Thema des Monats - Oktober 2017

Sicher durch den Herbst

Rutschgefahr durch Laub

(Symbolfoto: Gerd-Altmann_pixelio.de) 
(Symbolfoto: Gerd-Altmann_pixelio.de)

Nicht nur im Winter werden Spaziergänge oder andere Fußwege zur Rutschpartie. Im Herbst genügt die Kombination aus abgefallenem Laub und Feuchtigkeit, um FußgängerInnen zu Fall zu bringen.

Diese Erfahrung müssen Jahr für Jahr mehrere tausend Personen machen, die wegen Regen oder Laub zu Sturz kommen und ihre Verletzungen oft im Krankenhaus behandeln lassen müssen.

Mit einem Anteil von 55 Prozent sind hauptsächlich Frauen von Unfällen durch Ausrutschen betroffen. 40 Prozent der Sturzopfer sind älter als 60 Jahre. Vor allem Bruchverletzungen heilen im Alter wesentlich schwerer, daher ist für ältere Menschen besondere Vorsicht geboten.

Sichtbar sein, sicher sein!

(Symbolfoto: KFV) 
(Symbolfoto: KFV)

Fußgänger sehen zwar hellbeleuchtete Autos bereits aus der Ferne, sie selbst werden dagegen von Kfz-Lenkern oft erst sehr spät wahrgenommen. Einfache Hilfsmittel: helle und mit Reflektoren ausgestattete Kleidung. Ein Fußgänger, der Kleidung mit Reflektoren trägt, ist für einen Autofahrer mit Abblendlicht bereits aus 150 Metern Entfernung zu sehen. Dunkel gekleidete Fußgänger hingegen können erst aus etwa 20 bis 30 Metern erkannt werden, also oft zu spät, um entsprechend reagieren zu können.

Daher:

  • Tragen Sie möglichst helle Kleidung! 
  • Reflektoren sollten rundum strahlen, um Fußgänger auch seitlich sichtbar zu machen.
  • Reflektierende Kleidung alleine nützt nichts, wenn Sie sich nicht sicherheitsbewusst verhalten! 
  • Suchen Sie beim Queren von Straßen stets den Blickkontakt mit dem Autofahrer!

Gefahr durch tiefstehende Sonne

(Symbolfoto: LPD/Ulrich) 
(Symbolfoto: LPD/Ulrich)

Im Straßenverkehr sind Verkehrsteilnehmer bei tiefstehender Sonne oft „im Blindflug“ unterwegs, wenn auch nur für Sekundenbruchteile. Betroffen ist jeder – Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuglenker. Am Vormittag und am späten Nachmittag ist die Situation derzeit besonders prekär.

Speziell für Fahrzeuglenker gilt daher die Goldene Regel:

Ist das Licht der Ampel oder ein Verkehrszeichen durch die Sonneneinstrahlung nicht eindeutig erkennbar, fahren Sie nicht in eine Kreuzung ein. Fahren Sie langsam, tasten Sie sich heran, bis die Verkehrs- und Vorrangsituation für Sie eindeutig ist!

Dämmerungszeit ist auch Einbruchszeit

(Symbolfoto: LPD/Ulrich) 
(Symbolfoto: LPD/Ulrich)

„Einbrecher kommen nur in der Dunkelheit“ – eine leider oft verbreitete Anschauung, die jedoch längst nicht mehr richtig ist. Einbrüche passieren sehr oft während der Dämmerung. Vor allem von Oktober bis Februar werden die meisten Delikte dieser Art verübt.

Einbrecher wählen ihre Einbruchsobjekte sehr genau aus. Meist sind es ruhige Wohngebiete, wo sie bereits erfolgreich waren. Die Dämmerung in den kommenden Monaten bietet ihnen einen zusätzlichen Schutz. Sie können ohne großen Aufwand sofort feststellen, ob die Bewohner anwesend sind oder nicht. Einbrecher nutzen in den Herbst- und Wintermonaten vor allem die Zeit zwischen 16 und 22 Uhr. Die Täter brechen zumeist Terrassentüren auf, weil sie leicht aufzubrechen sind und sich an der Rückseite der Häuser befinden. Oft sind sie von den Nachbargrundstücken kaum einsehbar, was einen zusätzlichen Schutz bietet.

Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei. Über ein Drittel der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Ein Einfamilienhaus ohne entsprechende Schutzeinrichtung kann innerhalb von zehn Minuten leer geräumt werden.

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