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Zahlen, Daten und Fakten zur Integration in Graz

INTEGRATION.GEMEINSAM.GESTALTEN.

292.269 Menschen aus circa 160 Nationen lebten per 1.1.2019 in Graz (Hauptwohnsitz). Das sind um 2.829 Personen mehr als am 1.1.2018.
Zusätzlich hatten 35.684 Menschen einen Nebenwohnsitz in Graz.

Cirka 24 % der Grazer und Grazerinnen (70.047 Personen) mit Hauptwohnsitz in Graz hatten eine andere Staatsbürgerschaft als die österreichische. Vor allem sind dies Menschen mit rumänischer (7.705), kroatischer (7.175), bosnischer (6.825), deutscher (6.479) oder türkischer (5.418) Staatsbürgerschaft. 12 % der Grazerinnen und Grazer (34.794 Personen) kommen aus dem EU-Ausland, 12,1 % (35.253 Personen) sind Nicht-EU-BürgerInnen. In der Vielfalt der Stadtbevölkerung liegen Chancen und Herausforderungen für die moderne Stadtgesellschaft.

Integration soll so gestaltet werden, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Graz am wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben gleichberechtigt teilhaben können. Erfolgreiche Integrationsarbeit ist Aufgabe und Verantwortung vieler Akteurinnen und Akteure, angefangen bei jedem und jeder einzelnen, der Verwaltung, den Bildungseinrichtungen, den Vereinen und Organisationen, den Unternehmen, der Politik und vielen mehr. Die Bemühungen, die aus dieser gemeinsamen Verantwortung resultieren, brauchen Bündelung und Vernetzung. Diese Aufgabe kommt auf städtischer Ebene dem Integrationsreferat zu.

Das Integrationsreferat der Stadt Graz

Das Integrationsreferat wurde mit 3. November 2005 zur Koordination und Umsetzung von Integrationsmaßnahmen eingerichtet und hat die Förderung der Integration und Teilhabe aller in Graz lebenden Menschen zum Ziel.

Der Fachbereich Integration gestaltet aktiv die Vielfalt der Stadtgesellschaft sowie die interkulturelle Orientierung der Verwaltung und nimmt dabei eine vernetzende und beratende Funktion wahr.

Die im Jahr 2015 im Grazer Gemeinderat beschlossene Integrationsstrategie ist die programmatische Richtschnur für integrationspolitische Maßnahmen und Projekte in Graz.

Über das Integrationsreferat werden viele Integrationsprojekte gefördert.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihr Förderansuchen.

Alle Menschen, die ihren Hauptwohnsitz in Graz melden werden außerdem mit einem Informations-Paket willkommen geheißen und zu einer informativen Stadtführung eingeladen.

Aufgaben und Schwerpunkte

Die Stadt Graz - seit 2001 übrigens erste Menschenrechtsstadt Europas - versteht Integration als Querschnittsaufgabe, die nahezu alle Bereiche der Verwaltung und des Zusammenlebens in der Stadt betrifft. Der Fachbereich Integration ist ämterübergreifend Ansprechpartner für das Thema Integration insgesamt und unterstützt und berät städtische Ämter und Einrichtungen, aber auch andere Institutionen und Organisationen im Themenbereich, Zuwanderung, Integration und interkulturelles Zusammenleben. Eine weitere Aufgabe ist es, aus Sicht der Betroffenen auf Schwächen und Lücken im bestehenden System aufmerksam zu machen.

Jahresbericht 2018 - online lesen oder bestellen

Integrationsreferat mit Tätigkeitsbericht © Stadt Graz/Integrationsreferat
Integrationsreferat mit Tätigkeitsbericht© Stadt Graz/Integrationsreferat

Das Team des Integrationsreferates freut sich, den Jahresbericht 2018 präsentieren zu können. Im bunten Poster-Design ist dieser unter integrationsreferat@stadt.graz.at oder +43 316 872-7481 kostenlos bestellbar. Außerdem steht er in einer pdf-Version (Bericht) und in einer pdf-Version (Plakat) zur Verfügung.

Neue Angebote für Graz
2018 konnten einige neue Angebote realisiert werden. Vor allem im Bereich Extremismusprävention wurden mit der offiziellen Eröffnung der Extremismuspräventionsstelle Steiermark - next: no to extremism Akzente gesetzt. Diese hat die Aufgabe, nationales und internationales Fachwissen zum Thema Extremismus zu bündeln und darauf aufbauend konkrete Handlungen und Maßnahmen zu setzen.

Engagiertes Graz
Das freiwillige Engagement der Grazerinnen und Grazer in seinen vielfältigsten Formen zu fördern stand auch 2018 im Mittelpunkt unserer Arbeit. So hat sich etwa inzwischen das Netzwerk „Graz entwickelt Ehrenamt" als Plattform für circa 160 Personen und circa 80 Initiativen und Vereine etabliert. Ziel ist es, gemeinsam die Angebote rund um den Bereich des ehrenamtlichen Engagements in Graz weiterzuentwickeln und neue Angebote zu schaffen.

Neu in Graz Broschüre in Leichter-Lesen-Version
Alle Informationen aus der Neu in Graz Broschüre können ab sofort auch mittels capito-App in einfacher Sprache abgerufen werden. Verfügbar sind neben dem Originaltext (Deutsch und Englisch) verschiedene Niveau-Stufen in Deutsch (A1 und A2) sowie eine Vorlesefunktion. Über QR-Code können die Inhalte abgerufen werden.

Zusammenleben der Religionen / Gedenkjahr 2018
Ausgewählte Schulstufen konnten 2018 kostenlos die Grazer Synagoge besuchen. Außerdem gab es für Schulklassen die Möglichkeit, Workshops zur Förderung des interreligiösen Verständnisses mit besonderem Fokus auf das Judentum zu buchen.

Qualitätssicherung und Weiterentwicklung
Bei unserer Integrationsarbeit orientieren wir uns an der Integrationsstrategie der Stadt Graz. Diese wird von ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen in ihrer Umsetzung begleitet, dem sogenannten Integrationspool. Immer wieder holen wir uns auch Input von wissenschaftlichen Stellen. Auf Basis der Studienergebnisse von Prof. Aslan von der Uni Wien zum Thema „Wertehaltung Geflüchteter" traf 2018 beispielsweise eine Arbeitsgruppe zusammen, um konkrete Maßnahmen für Graz abzuleiten. Diese kommen sukzessive ergänzend zur bestehenden Strategie zur Umsetzung.

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