• Seite vorlesen
  • Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Wohnen, in neuen Dimensionen

20.09.2017
Gewährten heute Ausblicke auf die Zukunft des Wohnens in Graz: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (r.) und sein Stellvertreter Mag. (FH) Mario Eustacchio. © Stadt Graz/Fischer
Gewährten heute Ausblicke auf die Zukunft des Wohnens in Graz: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (r.) und sein Stellvertreter Mag. (FH) Mario Eustacchio.© Stadt Graz/Fischer

In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Bürgermeisterstellvertreter Mag. (FH) Mario Eustacchio sowie Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle und Wohnen-Graz-GF Mag. Gerhard Ullmann heute ihre Pläne in puncto künftiges Wohnen in Graz. Es ging dabei um die Schwerpunkte Heizungsumstellung auf Fernwärme, thermische Sanierung bestehender Objekte und die Vorstellung von Neubauten, die hinsichtlich Ökologie, Ökonomie und friedvollem Zusammenleben "alle Stückerln" spielen.

Für Bürgermeister Nagl steht außer Zweifel: "Wir müssen in Graz immer mehr Menschen wohnversorgen und dabei auf unsere Umwelt, auf ein harmonisches Miteinander von Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Kulturen achten und dabei nicht die Wirtschaftlichkeit aus dem Auge verlieren." In enger Kooperation mit "Wohnen Graz" (vormals Wohnungsamt) hat man Konzepte entwickelt, wie dieser Spagat zu schaffen ist. Bei der Ausdehnung des Fernwärmenetzes bzw. der Heizungsumstellung sind die vorrangigen Projektziele:

  • Feinstaubreduktion und CO²-Einsparung
  • Hebung des Standards der Gemeindewohnungen
  • vereinfachte administrative Abwicklung

Im Zeitraum von 2010 bis 2016 wurden insgesamt 1.265 Wohneinheiten auf Fernwärme umgestellt, was sich mit Gesamtkosten von 6,3 Millionen Euro zu Buche schlug. Fortsetzung folgt, das Heizungsumstellungsprojekt läuft auch heuer bzw. 2018. Insgesamt sollen in diesem Zeitraum 420 Wohneinheiten mit Fernwärme versorgt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt über die Bonus-Aktion der Energie Graz, der Anschlussförderung des Landes Steiermark und der Förderung des Umweltamtes

Sanierungen & Neubau

Als einen zweiten wesentlichen Schritt im Rahmen von Wohnen stellten die beiden Koalitionspartner heute das Sanierungsprogramm 2017/2018 vor. Eine ganze Reihe von bestehenden Projekten wird thermisch saniert. Das heißt es werden Wärmedämmverbundsysteme, Fenstertausch, Dämmung von Kellerdecken und Dachgeschoßdecken, etc. vorgenommen.

Als ein Leuchtturmprojekt präsentierten Nagl und Eustacchio jenes Am Grünanger, wo 36 Gebäude mit 156 Wohneinheiten (Siegerprojekt vom Grazer Architekturbüro Hohensinn) vorzeigen, wie Wohnen in Zukunft aussehen kann.

Lesen Sie mehr dazu hier!

Mehr zum Thema

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).