² Grünflächen gerodet und eingeebnet. Dann wurde das Grundstück an einen Bauträger verkauft. Dieser errichtet nun 9 Wohneinheiten mit Tiefgarage und Carport für 16! Autos, was fast einer Verdoppelung des Bestandes der Gasse bewirkt. So will die Stadt den PKW Verkehr eindämmen! Außerdem werden die überschüssigen Wässer über das Nachbargrundstück bzw. Wald in den Ragnitzbach geleitet, wenn das überall passiert, dann gibt es Überschwemmungen. Alle Einwendungen zum Trotz wurde die Baugenehmigung erteilt. Der Baustellenverkehr auf einer 3,5 m breiten mit 1,5 t Beschränkung versehenen Straße ist dem BAB und dem Straßenamt egal. Sogar am Samstag dürfen sie von 6 Uhr bis 19 Uhr fahren und bauen. Nur Rasenmähen darf man zwischen 12 bis 15 Uhr nicht! Als Bauträger bekommt man mehr Rechte als Grazer!

Petra Gradwohl

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